Rück- und Ausblick 2014/2015

2014

Ein intensives Trainingsjahr neigt sich ‘gen Ende. Bezüglich Karate war das ein sehr gutes Jahr (leider besteht das Leben nicht nur daraus, aber das gehört nicht hierher). Ich habe im Wesentlichen alle gesetzten Ziele erreicht, zwei Prüfungen (2. und 1. Kyu) erfolgreich abgelegt, diverse Lehrgänge und Turniere besucht und bin körperlich fitter denn je.

Hier einige der Highlights dieses Jahres in chronologischer Reihenfolge:

Neben meinem eigenen Training bin ich seit diesem Jahr auch selbst als Trainer aktiv gewesen und trainiere die (überwiegend) Kinder, die bereits mindestens eine Gürtelprüfung hinter sich haben. Ich habe mich lange dagegen gesträubt, da das zum einen eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Verantwortung bedeutet und mich zum anderen auch eigene Trainingszeit kostet. Da zu Beginn des Jahres die Trainingszeiten im SKV-Freital sinnvoll angepasst wurden verliere ich aber nur noch eine halbe Stunde wöchentlich. Entgegen meiner Erwartungen musste ich feststellen, dass mir die Arbeit als Trainer sehr viel Spaß macht und mich auch selbst weiterbringt. Obwohl ich denke, dass mein Training teils recht hart ist habe ich trotzdem selbst von den Kindern unaufgefordert positives Feedback erhalten.

Um mein Ziel – den ersten Dan Ende 2015 – zu erreichen, bin ich der Empfehlung meines Trainers gefolgt und trainiere seit Anfang 2014 zusätzlich im Dojo Torii in Dresden. Seit einigen Monaten bin ich dort auch offiziell Mitglied. Das war eine sehr gute Entscheidung! So kann ich nun bis zu 4x pro Woche bei insgesamt 6 unterschiedlichen Senseis trainieren.

Nachdem ich den Zusammenhang dieser drei Elemente erkannt habe, habe ich mich in den letzten Monaten verstärkt auf das Thema Lockerheit, Hüfte und den kontrolliert dosierten Einsatz von Kime konzentriert. Seit einiger Zeit beobachte ich nun, dass ich viel weniger verkrampft und damit auch schneller bin. Interessanterweise trifft nur auf Armtechniken zu. Bei den Fußtechniken habe ich mich gefühlt in der letzten Zeit verschlechtert. Das Optimum ist hier definitiv noch nicht erreicht.

Trainingsraum

Zum Schluss noch ein wenig Statistik :). Laut runtastic habe ich 2014 insgesamt

  • 222 Trainingseinheiten absolviert (144 davon waren Karatetraining, 19 Radfahren, 65 Joggen und 12 Anderes)
  • 137333 kcal verbrannt 😉
  • 484.32 km zurückgelegt (Joggen und Radfahren)
  • und 287:55:09 Stunden trainiert.

2015

Das kommende Jahr ist das geplante Danjahr. Seit 2012 arbeite ich zielgerichtet darauf hin und Ende 2015 soll es dann soweit sein. Dafür ist aber noch einiges zu tun. Der bereits angesprochene Hüfteinsatz bei den Fußtechniken ist dabei nur eine von diversen Baustellen. Vermutlich ab April 2015 werde ich so gut es geht 4x pro Woche Karate trainieren und den Rest der Zeit sinnvoll mit Laufen und Drills ausfüllen.

Einige großartige Lehrgänge werfen bereits ihre Schatten voraus. Mein erster wird vermutlich der Ochilehrgang am 17. Januar. Ganz besonders freue ich mich auf den SHOTOKAN TAKUDAI Karate Lehrgang in Dresden im kommenden März. Auch das Kata-Spezial, das Gasshuku und die Rewe-Team-Challenge sind wieder fest eingeplant.

Lockerheit, Hüfte, Kime, Kondition und Dehnung werden 2015 weiterhin die Haupttrainingsthemen sein. Was das Thema Kraft angeht, so will ich meine Brustmuskulatur noch etwas stärker aufbauen. Vorallem über dem Solarplexus ist noch zu wenige zum Anspannen :). 20 Klimmzüge (derzeit 10) und 100 Liegestütze am Stück sind kleine Nebenziele.

Neben den ganzen körperlichen Dingen werde ich voraussichtlich eine Trainerlizenz beim sächsischen Sportbund ablegen.

Und nun wünsche ich allen befreundeten Karateka einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015 – OSS!

 

Training bei Date in Löbau

Das Jahr neigt sich ‘gen Ende und so trainiere ich mal wieder in meinem alten Verein.

  • Kihon: Diverse Kombinationen aus verschiedenen Katas
  • Kata: Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Tekki Shodan
  • Kumite: Gohon-Kumite, Kata-Bunkai Heian Yondan (Mae-Geri-Abwehr + Konter Shuto-Uchi)

Freitagstraining

So, das war heute das letzte offizielle Training im SKV-Freital. Nächste Woche werde ich wenn alles klappt in meinem alten Verein trainieren und zwischen Weihnachten und Silvester gibts vielleicht noch die ein oder andere inoffizielle Einheit in Freital.

  • Hüfteinsatz,
  • Shuto-Uke,
  • Schwerpunkt: Mae-Geri Kekomi (inkl. Pratzentraining),
  • Bauchmuskeltraining und Liegestütze

Das-war-wohl-nix-Laufrunde

Dieses “Selbstherausforderungsfeature” ist ja ne tolle Sache – zumindest, wenn man gut drauf ist und es funktioniert. Leider war heute beides nicht der Fall. Zunächst bekam ich ständig gesagt “Du fällst zurück – Schneller Schneller”, obwohl ich definitiv schneller gelaufen bin als beim letzten Mal und dann fing mein linker Oberschenkel zu schmerzen an. Ich hab mir wohl gestern beim Training was gezerrt. Mist! Inzwischen geht es wieder, die Laufrunde hab ich aber rechtzeitig stark abgekürzt.

  • 2,37 km Ballen- und Mittelfußlauf,
  • 10,7 km/h (Durchschnitt),
  • 05:36 min/km,
  • Dauer: 00:13:16.

Die Werte sind mit Vorsicht zu genießen, da der Empfang zwischendurch offensichtlich gestört war.

Großer Karatelehrgang Anfang 2015 in Dresden – und Freitagstraining

Lange gab es Gerüchte – inzwischen ist es offiziell!

Im März 2015 findet ein bemerkenswerter Karatelehrgang in Dresden statt: SHOTOKAN TAKUDAI Karate Lehrgang Dresden. Neben der sehr hochkarätigen Trainerbesetzung

  • Hanshi Shiro Asano, 9th Dan Chief Instructor SKIEF & SKI-GB
  • Hideo Ochi, 8th Dan Chief Instructor Deutschland JKA
  • Akio Nagai, 8th Dan Chief Instructor SKIF Deutschland
  • Tatsuya Naka, 7th Dan JKA Manager Tokyo Japan
  • Manabu Murakami, 7th Dan SKIF International Affair

macht vor allem die Tatsache, dass diese Veranstaltung verbandsübergreifend (DJKB und SKID) ist, die ganze Sache sehr spannend..

Freitagstraining

  • Kihon: Zukis und Mae-Geri, korrektes Vor- und Zurückgehen in Zenkutsu-Dachi alleine und mit Partner,
  • Kumite: Sen no Sen – Kombination.

Selbstherausforderung

Wie schon früher einmal beschrieben kann man sich bei runtastic selbst herausfordern. Das hab ich doch heute gleich mal wieder gemacht und mich mit meinem ich von gestern verglichen. Ergebnis – ich bin besser 😉

  • 5,46 km Ballenlauf und Mittelfußlauf,
  • 12,7 km/h (Durchschnitt),
  • 04:44 min/km,
  • Dauer: 00:25:51,
  • 15 Liegestütze.

Abendrunde

Jetzt, da die Vorbereitungen für die nächste Teamchallenge im Gange sind (das erste exedio-Team war innerhalb von 5 Minuten besetzt), wird es Zeit wieder regelmäßig zu Laufen. Ich musste heute feststellen, dass es Abends doch bereits durchaus dunkel ist und ich in dem kleinen Waldstück so langsam Probleme bekomme, etwas zu sehen ;). Spannend war zudem, dass meine beiden Fußgewölbe (vor allem das linke) sich bereits nach der Hälfte der Strecke durch unangenehme Schmerzen bemerkbar gemacht haben und ich deshalb zeitweise auf Mittelfuß- und Fersenlauf wechseln musste. Gegen Ende ging es dann wieder. Ich hoffe dass sich das bei den nächsten Läufen wieder gibt.

  • 5,32 km Ballen-, Mittelfuß und Fersenlauf,
  • 11,4 km/h (Durchschnitt),
  • 05:15 min/km,
  • Dauer: 00:27:56.

Endorphinschub am Abend

Ich bin echt nicht dafür geschaffen, alleine zu Hause rumzusitzen. Den ganzen Tag Homeoffice und dann am Abend nix vor – das geht echt nicht ;). Also war ich mal wieder ne Runde Laufen. Meine Nachbarn haben mich zwar alle im Stich gelassen aber dafür war ich bereits nach wenigen Metern total im Flow.

  • 4,51 km Ballenlauf,
  • 11,9 km/h (Durchschnitt),
  • 5:03 min/km,
  • Dauer: 00:22:49.