Trainerlizenzlehrgang und 3000-Meter-Lauf

Die zweitägige Trainingspause war gut und wichtig – ich bin wieder fit.

Heute war wie Trainerlehrgang angesagt. Die auf dem Plan standen Tischtennis und Nordic Walking.

Beides war nicht so wahnsinnig anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht. Nach dem Mittag konnte ich auch gleich noch den für das deutschen Sportabzeichen notwendigen 3000-Meter-Lauf absolvieren. In dieser Disziplin war Gold überhaupt kein Problem.

Runtastic hat etwas weniger gemessen, ich denke aber den Stadionbauern eher vertrauen zu wollen 🙂

runtastic2015-05-30_12_49_21

  • 2,87 km Ballenlauf,
  • 12,9 km/h (Durchschnitt),
  • 04:39 min/km,
  • Dauer: 00:13:20.

Für den Firmenlauf am kommenden Mittwoch war das nach längerer Laufpause eine ganz gute Vorbereitung.

Nordic Walking ist, wenn man es richtig macht, viel weniger albern aber auch weniger anstrengend als gedacht. Am Endes des Tages stand dabei auch noch ein kleiner 2 km-Walk an :).

runtastic2015-05-30_15_02_49

  • 2,00 km Nordic Walking,
  • 6,3 km/h (Durchschnitt),
  • 09:27 min/km,
  • Dauer: 00:18:54.

Pfingstlehrgang in Pirna – dritter Tag

Am dritten Tag des 10. Pfingstlehrgangs in Pirna habe ich nun wieder bei Sensei Nagai trainiert.

Wie bereits am ersten Tag hab ich mich auch heute wieder von seiner fordernden Art motivieren und antreiben lassen :). Dementsprechend nass war der GI bereits nach kurzer Zeit.

Das Training begann mit Oi-Zuki-Angriffen 35° über den Bauch. Die Übung wurde nach einigen Wiederholungen partnerweise geübt wobei der Angegriffene mit Tate-Shoto-Uke und Gyaku-Zuki kontern sollte. Nach einer Weile wurde die Kombination etwas abgewandelt. Während die Körperverschiebung die gleiche blieb wurde nun mit Mae-Geri angegriffen und mit Gedan-Barai geblockt. Das hat mir einige blaue Flecken beschert.

Weiter ging es mit Jiyu-Ippon-Kumite mit mehreren wechselnden Gegnern.

Zum Abschluss der gefühlt viel zu kurzen Trainingseinheit wurden noch einmal Bassai Dai, Enpi und Kanku Dai gelaufen. Sensei Nagai achtete dabei besonders auf schnelle Techniken und Kime.

Auch der dritte Tag war die Zeit mehr als wert.

Alles in Allem konnte ich drei großartige Trainingstage erleben und viele alte Bekannte wiedertreffen.

Bilder gibt es wie immer auf der geschützten Bilderseite zum Lehrgang.

Pfingstlehrgang in Pirna – zweiter Tag

Der zweite Tag des 10. Pfingstlehrgangs wurde vollständig von Sensei Rikuta Koga gestaltet.

In der ersten Einheit stand Kihon auf dem Programm. Schöne Kombinationen von Mae-Geri, Yoko-Geri kekomi und Mawashi-Geri wurden gefolgt von Übungen mit schnellen Kizami- und Gyaku-Zukis. Letztere wurden zum Distanztraining im Anschluss partnerweise trainiert. Schlussendlich kombinierte Sensei Koga die Übung mit einem kurzen Freikampf.

Nun waren Drehungen dran. 270° über den Rücken, Gedan-Barai, Gyaku-Zuki, dann Kiri-Kaeshi und nochmal Gedan-Barai und Gyaku-Zuki. Nach einigen Wiederholungen kam auch hier der Trainingspartner ins Spiel. Rücken-an-Rücken stehend wurde die Kombination immer schneller werdend wieder und wieder wiederholt um am Ende noch mit Mawashi-Geri und einem weiteren kurzen Freikampf verbunden zu werden.

Nach einigen weiteren kurzen Freikämpfen mit Grün- und Violettgurten (nur Sabaki und Blöcke) endete die erste Trainingseinheit mit Mae-Geri-Konditionatraining :).

Teil zwei war nun dem Thema Kata vorbehalten. Nach Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Heian Godan, Bassai Dai, Enpi und Kanku Dai bin ich hier zum ersten Mal Unsu gelaufen. Die vielen Detailanmerkungen von Sensei Koga habe ich leider nicht behalten, aber mir zumindest einen Teil des Ablaufs eingeprägt. Zum Abschluss gab es noch einmal Kata Chinte und etwas Stretching.

Der zweite Tag war noch deutlich intensiver als der erste. Sehr positiv fand ich, die Bemerkung von Sensei Koga, dass es besonders in der Kata viele verschiedene Ausprägungen gibt und dass wir die Techniken so ausführen sollen, wie wir sie gelernt haben, auch wenn er etwas anderes erzählt. Das habe ich bei diversen Trainern schon ganz anders erlebt :).

Bilder gibt es wie immer auf der geschützten Bilderseite zum Lehrgang.

Pfingstlehrgang in Pirna – erster Tag

Die nächsten drei Tage bin ich beim 10. Pfingstlehrgang des S.K.I.D in Pirna. Neben dem deutschen Bundestrainer Akio Nagai Shihan (8. Dan) ist auch der Bundestrainer der Schweiz, Rikuta Koga Shihan, 8. Dan vor Ort.

Der erste Tag war bereits sehr intensiv. Nach einer sehr guten Erwärmung begann die erste Trainingseinheit mit Sensei Rikuta Koga. Beginnend mit einfachen Zuki-Geri-Kombinationen wurden immer längere und komplizierter werdende Abläufe entwickelt, die vor allem auf schnelle Angriffe mit Körperrotation abzielten. Das war sehr schweißtreibend.

Bei Akio Nagai ging es im zweiten Teil der ersten Trainingseinheit um die schnelle Überbrückung größerer Distanzen. Im Partnertraining wurden Oi-Zuki, Mae-Geri, Mawashi-Geri und Ura-Mawashi-Geri mit immer größeren Abständen zum Gegner trainiert. Dank der guten Erwärmung sind mir sogar einige Ura-Mawashi-Geris mit dem schwächeren linken Bein auf Jodanhöhe gelungen.

Nach einer halbstündigen Pause schloss sich die zweite Einheit mit Akio Nagai Sensei an. Im ersten Teil wurden schnell hintereinander die Katas Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Heian Godan, Bassai Dai, Jion, Enpi und Kanku Dai gelaufen. Die sehr stark fordernde Zählweise des Bundestrainer hat mich dabei zu maximalem Einsatz angestackelt :).

Im zweiten Teil war nun Kumite angesagt. Zuerst Gohon-Kumite mit freiem Block und Konter, dann Jiyu-Ippon-Kumite und schlussendlich Jiyu-Kumite – jeweils mit wechselnden Gegnern. Leider hatte ich mich beim Katalaufen bereits sehr verausgabt und hing hier deshalb etwas durch.

Der Trainingstag endete mit Bauchmuskeltraining und einer kurzen „Abwärnung“. Leider hat mich das nicht vor einigen gerade noch gestoppten Oberschenkelkrämpfen bewahrt.

Morgen gehts weiter.

Bilder gibt es wie immer auf der geschützten Bilderseite zum Lehrgang.

Mittwochstraining

  • verschiedene längere Kombinationen wie Ushiro-Geri + Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki oder Yoko-Geri keage + Schritt mit Yoko-Geri kekomi + Kagi-Zuki
  • Partnerübungen: Mae-Geri- und Ushiro-Geri-Distanztraining, Ura-Mawashi-Geri,
  • 50 Liegestütze auf Fäusten.

Lehrgang mit Sensei Safar (9. Dan) – Tag 3

Abschlusstraining (alle Grade): 45°- und 90°-Drehungen mit Verschiebung

  • 45° Age-Uke + Oi-Zuki + 90° Soto-Uke + Gyaku-Zuki (einzeln und mit Partner),
  • 4x 90° Age-Uke + Gyaku-Zuki auf der Stelle mit Schwerpunkt auf Hüftdrehung (einzeln und mit 3 Gegnern),
  • 4x 90° Soto-Uke + Gyaku-Zuki auf der Stelle mit Schwerpunkt auf Hüftdrehung (einzeln und mit 3 Gegnern),
  • Heian Shodan.

Zusammenfassung

Das alles dominierende Thema Körperverschiebung und -rotation zog sich wie ein roter Faden durch die letzten drei Tage. Jede einzelne Übung zielte darauf ab diese beiden Grundprinzipien zu verstehen und zu üben. Dementsprechend intensiv war das Training und wird wohl morgen oder Übermorgen mein Muskelkater sein :).

Zusammengefasst – COOLer Lehrgang :).

 

Photos vom Lehrgang gibt es wie immer auf der entsprechenden Bilderseite.

Lehrgang mit Sensei Safar (9. Dan) – Tag 2

… und weiter gehts…

Erste Einheit (alle Grade): Körperverschiebung und -Rotation

  • Verschiebung zur Beherrschung der Distanz,
  • Rotation zum „arbeiten“ innerhalb der Distanz,
  • Heian Sandan,
  • Partnerübung: Zuki Jodan zur Körperverschiebung, Zuki Chudan zur Körperrotation.

Zweite Einheit (ab 3. Kyu): Hangetsu

  • Schwerpunkt auf Innenspannung,
  • Hangetsu Dachi + Zuki und Age-Uke (alleine und mit Partner),
  • Hangetsu.

Dritte Einheit (alle Grade): Verschiebung, Rotation und Reaktion

  • Mae-Geri und Zukis aus Kiba-Dachi,
  • Reaktionstraining mit Partner (nur Schritt, Mae-Geri)
  • Verschiebung und Rotation mit zwei Gegnern,
  • Heian Nidan.

Vierte Einheit (ab 3. Kyu): Körperverschiebung und -Rotation

  • Körperverschiebung mit Zenkutsu- und Kokotsu-Dachi (alleine und als Partnerübung),
  • Bassai-Dai.

 

Photos vom Lehrgang gibt es wie immer auf der entsprechenden Bilderseite.

Lehrgang mit Sensei Safar (9. Dan) – Tag 1

Auf diesen Lehrgang habe ich mich besonders gefreut. Nachdem Sensei Stephan Pilz bereits mit Sensei Jörg Kohl wahrlich nicht übertrieben hatte, war ich schon sehr gespannt, mal einen 9ten Dan und dazu noch den Chef des AJKA zu erleben.

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Heute stand nun die erste Einheit auf dem Programm. Im Wesentlichen lässt sich das Training mit dem Wort

Körpereinsatz

zusammenfassen. Sensei Safar demonstrierte sehr eindrucksvoll den Unterschied zwischen dem einfachen Bewegen der Arme und Beine und der Effektivität einer Technik, bei der der gesamte Körper eingesetzt wird.

Photos vom Lehrgang gibt es wie immer auf der entsprechenden Bilderseite.

Trainerlizenzlehrgang – Rope skipping & mehr

Heute stand Seilspringen auf dem Programm. Langweilig? Kaum! Hier ein kleiner Eindruck:

Sehr spannend. Ich hab ja im letzten Jahr einige Male das Lauftraining durch Seilspringen ersetzt (obgleich das nur wenig mit dem zu tun hat, was ich heute trainieren durfte). Das ist unglaublich schweißtreibend, aber daneben auch noch wirklich gut für die Koordination. Ich muss zugeben, dass ich bei einigen der Übungen meine Probleme mit den vielen verschiedenen parallelen ungewohnten Bewegungsabläufen hatte.

Am Nachmittag stand dann das Vorstellen der eigenen Sportart auf dem Programm. Ich habe dabei zusammen mit Susi eine knappe Stunde Training gegeben. Es war dabei sehr ungewohnt für mich, mit absoluten Anfängern zu arbeiten. Normalerweise trainiere ich ja die Mittelstufe. Mein Eindruck war, dass es gut angekommen ist.

Neben Leichtathletik und Damenfitness wurde auch Sambo vorgestellt. Das ist eine russische Kampfsportart, die viele Elemente des Ringens enthält. Obwohl das nicht so ganz meinen Geschmack trifft, habe ich eine interessante Übung zur Stärkung und Lockerung der Hals- und Nackenmuskulatur mitgenommen.

Etwas Gymnastik und angepasster täglicher Trainingsplan

Heute sind meine  Thera- und Rubberbänder gekommen, und natürlich mussten die gleich mal ausprobiert werden :). Bei der Gelegenheit habe ich nach den Erkenntnissen vom Trainerlehrgang gleich mal meinen täglichen Morgentrainingsplan etwas umgestellt.

Ab morgen (das Wochenende ist wegen des Lehrgangs mal außen vor) gibt es morgens also abwechselnd Klimmzüge, Crunches, Beinstretching (5, 20, 2×10) und Liegestütze, Crunches, Yoko-Gummitraining 🙂 (20, 20, 2×20).

Trainerlizenzlehrgang – Funktionale Gymnastik

Ehrlich gesagt konnte ich mir unter dem Begriff „funktionelle Gymnastik“ nicht allzu viel vorstellen, hatte aber die große Hoffnung, mehr zum Thema Dehnung zu erfahren.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Dozentin hat viel über die verschiedenen Muskeln und ihre jeweiligen Gegenspiele erzählt und demonstriert.

Dabei habe ich gelernt, dass meine allmorgendlichen 20 Sit-ups kontraproduktiv sind, wenn ich höher treten können will. Dabei werden nämlich die inneren Oberschenkelmuskeln gestärkt, die ich bei jeder anderen Gelegenheit dehne. Spannend! Ich werde also von nun an die Sit-ups durch Crunches ersetzen und die vordere und seitliche Oberschenkelmuskulatur mit einem Theraband oder meinen Fußgewichten trainieren.

Zusammenfassend war der Tag heute sehr lehrreich und unglaublich anstrengend. Es ist nicht zu fassen, wie effektiv die Übungen einzelne Muskeln- und Muskelgruppen beanspruchen.

Freitagstraining

Nachdem ich meinem Körper auf seinen Wunsch hin mal eine Pausenwoche gegönnt habe, war heute endlich wieder Training angesagt.

  • Nutzung der Reaktionskraft im Zenkutsu-Dachi und Kiba-Dachi,
  • Taikyoko Shodan,
  • Heian Shodan,
  • Tekki Shodan.