Vor dem 9. Berlin Special

Nach fast zwei Wochen Ruhe geht es meinem Knie deutlich besser. Es ist zwar noch nicht wieder komplett in Ordnung, aber für das morgen beginnende 9. Berlin Special mit Sensei Naka und Risto muss es einfach reichen. Ich hab jedenfalls reichlich Schmerzgel, -tabletten und Kühlgel eingepackt :).

Das heutige Training habe ich aber noch nicht mitgemacht. Meine Gruppe, aus der am Dienstag ein paar wirklich gute Leute ihren ersten grünen Strich bzw. grünen Gürtel erkämpft haben, wurde von mir mit einer tollen Koordinationsübung beglückt, die ich mir vom Gasshuku-Training bei Markus Ruess mitgenommen habe.

Morgen geht es nach Berlin 🙂 .

Dienstagstraining – Bassai Sho

Seit langem war ich heute mal wieder Dienstags im Training. Nach lockerem Suri-Ashi/Tsugi-Ashi-Training mit und ohne Partner wurden Sequenzen aus der Kata Bassai Sho geübt. Im Anschluss haben wir die Kata Stück für Stück zusammengesetzt.

Das Training war super, allerdings wird das nicht meine Lieblingskata – genau wie ich Bassai Dai nicht besonders viel abgewinnen kann.

Bis zum Ende der Woche bin ich jetzt erst einmal ausgeknockt. Irgendwie habe ich mich am Knie verletzt (der Arzt sagte irgendwas von Schleimbeutelentzündung). Jedenfalls ist es dick und kaum belastbar. Sehr mysteriöse Sache. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist.

Montagstraining – Kumite

Das heutige Dantraining war Kumitettraining. Nach Lockerung und Erwärmung wurden verschiedene Angriffskombinationen und dazu passende Konter trainiert. Die teils ungewohnten Bewegungsabläufe haben wir häufig wiederholt. Trotzdem hatte ich so meine Probleme mit Sabaki über den Rücken – vermutlich weil ich sonst zumeist genau zu anderen Seite rausdrehe (über den Bauch).

Nach den Kombis folgte Kaeshi-Kumite und das Training wurde mit einer Runde Happo-Kumite abgeschlossen. Gerade letzteres finde ich immer besonders spannend, weil es die Reaktion sowie die Orientierung im Raum schult. Das machen wir viel zu selten.

Zügiger Abendlauf

Am Ende eines faulen Nachurlaubstages war ich eine Runde laufen. Dieses Mal hat es wieder geklappt mit dem Flow. Auch bin ich heute mal wieder etwas schneller gelaufen als die letzten Male. Das Laufen nach Puls hat sicherlich Vorteile, aber wie ich bereits vor einiger Zeit geschrieben habe macht mir das Ganze mit weniger ablenkender Technik deutlich mehr Spaß. Deshalb war ich auch heute wieder ohne Brustgurt und ohne Pebble unterwegs.

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  • 4,00 km Ballenlauf,
  • 12,1 km/h (Durchschnitt),
  • 04:57 min/km,
  • Dauer: 00:19:50,
  • 3x 30 Liegestütze.

DJKB-Kindertrainerlehrgang – Teil Zwei

Im letzten Jahr war ich mit unseren drei Trainerfrauen in Leipzig bei ersten Teil des DJKB-Kindertrainerlehrgang. Vieles des dort gelernten konnten wir in der Zwischenzeit umsetzen. Heute stand nun der zweite und letzte Teil auf dem Plan. Also sind wir deutlich vor dem üblichen Wochenendaufstehen in die größte sächsische Stadt aufgebrochen.

Nach einer Feedbackrunde, in der die Erfahrungen des letzten Jahres diskutiert (hat mich mich stark an ein Retrospektivemeeting erinnert 😉 ) wurden eine Menge Fragen gestellt und beantwortet wurden, ging es direkt los.

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Im letzten Jahr lag der Fokus ganz klar auf Erwärmung, Koordination und Kihon. Dieses Mal stand neben der Erwärmung und Kihon klar das Kumitetraining im Vordergrund. Dabei gab es eine ganze Menge interessanter Anregungen vom Bundesjugendtrainer Makus Ruess, wie beispielsweise vom Schweren (Jiyu-Ippon-Kumite) zum Leichten (Kihon-Ippon-Kumite) überzugehen statt wie üblich anders herum.

Ich denke ich werde vieles in der nächsten Zeit ausprobieren.

Bilder vom Lehrgang gibt es auf der zugehörigen Bilderseite.

Laufen an der Ostsee

1388929353_1473930799826Wie angekündigt durfte ein Strandlauf während des diesjährigen Ostseeurlaub nicht fehlen. Ich dachte im Vorfeld ja, das jeden Abend zu tun, aber unsere Unternehmungen waren derart aktiv, dass ich am Ende des Tages froh war, auf der Couch zu sitzen :).

1388930288_1473933442722Nichts desto trotz habe ich am vorletzten, etwas ruhigeren Urlaubstag einen Laufversuch unternommen. “Versuch”, weil ich dachte, mindestens 4 Kilometer zu schaffen, bevor ich auf meine Begleitung stoße. Das hat leider nicht so richtig funktioniert – sie war einfach zu schnell ;).

1388959586_1473933398391So sind es also nur einmal reichlich 2 km und (nach einer kleinen Wanderpause) einmal knappe 1.5 km geworden. Nichts desto trotz ist das immer wieder ein Erlebnis. Und während ich beim letzten Mal das Gefühl hatte, überhaupt nicht vorwärts zu kommen, weil man gefühlte 100 km weit schauen konnte und die Landschaft sich so gut wie nicht verändert hatte, ging es dieses Mal durch den Wald und im Anschluss an der Steilküste entlang – WUNDERBAR. Die Zeit verging entsprechend wie im Fluge.

Lebenszeichen

Die letzten Wochen waren geprägt von viel Arbeit und einer Menge (positivem) Stress. Natürlich war ich trotz Blogpause beim Training, allerdings hab ich danach zu Hause auf der Couch nicht mehr die Motivation gefunden, darüber zu schreiben.

Tatsache ist trotzdem, dass ich das Training in der letzten Zeit etwas habe schleifen lassen – vor allem was die Intensität angeht. Wegen meines beim Gasshuku verletzten Zehs war ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr laufen. Inzwischen geht es dem Fuß besser und als ich heute mein “Sixpack” im Spiegel gesehen habe war die Motivation schlagartig zurück ;).

Also habe ich mich wieder angezogen und bin zu einem kleinen Nachtlauf aufgebrochen. Trotz Lindsey auf den Ohren war heute aber leider nix mit Flow. Ich denke das lag an der Dunkelheit und der Funzeligkeit meiner Taschenlampe, die leider eine gewisse erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit nötig gemacht hat.

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  • 4,01 km Ballenlauf,
  • 11,17 km/h (Durchschnitt),
  • 05:22 min/km,
  • Dauer: 00:21:31,
  • 3x 15 Liegestütze.

Morgen ist Freitagstraining und dann bin ich für eine Woche im Urlaub. Ich denke ich werde wieder einmal die Gelegenheit bekommen, am Strand zu joggen :).