Turnierwochenende

Darauf habe ich mich lange gefreut – der Shotokan Karateverein Freital hat mit großem Erfolg sein erstes verbandsoffenes Turnier (Ausschreibung) veranstaltet. Aber der Reihe nach.

Dieses Wochenende standen zwei Veranstaltungen auf dem Programm: der inzwischen schon traditionelle Kumitelehrgang mit Detlef Krüger, an dem ich dieses Jahr endlich wieder einmal teilnehmen konnte, und unser großes und lange geplantes verbandsoffenes Turnier im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspiele.

Kumitelehrgang mit Detlef Krüger (5. Dan DJKB)

Am Samstag ging es um 10:00 Uhr los. Der Lehrgang fand bereits in der Halle statt, in der am nächsten Tag das Turnier ausgerichtet werden sollte. Entsprechend verloren wirkten die ca. 20 Teilnehmer in der riesigen Halle. Der Fokus von Detlef lag dieses mal auf den verschiedenen Arten von Blöcken (innen vs. außen) und der zugehörigen Körperbewegung (drücken vs. drehen). Ich muss sagen, obwohl es mir intuitiv klar war, wann ich drücken und wann drehen muss und ich wohl nie auf die Idee gekommen wäre, einen Age-Uke mit einer Drehbewegung zu kombinieren, hat mir das bisher niemand so klar erklärt und begründet – die Tatsache, dass ich mich niemals dahin ausweichen solle, wo ich den Angriff hinblocke – logisch, oder? 😉 . Sehr gut war auch die Anmerkung, dass man beim Training genau darauf achten soll, dass der angreifende Partner genau das Ziel angreift und nicht vorbeischlägt/-tritt.

„Sonst übt der Angreifer das Nichtangreifen und der Verteidiger übt nicht das verteidigen“.

Ganz persönlich habe ich weiterhin mitgenommen, beim Jiyu-Ippon-Kumite das Kihon wegzulassen und den angreifenden Arm schneller zurückzuziehen. Ich habe alle 4 Trainingseinheiten mitgemacht um so das Maximum aus der verfügbaren Zeit herauszuholen.

Der Lehrgang war eine gute Vorbereitung und Einstimmung auf das am nächsten Tag folgende Turnier.

Turnier beim SKV-Freital

Noch vor dem Aufstehen – um sieben (UM SIEBEN … am Sonntag) wurden in der Halle die letzten Vorbereitungen getroffen. Kampfflächen markieren, Tische aufstellen, Listen drucken und aufhängen, etc.

Gegen halb neun trafen die ersten Teilnehmer ein. Ganz besonders gefreut habe ich mich, dass mein alter Verein – Date Löbau – kurzfristig mit einer Delegation angetreten ist. Pünktlich um neun ging es mit der Begrüßung los.

Das Turnier startete mit der Kategorie Kata ab 3. Kyu. Ich war also gleich als erstes dran und das war auch gut so, weil ich mich im Anschluss umziehen und auf meine Rolle als Seitenkampfrichter konzentrieren konnte. Da die Katas dieses mal, von den Finalrunden abgesehen, vorgegeben wurden konnte ich zunächst nicht mit meinen Fokuskatas punkten. Und das hat mir eine wichtige Erkenntnis eingebracht – ich muss auch (und vor allem) die Katas üben, die ich nicht mag. Bassai Dai war noch nie meine Lieblingskata, und sie wird es wohl auch nicht werden. Doch genau diese musste ich nach jeweils gut gelungener Heian Nidan und Heian Yondan zeigen. Und prompt habe ich einen Fehler gemacht und verloren. Im kleinen Finale bin ich dann Ji’in gelaufen und habe so zumindest noch Platz 3 geschafft.

Nun war schnell Duschen und Umziehen angesagt, und dann habe ich die nächsten ca. 6 Stunden damit verbracht, mit Fahnen zu winken 😉 . Das hat großen Spaß gemacht, war aber auch unerwartet anstrengend. Vor allem ist es mir ungleich schwerer gefallen, beim Kumite die richtige Stimme abzugeben als bei Kata.

Das Niveau dieses Turniers war sehr gut. Sowohl unsere Leute, als auch die Gäste haben mit überwiegend guten Leistungen geglänzt.

Gegen Ende des Tages musste ich nochmal ran: Jiyu-Kumite ab 4. Kyu ab 18 Jahren. Darauf hatte ich mich besonders gefreut, und davor hatte ich auch besonderen Respekt. Denn mein letzter Freikampf bei einem Turnier ist gute drei Jahre her und endete für mich mit einer blutigen Nase (klingt schlimmer als es war). Leider war ich offensichtlich nicht genügend erwärmt und so habe ich mir gleich im ersten Kampf bei einem Mae-Geri den rechten Oberschenkel gezerrt. Vermutlich vom Adrenalin betäubt habe ich wenigstens keinen großen Schmerz empfunden, konnte aber in der Folge kaum noch schnelle Fußtritte machen weil ich dabei sofort die fehlende Stabilität gespürt habe. Nichts desto trotz konnte ich vier gute Kämpfe bestreiten, von denen ich zwei gewonnen und zwei verloren habe. Am Ende ist es so nur der undankbare vierte Platz geworden. Aber weil es ja „Kinder- und Jugendfestspiele“ waren gab es trotzdem eine Urkunde 😉 .

Zusammenfassend kann ich sagen:
Das war ein rundum gelungenes Turnier.

Meine persönliche Erkenntnis für die nächsten Trainings:

  • Ungeliebte Katas intensiv üben (Bassai Dai, Enpi)
  • Mehr Freikampf trainieren
  • Mehr Dehnen
  • Coach für Freikampf suchen

Bilder mit Menschen gibt es wie üblich (bald) auf der zugehörigen Bilderseite. Einen sehr schönen Bericht zum Turnier gibt es bei den Dates aus Löbau

[Update 2017-06-27] Inzwischen gibt es auch auf unserer Vereinsseite einen kleinen Berich von einem unserer Nachwuchskämpfer. 

„Vase“ beim Shotokan-Cup

Am letzten Samstag habe ich zusammen mit vielen weiteren aus meinem Verein am Shotokan-Cup in Dresden teilgenommen.

MDR hat im Sachsenspiegel (ab Minute 26) darüber berichtet.

Dieses Turnier war in zweierlei Hinsicht eine tolle Sache. Wir haben wieder gut abgeräumt

  • 4 x Platz 1
  • 3 x Platz 2
  • 5 x Platz 3

Dabei war die Konkurrenz dieses Mal spürbar stärker als bei den letzten Turnieren. Außerdem habe ich selbst wieder einmal teilgenommen, den ersten Platz in der Gruppe Senioren +18 männl. ab 3. Kyu belegt und so meine zweite Vase nach Hause gebracht 🙂 .

Der Shotokan-Cup war für uns alle eine gute Probe für unser verbandsoffenes Turnier im Rahmen der Kinder und Jugendsportspiele in Freital.

To be continued …

Mi Band 2

Leider beginnt meine Pebble nun bereits zum dritten Mal, sich zu verabschieden. Und leider werde ich sie dieses Mal nicht ersetzt bekommen, da die Firma (nochmal leider) pleite ist.

Es musste also eine Alternative her und da ich mich von dem ganzen Trackinghype etwas habe anstecken lassen ist es nach länglicher Recherche ein Mi Band 2 geworden. Nach der Einrichtung kann es ohne „Datenverlust“ nach China mit der App „Notify & Fitness for Mi Band“ genutzt werden. Damit sind dann auch die kontinuierliche Pulsmessung und viele andere coole Dinge wie Textnachrichten auf dem Band möglich.

Ich bin mal gespannt wie es sich bei der täglichen Nutzung anstellt.

 

Kleine Restrukturierung

Neben dem regelmäßigen Results-Fitnesstraining werde ich in der nächsten Zeit in Vorbereitung auf die kommende Rewe-Team-Challenge am 01. Juni 2017 wieder öfter Laufen gehen. (frühere Posts zur Rewe-Team-Challenge).

Deshalb hab ich hier mal ein bisschen aufgeräumt und umgebaut. Da ich Lauf- und Results-Resultate bequem per App sharen kann und so etliche künftige Posts für die meisten Leser wenig interessant sein dürften und nur meinem persönlichen Ego dienen 😉 gibt es nun diese Kategorien

Die jeweiligen Posts spammen weder im Blog, noch dem RSS-Feed.

Weiterhin gibt es jetzt eine jährliche Laufstatistik ala

Laufstatistik 2017

Ziel dieser Maßnahme ist es, das Blog von weniger karaterelevanten Inhalten frei zu halten. Außerdem soll hier nicht der Eindruck entstehen, ich würde von runtastic gesponsert 😉 .

André Bertel im Oktober in Deutschland

Bereits im letzten Jahr konnte ich ein Hammerwochenende mit André Bertel erleben. Auch in diesem Jahr wird er wieder ein Seminar in Deutschland geben – am 7. und 8. Oktober in Krefeld.

 

Results Woche #1 und Chinte

So, ich habe meine erste Results-Woche geschafft und muss sagen, dass mir das Programm gut gefällt. Gerade da ich derzeit viel zu tun habe ist es eine tolle Sache, sich nichts selbst überlegen zu müssen, sondern einfach nur tun zu können, was die App einem sagt. Jedes Workout beginnt mit einer Erwärmung und endet mit Dehnung. Die Übungen sind anstrengend, aber bisher gut machbar. Einige davon habe ich gleich mal in das letzte Freitagstraining eingebaut 🙂 . Ich bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen so weiter läuft.

Beim browsen auf Youtube habe ich heute eine sehr schöne Darbietung der Kata Chinte gefunden. Da ich diese Kata ganz besonders mag und weiß, dass auch einige meiner Trainingskollegen sich damit gerade beschäftigen, will ich Euch das Video nicht vorenthalten.

Jahreswechsel 2016/2017

Silvester ist immer ein guter Moment, zurückzublicken und sich neue Ziele zu stecken.

2016

Nach dem unglaublich intensiven Jahr 2015 war das vergangene deutlich ruhiger. Ich habe mich auf zwei Trainingseinheiten pro Woche eingeschossen und bin damit recht gut gefahren. Auch Joggen und „privates“ Training wurden deutlich reduziert, was dazu geführt hat, dass ich in den ersten beiden Monaten gleich einmal fast 10 Kilogramm zugenommen habe und meine Ernährung an das veränderte Training anpassen musste 😉 .

2016 2015 2014
Karate 122 181 144
Laufen 22 25 65
Anderes* 43 37 31
Gesamt 187 Einheiten 243 Einheiten  240 Einheiten

*) enthält auch Liegestütze, Radfahren, Wandern, Gymnastik, …

Das war also mein erstes Jahr als Schwarzgurt. Und nun die große Frage: Hat sich was verändert?

Zunächst einmal gehe ich deutlich lockerer an das Training heran. Es gibt im Moment kein nächstes großes Ziel, auf das ich hinarbeite. Das reduziert die Anspannung und macht es möglich viel stärker auf die Details zu achten. So habe ich mich beispielsweise auf die Haltung der Fäuste und die Position der Fersen konzentriert und im vergangenen Jahr stärker als bisher auf das Thema Kata gestürzt. Ji’in und Chinte haben sich dabei als meine derzeitigen Lieblinge herauskristallisiert.

Seit diesem Jahr gibt es das montägliche Dantraining. Wir sind derzeit 10 Leute – das macht wirklich Spaß!

Bei den diesjährigen Lehrgängen – insbesondere beim Gasshuku – habe ich eine für mich überraschende Beobachtung gemacht. Es gibt ein unglaublich breites Spektrum bei den Fähigkeiten der Schwarzgurte – und das scheint keine Frage des Verbandes zu sein. Ich habe mit Leuten trainiert, bei denen ich mich gefragt haben, wer zum Teufel sie zur Danprüfung zugelassen hat, aber auf der anderen Seite auch das ganze Gegenteil – erste Dane, die mir deutlich überlegen waren – erlebt. Solche heftigen Unterschiede sind mir als Braungurt nicht aufgefallen. Diese Beobachtung bestätigt ganz klar die Aussage diverser Trainer, dass die schwarze Binde erst einmal nichts bedeutet.

Und trotzdem beantworte ich die Frage, ob sich nun für mich etwas verändert hat mit einem klaren „JA, auf jeden Fall“. Das liegt aber vermutlich mehr an meiner veränderten Einstellung als an der Farbe des Gürtels.

Auch 2016 gab es wieder eine ganz Menge toller Veranstaltungen – hier eine unvollständige Auswahl:

Das (erwartete) absolute Highlight war der Lehrgang mit André Bertel!

2017

2016 endet mit 100 Liegestützen (morgen ist der große Tag 🙂 ). Im kommenden Jahr wird es wieder etwas mehr Ausdauertraining geben. Ich denke ich werde mir mal Runtastic Results anschauen. 150 Liegestütze und 20 Klimmzüge sind dabei Teilziele auf dem Weg zu einer besseren Kondition. Technisch werde ich mich etwas stärker auf Fußtechniken fokussieren und auch das Thema Kontakt wird mehr im Vordergrund stehen (das Makiwara habe ich heute aufgebaut und eingeweiht).

In meinem Verein nehme ich mich im nächsten Jahr stark zurück. Ich bin vom Posten als Sportwart zurückgetreten und konzentriere mich nun nur noch auf meine Gruppe sowie mein ganz persönliches Training.

Ich wünsche allen Lesern einen gute Rutsch und ein schweißtreibendes Jahr 2017.

OSS!

Schnelligkeit und Kime

Nachdem ich nun weiß, warum ich zu langsam angreife habe ich überlegt, wie ich Schnelligkeit und Kime am besten Trainieren könnte. Die App React (https://engsergiu.github.io/React/) hat mich dabei auf die Idee gebracht, meine Reaktionszeiten zu messen. Da ich React die aber schlecht am Makiwara benutzen kann, ohne ständig den Screen erneuern zu müssen 😉 habe ich mich inspirieren lassen und selbst was gebastelt.

Tusch – Tata die Kime-App ist da :).

Na sagen wir ich habe zunächst einmal einen Proof-of-Concept gebastelt der bereits recht gut funktioniert. Die App wartet zwischen 0 und 5 Sekunden, gibt dann ein Signal und misst die Zeit bis der Beschleunigungssensor den Einschlag meldet.

In den nächsten Wochen werde ich das ganze mal hübsch machen und noch ein paar Features wie

  • Erfassung und Auswertung der gemessenen Zeiten
  • Trainingsplan
  • Einstellungen

einbauen.

Wer Tester spielen möchte – einfach Bescheid geben.

 

PS. Ja, ich war in der letzten Woche natürlich trainieren, hatte aber keine Lust zum Bloggen.

Ende der Trainingspause

Ich habe die letzten beiden Wochen Aktivlaub sehr genossen! Aber nun wird es wieder Zeit für Karatetraining – und zwar so richtig!

In 10 Tagen bin ich beim diesjährigen Gasshuku und morgen fahre ich zusammen mit einem Dojokollegen und Sensei nach Ahrensburg zu einem Wochenendlehrgang mit André Bertel.

Vor etwas mehr als drei Jahren bin ich auf der Suche nach karatebezogenen Blogs auf das von Andrè Bertel gestoßen und verschlinge es seitdem regelmäßig. André Bertl war ein Schüler von Asai und ist 2013 in die JKA eingetreten. Er stammt aus Neuseeland, lebt aber seit geraumer Zeit in Japan und ist einer der ganz wenigen nicht japanischen Instruktoren, die in Japan Seminare geben.

Am Ende des letztjährigen Tschechischen Gasshukus erfuhr ich, dass er wenige Tage nach selbigem kurzfristig nach Krefeld kommt. Leider habe ich mich nach 6 Tagen intensiven Trainings in Prachatice dagegen entschieden. Kurze Zeit später habe ich dann folgendes Video entdeckt

… und musste dort auch noch den Bekannten, der mir von dem Lehrgang berichtet hatte erblicken – WTF! Das würde mir nicht noch einmal passieren :).

Als ich nun Ende des letzten Jahres las, dass er wider erwartend auch dieses Jahr für einen einzigen Lehrgang nach Deutschland kommt, habe ich nicht lange gewartet und mich sofort dafür angemeldet.

AndreBertelSeminarDeutschland2016

Und am kommenden Wochenende ist es nun soweit. Natürlich werde ich hier unter dem Tag #AndreBertel2016 berichten. Stay tuned!

 

Feb.-Chlg. – 70 perfekte Liegest.

Nachdem der Januar so gut gelaufen ist, ich aber mit der Qualität der Liegestütze noch nicht ganz zufrieden bin, soll es nun in diesem Monat darum gehen, selbige deutlich zu verbessern.

Perfekter Liegestütz‘ bedeutet, dass Hände und Arme dicht am Körper sind (Zuki-Liegestütze), die Nase den Boden berührt und der Körper in jeder Position absolut gerade gehalten wird.

Und so sieht das, im Vergleich zum Januar um einiges straffere Programm aus:

  1. Liegestütze: 20 – 5 – 20 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  2. Liegestütze: 20 – 10 – 20 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  3. Sally-Up-Mae-Geri-Squats
  4. Liegestütze: 20 – 10 – 20 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  5. Liegestütze: 20 – 10 – 20 (jeweils 10 Sekunden Pause)
  6. Liegestütze: 20 – 10 – 20 (jeweils 5 Sekunden Pause)
  7. Sally-Up-Sit-Ups
  8. Liegestütze: 25 – 10 – 25 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  9. Liegestütze: 25 – 15 – 25 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  10. Sally-Up-Mae-Geri-Squats
  11. Liegestütze: 25 – 15 – 25 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  12. Liegestütze: 25 – 15 – 25 (jeweils 10 Sekunden Pause)
  13. Liegestütze: 25 – 15 – 25 (jeweils 5 Sekunden Pause)
  14. Sally-Up-Sit-Ups
  15. Liegestütze: 30 – 15 – 30 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  16. Liegestütze: 30 – 20 – 30 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  17. Sally-Up-Mae-Geri-Squats
  18. Liegestütze: 30 – 20 – 30 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  19. Liegestütze: 30 – 20 – 30 (jeweils 10 Sekunden Pause)
  20. Liegestütze: 30 – 20 – 30 (jeweils 5 Sekunden Pause)
  21. Sally-Up-Sit-Ups
  22. Liegestütze: 35 – 20 – 35 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  23. Liegestütze: 35 – 25 – 35 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  24. Sally-Up-Mae-Geri-Squats
  25. Liegestütze: 35 – 25 – 35 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  26. Liegestütze: 35 – 25 – 35 (jeweils 10 Sekunden Pause)
  27. Liegestütze: 35 – 25 – 35 (jeweils 5 Sekunden Pause)
  28. Sally-Up-Sit-Ups
  29. Liegestütze: 70 (ohne Pause)

Rück- und Ausblick 2015/2016

Das Jahr ist vorbei und so ist es wieder einmal Zeit, ein Resumé zu ziehen und einen Blick auf die nächsten Monate zu werfen. Aber zunächst einmal …

Sally-Up-Chlg Dez. 2015 Tag 31: Mae-Geri-Squats: 8 – 5 – 5 – 12 ✓

2015

Das Jahr 2015 war zweifellos mein intensivstes und auch erfolgreichstes Karatejahr bisher. Es war mein Danjahr und so zielte fast jedes einzelne Training auf die große Prüfung im November ab. Einige der Nebenziele wie „20 Klimmzüge“ und „100 Liegestütze“ mussten dabei zurückstecken weil ich mich viel intensiver als ursprünglich geplant auf das reine Karatetraining konzentriert habe. Die Statistik sieht daher wie folgt aus:

2015 Vgl. 2014
Karate 181 144
Laufen 25 65
Radfahren 4 19
Anderes 33 12
Gesamt 243 Einheiten  240 Einheiten

„Anderes“ wird ein wenig durch die Sally-Up-Challenge verfälscht, bei der eine „Trainingseinheit“ ja nur dreieinhalb Minuten dauert ;).

DSC_0749

Das Highlight war natürlich die Danprüfung am 14. November 2015. Aber es gab noch eine ganze Menge mehr. So habe ich beispielsweise meine C-Trainerlizenz abgelegt, wir haben das montägliche Dantraining eingeführt, und ich habe den ersten Platz im Freitaler Kataturnier in der Disziplin Kata errungen.

DSC_0719_01

Hier eine unvollständige Liste der Highlights des Jahres 2015:

Zusammenfassend war das ein sehr gutes Trainingsjahr!

2016

Das nächste Jahr wird etwas weniger intensiv, da das Leben nicht mehr nur aus Training besteht :). Ich werde regelmäßig zweimal pro Woche Karate trainieren und mich ansonsten wieder etwas mehr meiner Kraft und Kondition widmen. Mit Laufen und Intervalltraining wird es bereits im Januar losgehen.

Ansonsten gibt es 2016 für mich im Wesentlichen drei große Termine:

  • 04.-06.03.2016 – Takudailehrgang in Dresden
  • 23.-24.07.2016 Lehrgang mit André Bertel in Ahrensburg
  • 01.-05.08.2016 Gasshuku

Ganz besonders freue ich mich darauf, André Bertel zu erleben, dessen Blog ich seit einigen Jahren lese.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch in ein gutes Jahr 2016!

OSS

Rück- und Ausblick 2014/2015

2014

Ein intensives Trainingsjahr neigt sich ‚gen Ende. Bezüglich Karate war das ein sehr gutes Jahr (leider besteht das Leben nicht nur daraus, aber das gehört nicht hierher). Ich habe im Wesentlichen alle gesetzten Ziele erreicht, zwei Prüfungen (2. und 1. Kyu) erfolgreich abgelegt, diverse Lehrgänge und Turniere besucht und bin körperlich fitter denn je.

Hier einige der Highlights dieses Jahres in chronologischer Reihenfolge:

Neben meinem eigenen Training bin ich seit diesem Jahr auch selbst als Trainer aktiv gewesen und trainiere die (überwiegend) Kinder, die bereits mindestens eine Gürtelprüfung hinter sich haben. Ich habe mich lange dagegen gesträubt, da das zum einen eine nicht zu unterschätzende zusätzliche Verantwortung bedeutet und mich zum anderen auch eigene Trainingszeit kostet. Da zu Beginn des Jahres die Trainingszeiten im SKV-Freital sinnvoll angepasst wurden verliere ich aber nur noch eine halbe Stunde wöchentlich. Entgegen meiner Erwartungen musste ich feststellen, dass mir die Arbeit als Trainer sehr viel Spaß macht und mich auch selbst weiterbringt. Obwohl ich denke, dass mein Training teils recht hart ist habe ich trotzdem selbst von den Kindern unaufgefordert positives Feedback erhalten.

Um mein Ziel – den ersten Dan Ende 2015 – zu erreichen, bin ich der Empfehlung meines Trainers gefolgt und trainiere seit Anfang 2014 zusätzlich im Dojo Torii in Dresden. Seit einigen Monaten bin ich dort auch offiziell Mitglied. Das war eine sehr gute Entscheidung! So kann ich nun bis zu 4x pro Woche bei insgesamt 6 unterschiedlichen Senseis trainieren.

Nachdem ich den Zusammenhang dieser drei Elemente erkannt habe, habe ich mich in den letzten Monaten verstärkt auf das Thema Lockerheit, Hüfte und den kontrolliert dosierten Einsatz von Kime konzentriert. Seit einiger Zeit beobachte ich nun, dass ich viel weniger verkrampft und damit auch schneller bin. Interessanterweise trifft nur auf Armtechniken zu. Bei den Fußtechniken habe ich mich gefühlt in der letzten Zeit verschlechtert. Das Optimum ist hier definitiv noch nicht erreicht.

Trainingsraum

Zum Schluss noch ein wenig Statistik :). Laut runtastic habe ich 2014 insgesamt

  • 222 Trainingseinheiten absolviert (144 davon waren Karatetraining, 19 Radfahren, 65 Joggen und 12 Anderes)
  • 137333 kcal verbrannt 😉
  • 484.32 km zurückgelegt (Joggen und Radfahren)
  • und 287:55:09 Stunden trainiert.

2015

Das kommende Jahr ist das geplante Danjahr. Seit 2012 arbeite ich zielgerichtet darauf hin und Ende 2015 soll es dann soweit sein. Dafür ist aber noch einiges zu tun. Der bereits angesprochene Hüfteinsatz bei den Fußtechniken ist dabei nur eine von diversen Baustellen. Vermutlich ab April 2015 werde ich so gut es geht 4x pro Woche Karate trainieren und den Rest der Zeit sinnvoll mit Laufen und Drills ausfüllen.

Einige großartige Lehrgänge werfen bereits ihre Schatten voraus. Mein erster wird vermutlich der Ochilehrgang am 17. Januar. Ganz besonders freue ich mich auf den SHOTOKAN TAKUDAI Karate Lehrgang in Dresden im kommenden März. Auch das Kata-Spezial, das Gasshuku und die Rewe-Team-Challenge sind wieder fest eingeplant.

Lockerheit, Hüfte, Kime, Kondition und Dehnung werden 2015 weiterhin die Haupttrainingsthemen sein. Was das Thema Kraft angeht, so will ich meine Brustmuskulatur noch etwas stärker aufbauen. Vorallem über dem Solarplexus ist noch zu wenige zum Anspannen :). 20 Klimmzüge (derzeit 10) und 100 Liegestütze am Stück sind kleine Nebenziele.

Neben den ganzen körperlichen Dingen werde ich voraussichtlich eine Trainerlizenz beim sächsischen Sportbund ablegen.

Und nun wünsche ich allen befreundeten Karateka einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2015 – OSS!

 

Großer Karatelehrgang Anfang 2015 in Dresden – und Freitagstraining

Lange gab es Gerüchte – inzwischen ist es offiziell!

Im März 2015 findet ein bemerkenswerter Karatelehrgang in Dresden statt: SHOTOKAN TAKUDAI Karate Lehrgang Dresden. Neben der sehr hochkarätigen Trainerbesetzung

  • Hanshi Shiro Asano, 9th Dan Chief Instructor SKIEF & SKI-GB
  • Hideo Ochi, 8th Dan Chief Instructor Deutschland JKA
  • Akio Nagai, 8th Dan Chief Instructor SKIF Deutschland
  • Tatsuya Naka, 7th Dan JKA Manager Tokyo Japan
  • Manabu Murakami, 7th Dan SKIF International Affair

macht vor allem die Tatsache, dass diese Veranstaltung verbandsübergreifend (DJKB und SKID) ist, die ganze Sache sehr spannend..

Freitagstraining

  • Kihon: Zukis und Mae-Geri, korrektes Vor- und Zurückgehen in Zenkutsu-Dachi alleine und mit Partner,
  • Kumite: Sen no Sen – Kombination.

Konstruktion statt Boxsack

Schon lange will ich mir einen Boxsack zulegen um damit in erster Linie Mawashi-Geri zu üben. Genauere Recherche hat aber ergeben, dass selbiger wohl mindestens 1,30 m hoch sein müsste und um die 70 kg wöge (nein, ein mit Textilien gefüllter kommt nicht in Frage). Die Aufhängung würde dann doch etwas kompliziert. Also hab ich mal wieder was gebastelt und nenne es Multiwara ;). Das sind Fichtenlatten, die fest genug sind, aber auch etwas nachgeben.

Bei der Gelegenheit konnte ich auch gleich meine alten Gürtel sinnvoll und dekorativ verarbeiten. Übrigens, wer das letzte Bild versteht, der bekommt einen Keks ;).

Mit Training war heute leider wieder nix. Aber wie immer es meiner Erkältung morgen geht … ich werde sie ignorieren!

Kata-Spezial – Abreise

Viel zu schnell war dieses Kata-Spezial vorüber. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht!
Ich habe viel gelernt, alte Bekannte wiedergetroffen und neue kennengelernt.

20140601_154133

Zwei Katas werde ich mir neben der Vervollkommnung der Sentei-Katas in den nächsten Wochen intensiv vornehmen:

  • Kanku-Sho
  • Gangaku

Liebe Homburger und liebe Braunshausener – vielen Dank noch einmal, dass Ihr mich so nett aufgenommen habt.
Wir sehen uns beim Gasshuku!

/Stefan

Die Bilder gibts wie üblich auf der zugehörigen Bilderseite.

Kata-Spezial – Anreise

Ich bin auf dem Weg nach Karlsruhe zum Kata-Spezial.

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Leider vertrete ich meinen Verein dieses Mal alleine, ich freue mich aber schon sehr darauf, einige Bekannte vom letzten Jahr wieder zu treffen.

Heute Nachmittag ist erst einmal Ankommen und Zelt aufbauen angesagt. Sollte sich eine Trainingseinheit ergeben oder sonst etwas interessantes passieren, dann gibt es hier natürlich ein Update.

Ansonsten wird hier, sofern ich Netz habe, täglich eine kurze Zusammenfassung erscheinen.

[UPDATE] Zelt steht… ab jetzt darf es regnen 😉
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Mit dem Rad zur Karate-EM 2014

Nach einem tollen Cachingaktivurlaub in der letzten Woche war ich heute als Zuschauer bei der 13. SKIEF-Karate-EM. Aus meiner SKID-Zeit habe ich hier eine Menge alter Bekannter wieder getroffen.

SKIEF-Karate-EM-Badge

Bilder gibt es wie üblich auf der entsprechenden Bilderseite.

Radfahrt zur EM (mit kurzem Umweg)

  • 23,78 km Radfahren,
  • Top Speed: 47,1 km/h (in der 30er Zone ;)),
  • Aufwärts: 134 m,
  • Abwärts: 316 m,
  • Dauer: 01:00:27.

Zurück

  • 14,47 km Radfahren,
  • Aufwärts: 249 m,
  • Abwärts: 66 m,
  • Dauer: 00:49:43.

[Update 2014-05-12]
Hier einige Pressestimmen: