2. Dezember. 2017 19:19

Dezemberchallenge – nochmal Klimmzüge

Da der November leider nicht ganz so gelaufen ist wie geplant, gibt’s im Dezember noch einmal Klimmzüge. Da ich aber noch immer nicht wieder komplett fit bin werde ich es dieses Mal etwas lockerer angehen.

  1. Pause ✓
  2. 7 + 4 + 2 Klimmzüge ✓
  3. 4 + 2 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara ✓
  4. 2 Klimmzug, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank 5x 4 + 1x 2 Klimmzüge ✓
  5. 8 + 4 + 2 Klimmzüge ✓
  6. 4 + 2 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara ✓
  7. 2 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank ✓
  8. 10 + 5 + 3 Klimmzüge ✓
  9. 5 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara
  10. 3 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank ✓
  11. 11 + 6 + 3 Klimmzüge ✓
  12. 6 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara ✓
  13. 3 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank ✓
  14. 12 + 6 + 3 Klimmzüge ✓
  15. 6 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara 3 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank ✓
  16. 3 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank 6 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara ✓
  17. 13 + 7 + 3 Klimmzüge ✓ – Wow das war heftig!
  18. 7 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara
  19. 3 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank ✓
  20. 14 13,5 + 7 + 4 Klimmzüge ✓
  21. 7 + 4 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara ✓
  22. 4 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank
  23. 15 + 7 + 4 Klimmzüge ✓
  24. 7 + 4 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara
  25. 4 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank ✓
  26. 16 + 8 + 4 10 + 4 + 9 Klimmzüge ✓
  27. 8 + 4 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ans Makiwara
  28. 4 Klimmzüge, 50 Liegestütze, 2 Minuten Plank
  29. 16 + 8 + 4 Klimmzüge
  30. PAUSE
  31. Maximal mögliche Zahl an Klimmzügen – 10 + 3 ✓ (sehr ungünstiges Timing 😉 )
31. Oktober. 2017 21:00

Klimmzüge im November

Der Oktober ist vorbei und obwohl es dieses Mal gegen Ende ziemlich hart war, konnte ich auch die Plank-Push-Ups-Challenge erfolgreich abschließen.

Wie bereits angekündigt wird es im November nun um Klimmzüge gehen. Da inzwischen ein paar Leute mitmachen und nicht jeder auf dem gleichen Niveau startet, gibt es hier eine Exceltabelle, mit der sich die individuellen Werte ermitteln lassen – einfach bei C3 den Startwert eintragen.

Hier nun mein Plan für November:

  1. 5 + 3 + 1 Klimmzüge ✓ (5 + 3 + 1)
  2. 3 + 1 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ✓ (3 + 3 / 20)
  3. 1 Klimmzug, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank ✓ (1 / 60 / 3 min.)
  4. 7 + 3 + 2 Klimmzüge ✓
  5. 3 + 2 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ✓ +10 Mae-Geri-Squats wegen Unterbrechung
  6. 2 Klimmzüge, 60 40 Liegestütze, 3 2 Minuten Plank ✓ (1,5 min. Plank)
  7. 9 + 5 + 2 Klimmzüge ✓ (8,5 + 5,5 + 3)
  8. 5 + 2 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats ✓ (5 + 3)
  9. 2 Klimmzüge, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank ✓ (3)
  10. 10 + 5 + 3 Klimmzüge ✓ (10 + 4,5 + 3 + 3)
  11. 5 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats
  12. 3 Klimmzüge, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank
  13. 11 + 6 + 3 Klimmzüge ✓
  14. 6 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats
  15. 3 Klimmzüge, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank ✓ (6)
  16. 12 + 6 + 3 Klimmzüge
  17. 6 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats
  18. 3 Klimmzüge, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank
  19. 13 + 6 + 3 Klimmzüge (8 + 3)
  20. 6 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats
  21. 3 Klimmzüge, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank
  22. 13 + 7 + 3 Klimmzüge
  23. 7 + 3 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats
  24. 3 Klimmzüge, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank
  25. 14 + 7 + 4 Klimmzüge
  26. 7 + 4 Klimmzüge, 20 Mae-Geri-Squats
  27. 4 Klimmzüge, 60 Liegestütze, 3 Minuten Plank
  28. 15 + 7 + 4 Klimmzüge
  29. PAUSE
  30. Maximal mögliche Zahl an Klimmzügen
30. September. 2017 20:24

Neue Challenge im Oktober

Nachdem die September-Challenge100 Liegestütze pro Tag“ recht gut gelaufen ist, und ich mit Andy, Eric und Kalle dieses Mal tolle motivierende Mitstreiter hatte, geht es ohne große Pause direkt weiter.

Für den nächsten Monat waren eigentlich Klimmzüge angedacht. Da ich aber im Oktober viel unterwegs sein werde ist das etwas unpraktisch (nicht jedes Hotelzimmer hat eine Klimmzugstange 🙂 ). Deshalb gibt es dieses Mal eine Kombination aus Planks und Liegestützen. Und die sieht wie folgt aus:

  • Mache an jedem geraden Tag mindestens 50 Liegestütze am Stück
    • Mache auf jeden Fall 50 Liegestütze.
    • Wenn es nicht am Stück geht, dann mache zur Not kleine Pausen.
  • Planke an jedem ungeraden Tag (Unterarmstütz)
    • beginne mit 1 Minute
    • steigere Dich jedes mal um 25 Sekunden
  • Mache jeden dritten Tag eine Pause
  1. 60 Sek. Planking ✓
  2. 50 Liegestütze ✓
  3. Pause ✓
  4. 50 Liegestütze ✓
  5. 85 Sek. Planking (1 Min. & 25 Sek.) ✓
  6. Pause ✓
  7. 110 Sek. Planking (1 Min. & 50 Sek.) ✓
  8. 50 Liegestütze ✓
  9. Pause ✓
  10. 50 Liegestütze ✓ (60 Liegestütze)
  11. 135 Sek. Planking (2 Min. & 15 Sek.) ✓
  12. Pause ✓
  13. 160 Sek. Planking (2 Min. & 40 Sek.) ✓
  14. 50 Liegestütze ✓
  15. Pause ✓
  16. 50 Liegestütze ✓
  17. 185 Sek. Planking (3 Min. & 5 Sek.) ✓
  18. Pause ✓
  19. 210 Sek. Planking (3 Min. & 30 Sek.) ✓ ACH DU SCH****
  20. 50 Liegestütze ✓
  21. Pause ✓
  22. 50 Liegestütze ✓
  23. 235 Sek. Planking (3 Min. & 55 Sek. 4 Min.) ✓ DIE HÖLLE
  24. Pause ✓
  25. 260 Sek. Planking (4 Min. & 20 Sek.) ✓ hart aber ganz OK
  26. 50 Liegestütze ✓
  27. Pause ✓
  28. 50 Liegestütze ✓
  29. 285 Sek. Planking (4 Min. & 45 Sek.) ✓ fast gestorben – erst beim zweiten Anlauf geschafft
  30. Pause ✓
  31. 310 Sek. Planking (5 Min. & 10 Sek. 12 Sek.) ✓ DONE
16. August. 2017 23:49

26 Shotokan-Katas

Die Kata ist für mich eine Übungsform, eine Art Choreographie, die ich benutze, um Techniken, Kombinationen von Techniken, Wendungen, Atmung, den Wechsel von Intensität, Spannung und Entspannung usw. weitergehend zu trainieren.

Die Kata ist eine gute Möglichkeit das im Kihon gelernte zu festigen und zu vertiefen, ohne dafür einen Trainingspartner zu benötigen.

Vor allem die höheren Katas zeigen zudem Techniken und Stellungen, die im Kihon eher selten geübt werden und regen an, diese gesondert zu trainieren.

Ich spreche hier noch nicht von Kata-Bunkai oder Anwendung sondern nur vom „Ablaufen“ des Embusen mit dem Ziel, karatetypische Techniken und Bewegungsabläufe zu verinnerlichen.

Shotokan kennt 26 Katas.

Entsprechend meiner ganz persönlichen Sicht auf die Kata halte ich es für erstrebenswert, alle 26 Shotokan-Katas vom Ablauf her zu beherrschen. Denn nur dann kann ich sie nutzen um mein Karate zu perfektionieren.

In der Vergangenheit ist es mir dabei immer wieder passiert, dass ich plötzlich nicht mehr sicher war, wie es weitergeht, wenn ich eine Kata eine Weile lang nicht mehr gelaufen bin. Beim letzten Turnier hat mich das sogar den ersten Platz gekostet.

Doch wie schafft man es, die Abläufe im Kopf zu behalten?

Wiederholung ist die Mutter des Lernens!

Eine Bekannte meinte bei dem Thema neulich, dass sie jeden Tag alle 26 Katas läuft. Unter der Annahme, dass jede Kata im Schnitt eine Minute dauert ist das mit einem Aufwand von etwa einer halben Stunde am Tag sicher machbar. Allerdings benötigt man dafür natürlich den notwendigen Platz. Nicht immer ist ein großes Wohnzimmer oder eine Wiese hinter dem Haus vorhanden. Jetzt gerade sitze ich in einem Hotelzimmer, in dem ich wohl die Tekkis laufen könnte, mit Nichten aber eine Kanku Sho.

Da es mir aber nur darum geht, den Ablauf im Kopf zu behalten, um die Kata zum Trainieren nutzen zu können, „laufe“ ich die Katas jeden Abend auf der Stelle und deute die einzelnen Techniken nur an. Manches Mal gehe ich sie sogar nur im Kopf durch (das ist deutlich schwieriger als sie tatsächlich zu laufen). Das bedeutet aber, dass ich immer den kompletten Ablauf abspule. Dabei habe ich einen zweitägigen Rhythmus, in dem ich alle 26 Katas wiederhole. Ähnliche Katas wie Jion und Ji’in sind dabei ganz bewusst auf verschiedene Tage gelegt.

Gerade Tage:

  1. Heian Shodan
  2. Heian Sandan
  3. Heian Godan
  4. Bassai Dai
  5. Enpi
  6. Jion
  7. Kanku Dai
  8. Gankaku
  9. Jitte
  10. Sochin
  11. Meikyo
  12. Chinte
  13. Gojushiho DAi
Ungerade Tage:

  1. Heian Nidan
  2. Heian Yondan
  3. Tekki Shodan
  4. Tekki Nidan
  5. Tekki Sandan
  6. Hangetsu
  7. Bassai Sho
  8. Kanku Sho
  9. Nijushiho
  10. Ji’in
  11. Wankan
  12. Gojushiho Sho
  13. Unsu
5. August. 2017 21:58

Gasshuku ’17 – Abreise

Wie Julian Chees immer so schön sagt: „alles hat ein Ende …“. Und so war es das bereits mit dem Gasshuku 2017.

Ich kann an dieser Stelle nur sagen – es war wieder einmal großartig. Neben den fordernden und lehrreichen Trainingseinheiten ist es jedes Jahr aufs neue toll, alte Freunde wieder zu treffen und neue Freundschaften zu schließen.

Ich habe dieses Jahr mehr Zeit als bei jedem anderen Gasshuku mit Sensei Axel und seinen Schülern verbracht und das hat neben jeder Menge Spaß auch viele neue Impulse und sogar etwas Bestätigung gebracht.

Schlussendlich gratuliere ich an dieser Stelle nochmals

  • Detlef zum 6. Dan
  • Siggi zum 5. Dan
  • Yasmina zum 3. Dan
  • Andre zum 1. Dan
  • Frank zum 1. Dan
  • Nicole zum 2. Kyu

 

Bilder mit Menschen gibt es wie immer – im geschützten Bilderbereich zum Gasshuku 2017.

30. Juli. 2017 21:50

Gasshuku ’17 – Anreisetag

Endlich Gasshuku 🙂 Heute Morgen ging es 8:45 Uhr los. Da wir kurzfristig zu viert in einem Auto fahren mussten war beim Einpacken erst einmal Tetris angesagt.

In Gundelfingen angekommen wurden wie üblich erst einmal zahllose alte Bekannte wie Sensei Axel und die Homburger entdeckt und ausgiebig begrüßt. Da für den späten Abend Regen angesagt war, lag der erste Fokus aber auf dem Zeltaufbau.

Dann ging es zum Festzelt – Anmelden und Abendessen. Zu guter Letzt haben wir das Städtchen erkundet und einen Edeka für die traditionelle tägliche Dosis Grapefruitsaft ausgekundschaftet.

Rechtzeitig vor Beginn eines gewaltigen kurzen Regenschauers waren wir in unseren Zelten und hier sitze ich nun und schreibe diesen Post.

Morgen geht es für mich um 8:00 Uhr los mit der ersten Kata-Trainingseinheit.

9. Juli. 2017 12:39

DIY – Makiwara

Vor einigen Jahren habe ich von einem meiner Trainer (Sensei Stephan Pilz) eine Bauanleitung für ein Makiwara bekommen. Da ich zu der Zeit aber bereits das „Gerät“ konstruiert hatte, war das lange Zeit für mich kein Thema mehr.

Bauplan von Safar Sensei

Nun habe ich in der letzten Zeit des Öfteren draußen hinterm Haus trainiert und weil für Samstag noch nichts geplant war, habe ich mir etwas Zeit genommen und ein richtiges Makiwara gebaut.

Der Aufbau ich recht einfach. Indem mehrere Bretter unterschiedlicher Länge miteinander verbunden werden, wird das charakteristische Widerstandsverhalten erreicht.

  • Vorderes Brett: 120 cm
  • Mittleres Brett: 80 cm
  • Hinteres Brett: 45 cm

Am oberen Ende wird dann noch ein geeignetes Polster angebracht und schon muss das Makiwara nur noch geeignet aufgestellt werden.

Da der Bau eine spontane Idee war, habe ich in Ermangelung von Roteiche auf im Baumarkt verfügbare Fichte zurückgegriffen. Als Polster sollte ein handelsübliches einfaches Wandmakiwara bzw. ein Hanfseil dienen.

Zunächst hatte ich vor, das Makiwara mittels einer 60 cm lange Bodenhülse auf der Wiese aufzustellen. Da hat mir aber der steinige Untergrund einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich habe es leicht demontierbar am Gartenhaus befestigt.

Wie gesagt war der Aufbau zunächst nicht sonderlich kompliziert: Bretter zurechtsägen, ordentlich abschleifen, verkleben, verschrauben.

Der nächste Schritt war die Befestigung. Nachdem die Idee mit der Bodenhülse nicht funktioniert hat, habe ich das Makiwara mittels eines 12 cm dicken Holzklotzes am Gartenhaus befestigt. Mit vier Holzdübeln zur seitlichen Stabilisierung und 3 langen Schrauben sitzt es bombenfest und kann innerhalb weniger Minuten demontiert und im Trainingsraum an der Wand montiert werden. So kann ich bei gutem Wetter im Freien und bei Regen im Haus üben.

Der letzte Schritt war das Kopfteil. Hier sollte eigentlich ein schmales einfaches Wandmakiwara zum Einsatz kommen. Aber zum einen sieht das irgendwie blöd aus und zum anderen macht es einen Höllenlärm wenn man dagegen schlägt. Ich habe es daher mit zwei Schrauben befestigt, so dass es jederzeit abgenommen und durch ein Hanfseil ersetzt werden kann. Letzteres sieht nicht nur besser aus, es fühlt sich auch besser an und macht nicht so einen Krach.

Die Halterung für meinen Trainingsraum folgt später (derzeit ist ja gutes Wetter 🙂 ).

Ich muss sagen dass ich von der Anschlagcharakteristik begeistert bin. Das ist etwas völlig anderes als ein Boxsack oder das einfache Wandmakiwara, dass ich vor einiger Zeit am „Gerät“ befestigt habe.

19. Juni. 2017 22:35

Turnierwochenende

Darauf habe ich mich lange gefreut – der Shotokan Karateverein Freital hat mit großem Erfolg sein erstes verbandsoffenes Turnier (Ausschreibung) veranstaltet. Aber der Reihe nach.

Dieses Wochenende standen zwei Veranstaltungen auf dem Programm: der inzwischen schon traditionelle Kumitelehrgang mit Detlef Krüger, an dem ich dieses Jahr endlich wieder einmal teilnehmen konnte, und unser großes und lange geplantes verbandsoffenes Turnier im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspiele.

Kumitelehrgang mit Detlef Krüger (5. Dan DJKB)

Am Samstag ging es um 10:00 Uhr los. Der Lehrgang fand bereits in der Halle statt, in der am nächsten Tag das Turnier ausgerichtet werden sollte. Entsprechend verloren wirkten die ca. 20 Teilnehmer in der riesigen Halle. Der Fokus von Detlef lag dieses mal auf den verschiedenen Arten von Blöcken (innen vs. außen) und der zugehörigen Körperbewegung (drücken vs. drehen). Ich muss sagen, obwohl es mir intuitiv klar war, wann ich drücken und wann drehen muss und ich wohl nie auf die Idee gekommen wäre, einen Age-Uke mit einer Drehbewegung zu kombinieren, hat mir das bisher niemand so klar erklärt und begründet – die Tatsache, dass ich mich niemals dahin ausweichen solle, wo ich den Angriff hinblocke – logisch, oder? 😉 . Sehr gut war auch die Anmerkung, dass man beim Training genau darauf achten soll, dass der angreifende Partner genau das Ziel angreift und nicht vorbeischlägt/-tritt.

„Sonst übt der Angreifer das Nichtangreifen und der Verteidiger übt nicht das verteidigen“.

Ganz persönlich habe ich weiterhin mitgenommen, beim Jiyu-Ippon-Kumite das Kihon wegzulassen und den angreifenden Arm schneller zurückzuziehen. Ich habe alle 4 Trainingseinheiten mitgemacht um so das Maximum aus der verfügbaren Zeit herauszuholen.

Der Lehrgang war eine gute Vorbereitung und Einstimmung auf das am nächsten Tag folgende Turnier.

Turnier beim SKV-Freital

Noch vor dem Aufstehen – um sieben (UM SIEBEN … am Sonntag) wurden in der Halle die letzten Vorbereitungen getroffen. Kampfflächen markieren, Tische aufstellen, Listen drucken und aufhängen, etc.

Gegen halb neun trafen die ersten Teilnehmer ein. Ganz besonders gefreut habe ich mich, dass mein alter Verein – Date Löbau – kurzfristig mit einer Delegation angetreten ist. Pünktlich um neun ging es mit der Begrüßung los.

Das Turnier startete mit der Kategorie Kata ab 3. Kyu. Ich war also gleich als erstes dran und das war auch gut so, weil ich mich im Anschluss umziehen und auf meine Rolle als Seitenkampfrichter konzentrieren konnte. Da die Katas dieses mal, von den Finalrunden abgesehen, vorgegeben wurden konnte ich zunächst nicht mit meinen Fokuskatas punkten. Und das hat mir eine wichtige Erkenntnis eingebracht – ich muss auch (und vor allem) die Katas üben, die ich nicht mag. Bassai Dai war noch nie meine Lieblingskata, und sie wird es wohl auch nicht werden. Doch genau diese musste ich nach jeweils gut gelungener Heian Nidan und Heian Yondan zeigen. Und prompt habe ich einen Fehler gemacht und verloren. Im kleinen Finale bin ich dann Ji’in gelaufen und habe so zumindest noch Platz 3 geschafft.

Nun war schnell Duschen und Umziehen angesagt, und dann habe ich die nächsten ca. 6 Stunden damit verbracht, mit Fahnen zu winken 😉 . Das hat großen Spaß gemacht, war aber auch unerwartet anstrengend. Vor allem ist es mir ungleich schwerer gefallen, beim Kumite die richtige Stimme abzugeben als bei Kata.

Das Niveau dieses Turniers war sehr gut. Sowohl unsere Leute, als auch die Gäste haben mit überwiegend guten Leistungen geglänzt.

Gegen Ende des Tages musste ich nochmal ran: Jiyu-Kumite ab 4. Kyu ab 18 Jahren. Darauf hatte ich mich besonders gefreut, und davor hatte ich auch besonderen Respekt. Denn mein letzter Freikampf bei einem Turnier ist gute drei Jahre her und endete für mich mit einer blutigen Nase (klingt schlimmer als es war). Leider war ich offensichtlich nicht genügend erwärmt und so habe ich mir gleich im ersten Kampf bei einem Mae-Geri den rechten Oberschenkel gezerrt. Vermutlich vom Adrenalin betäubt habe ich wenigstens keinen großen Schmerz empfunden, konnte aber in der Folge kaum noch schnelle Fußtritte machen weil ich dabei sofort die fehlende Stabilität gespürt habe. Nichts desto trotz konnte ich vier gute Kämpfe bestreiten, von denen ich zwei gewonnen und zwei verloren habe. Am Ende ist es so nur der undankbare vierte Platz geworden. Aber weil es ja „Kinder- und Jugendfestspiele“ waren gab es trotzdem eine Urkunde 😉 .

Zusammenfassend kann ich sagen:
Das war ein rundum gelungenes Turnier.

Meine persönliche Erkenntnis für die nächsten Trainings:

  • Ungeliebte Katas intensiv üben (Bassai Dai, Enpi)
  • Mehr Freikampf trainieren
  • Mehr Dehnen
  • Coach für Freikampf suchen

Bilder mit Menschen gibt es wie üblich (bald) auf der zugehörigen Bilderseite. Einen sehr schönen Bericht zum Turnier gibt es bei den Dates aus Löbau

[Update 2017-06-27] Inzwischen gibt es auch auf unserer Vereinsseite einen kleinen Berich von einem unserer Nachwuchskämpfer.