Results Woche #1 und Chinte

So, ich habe meine erste Results-Woche geschafft und muss sagen, dass mir das Programm gut gefällt. Gerade da ich derzeit viel zu tun habe ist es eine tolle Sache, sich nichts selbst überlegen zu müssen, sondern einfach nur tun zu können, was die App einem sagt. Jedes Workout beginnt mit einer Erwärmung und endet mit Dehnung. Die Übungen sind anstrengend, aber bisher gut machbar. Einige davon habe ich gleich mal in das letzte Freitagstraining eingebaut 🙂 . Ich bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen so weiter läuft.

Beim browsen auf Youtube habe ich heute eine sehr schöne Darbietung der Kata Chinte gefunden. Da ich diese Kata ganz besonders mag und weiß, dass auch einige meiner Trainingskollegen sich damit gerade beschäftigen, will ich Euch das Video nicht vorenthalten.

Erstes Results-Workout

Nach dem gestrigen Dantraining bin ich nur noch ins Bett gefallen – da war nix mehr mit Runtastic Results. Aber heute ging es dann endlich richtig los – mit 5 Sequenzen aus

  • Hampelmann (Jumping Jack)
  • Push-Ups
  • Squats
  • Beinheben im Liegen (Leg Raises)

Das waren am Ende noch nicht einmal 15 Minuten aber ich war echt fertig! Ich denke das wird ‘ne gute Sache.

Aus der Results-App heraus lassen sich die Ergebnisse recht leicht mit Hilfe der WordPress-App sharen. Damit das Blog hier aber nicht mit generierten Posts zugespammt wird, landen diese in der Kategorie “Hidden” und bekommen den Tag “#Results” (auch zu erreichen über die obige Pinned-Leiste) und erscheinen weder im Feed noch auf der Homepage.

Cardio – Fitness – Results

Am ersten Februar habe ich meine Januar-100-Liegestütze-Challenge mit 110 Liegestützen abgeschlossen. Im Jahreswechselpost hatte ich bereits angesprochen dass ich mir dieses Jahr mal Runtastic Results vornehmen will. Mit dem heutigen Blick auf die Waage war der Moment nun gekommen 😉 . Ich habe mich registriert, die App geladen und ein 15-minütiges Einstufungstraining absolviert.

Dabei mussten die Übungen jeweils 2 Minuten lang durchgeführt werden, mit dem Ziel, so viele Wiederholungen wie möglich zu schaffen. Das war ganz schön anstrengend.

In den kommenden Wochen werde ich zusätzlich zum Karatetraining 3x pro Woche jeweils 15 Minuten Runtastic Workouts absolvieren. Ich bin sehr auf die Ergebnisse gespannt.

Ach ja, dem geneigten Leser ist vielleicht aufgefallen, dass ich hier nicht mehr jedes Training kommentiere – obwohl es in den letzten Wochen einige durchaus erwähnenswerte Trainingseinheiten gab (Tekki-Bunkai im Dantraining, Kihon-Ippon- und Happo-Kumite in der Gruppe 4, Heian-Godan-Bunkai bei den Yamatos in Innsbruck, …). In der letzten Zeit ist mir das Posten manches mal wie eine lästige Pflicht vorgekommen, und das ist nun wirklich nicht Sinn der Sache. Künftig wird es also weniger Posts geben – immer dann, wenn ich Lust dazu habe 🙂 .

Stay tuned!

Jahreswechsel 2016/2017

Silvester ist immer ein guter Moment, zurückzublicken und sich neue Ziele zu stecken.

2016

Nach dem unglaublich intensiven Jahr 2015 war das vergangene deutlich ruhiger. Ich habe mich auf zwei Trainingseinheiten pro Woche eingeschossen und bin damit recht gut gefahren. Auch Joggen und “privates” Training wurden deutlich reduziert, was dazu geführt hat, dass ich in den ersten beiden Monaten gleich einmal fast 10 Kilogramm zugenommen habe und meine Ernährung an das veränderte Training anpassen musste 😉 .

2016 2015 2014
Karate 122 181 144
Laufen 22 25 65
Anderes* 43 37 31
Gesamt 187 Einheiten 243 Einheiten  240 Einheiten

*) enthält auch Liegestütze, Radfahren, Wandern, Gymnastik, …

Das war also mein erstes Jahr als Schwarzgurt. Und nun die große Frage: Hat sich was verändert?

Zunächst einmal gehe ich deutlich lockerer an das Training heran. Es gibt im Moment kein nächstes großes Ziel, auf das ich hinarbeite. Das reduziert die Anspannung und macht es möglich viel stärker auf die Details zu achten. So habe ich mich beispielsweise auf die Haltung der Fäuste und die Position der Fersen konzentriert und im vergangenen Jahr stärker als bisher auf das Thema Kata gestürzt. Ji’in und Chinte haben sich dabei als meine derzeitigen Lieblinge herauskristallisiert.

Seit diesem Jahr gibt es das montägliche Dantraining. Wir sind derzeit 10 Leute – das macht wirklich Spaß!

Bei den diesjährigen Lehrgängen – insbesondere beim Gasshuku – habe ich eine für mich überraschende Beobachtung gemacht. Es gibt ein unglaublich breites Spektrum bei den Fähigkeiten der Schwarzgurte – und das scheint keine Frage des Verbandes zu sein. Ich habe mit Leuten trainiert, bei denen ich mich gefragt haben, wer zum Teufel sie zur Danprüfung zugelassen hat, aber auf der anderen Seite auch das ganze Gegenteil – erste Dane, die mir deutlich überlegen waren – erlebt. Solche heftigen Unterschiede sind mir als Braungurt nicht aufgefallen. Diese Beobachtung bestätigt ganz klar die Aussage diverser Trainer, dass die schwarze Binde erst einmal nichts bedeutet.

Und trotzdem beantworte ich die Frage, ob sich nun für mich etwas verändert hat mit einem klaren “JA, auf jeden Fall”. Das liegt aber vermutlich mehr an meiner veränderten Einstellung als an der Farbe des Gürtels.

Auch 2016 gab es wieder eine ganz Menge toller Veranstaltungen – hier eine unvollständige Auswahl:

Das (erwartete) absolute Highlight war der Lehrgang mit André Bertel!

2017

2016 endet mit 100 Liegestützen (morgen ist der große Tag 🙂 ). Im kommenden Jahr wird es wieder etwas mehr Ausdauertraining geben. Ich denke ich werde mir mal Runtastic Results anschauen. 150 Liegestütze und 20 Klimmzüge sind dabei Teilziele auf dem Weg zu einer besseren Kondition. Technisch werde ich mich etwas stärker auf Fußtechniken fokussieren und auch das Thema Kontakt wird mehr im Vordergrund stehen (das Makiwara habe ich heute aufgebaut und eingeweiht).

In meinem Verein nehme ich mich im nächsten Jahr stark zurück. Ich bin vom Posten als Sportwart zurückgetreten und konzentriere mich nun nur noch auf meine Gruppe sowie mein ganz persönliches Training.

Ich wünsche allen Lesern einen gute Rutsch und ein schweißtreibendes Jahr 2017.

OSS!