2. Juni. 2019 11:01

Kata Spezial 2019 – Letzter Tag

Wie immer war auch dieses Kata Spezial viel zu schnell vorbei. Dafür war das mit Abstand wärmste, dass ich bisher erlebt habe. Ich muss sagen, dass mir dieses mal ausnahmslos alle Einheiten sehr gut gefallen haben.

Die anstrengendsten und schweißtreibendsten waren definitiv die bei Hideo Ochi. Am meinsten gebracht haben mir die beiden Gankaku-Einheiten bei Izumiya Seizo, einem sehr sympatischen und lustigen JKA-Instructor.

Und natürlich – wie immer ist so eine Großveranstaltung immer ein guter Ort um gute alte Freunde und Bekannte wieder zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. 🙂

Und nun heißt es einen guten Monat warten, dann geht’s ins nächste Trainingslager, zum CZ Gasshuku

Im nächsten Jahr findet das Kata Spezial in Magdeburg statt und wird vom BKC Magdeburg ausgerichtet!

Bilder vom Kata Spezial 2019 in Groß-Umstadt gibt es auf der separaten Bilderseite.

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1. Juni. 2019 19:25

Kata Spezial 2019 – Dritter Tag

Der vorletzte Tag war nass. Bei reellen 30°C in der Halle war der Gi bereits nach wenigen Minuten gut, und wenig später komplett durchgeschwitzt.

Ich hab es daher bei einer zusätzlichen Einheit belassen.

Jetzt sitzen wir gemütlich am Pavillon. Und in einer guten halben Stunde gehts zur Abschlussparty. 😏

Bilder vom Kata Spezial 2019 in Groß-Umstadt gibt es auf der separaten Bilderseite.

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31. Mai. 2019 22:10

Kata Spezial 2019 – Power-Tag

It’s Power-Time.

Heute standen 4 Trainingseinheiten auf dem Programm. Und wenn ich 3. – 1. Kyu bin hab ich bei gefühlten 40°C in der Halle etwas mit meinem Schweinehund gekämpft… und gewonnen 😉

Bilder vom Kata Spezial 2019 in Groß-Umstadt gibt es auf der separaten Bilderseite.

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30. Mai. 2019 19:54

Kata Spezial 2019 – Erster Tag

Nach ca. 5 Stunden Fahrt ging es gestern nach dem Zeltaufbau, dem üblichen Hallosagen und einem kleinen Abendessen zeitig ins Bett.

Denn heute ging es bereits 8:30 Uhr mit der ersten Trainingseinheit los.

Der Plan ist super. Ich kann gemütlich meine eigenen und die Braungurteinheiten mitmachen. Wegen etwas Kopfweh hab ich eine der letzteren heute aber weggelassen.

Bilder vom Kata Spezial 2019 in Groß-Umstadt gibt es auf der separaten Bilderseite.

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5. Mai. 2019 23:09

Instructor-Lehrgang

Dieses Wochenende war ich bei meinem ersten DJKB-Instructor-Lehrgang. Dieser fand parallel zur deutschen Meisterschaft in Bochum statt. So konnte ich in den Trainingspausen immer wieder bei den Kämpfen zuschauen.

Am Samstag war ich vom Lehrgang mit Sesei Ochi ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Es war ein gutes Training, ohne Frage. Kihon, etwas Freikampf und mit Ausnahme der Jiin wurden alle Katas mindestens einmal gelaufen – einige sogar ura. Aber von einem „Instructor“-Lehrgang hatte ich mir mehr Trainer-bezogene Themen wie Methodik und Didaktik erwartet – ähnlich wie damals beim Kindertrainer-Lehrgang.

Was ich mir vom ersten Tag mitgenommen habe, ist die Erkenntniss, dass ich wieder Defizite beim Ablauf einiger Katas (Gankaku, Jitte, Tekki Sandan, Unsu, Gojoshiho Dai) habe 😉 . Meine Kata-Trainings-Matrix habe ich entsprechend angepasst.

Am zweiten Tag wurde das Training vom Nationaltrainer Thomas Schulze geleitet, während Sensei Ochi Prüfungen zum 3. Dan durchgeführt hat. Hier wurde nun doch etwas mehr Methodik vermittelt, indem verschiedenen Übungen zum Thema Hikite, ansatzloses Starten, Hüfteinsatz und Körperverschiebung, zum Teil mit dem Partner ausprobiert wurden.

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18. April. 2019 11:51

Okinawa – letzter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Der letzte Tag meiner Japanreise war etwas ruhiger als die vorherigen. Offiziell ging es erst um 11:00 Uhr los. Peggy, Axel, Walther und ich haben uns daher zum ausführlichen und ganz gemütlichen Frühstück getroffen und sind noch einmal „Bummeln“ gegangen. Dabei haben wir ausgiebig eine gefühlt endlos lange Einkaufspassage abgeklappert. Je weiter wir uns ihrem Ende genähert haben, umso weniger Kram gab es und umso authentischer wirkten die angebotenen Waren. Interessanterweise traf das auch auf die Preise zu 😉 . Es scheint, als hätten wir am letzten Tag noch eine Ecke entdeckt, die nicht in erster Linie für die Touristen gemacht ist.

Pünktlich um 11:00 Uhr sind wir dann allesamt mit Taxis zum Okinawa Karate Kaikan – einen riesigen Gebäude, dass von allerlei Kampfkünsten zum Training genutzt wird – gefahren. Nachdem wir das etwas separierte Shihan-Dojo in seiner wunderbar idyllische Umgebung bestaunt hatten, ging es mit dem letzten gemeinsamen Training im Kaikan los. Dabei sind wir abwechselnd jeweils eine Heian- und ihr Gegenstück aus den Sentai-, und am Ende noch einige höhere Katas gelaufen.

Ich konnte dabei die Gelegenheit nutzen und in dieser tollen Umgebung meine nächste Prüfungskata (Chinte) Axels korrigierendem Blick unterwerfen. Die Verbesserungen habe ich wie üblich in der „Axel-Korrekturliste“ festgehalten. Bis zur Prüfung wird das denke ich alles passen.

Das Training war ein großartiger Abschluss des Karateteils der Reise. Da werde ich noch lange von zehren.

Nach dem Duschen und einem kurzen Besuch im angeschlossenen Karatemuseum, ging es an den Strand. Das Wetter war dafür geradezu perfekt. Während wir uns im warmen Pazifikwasser „abgekühlt“ haben, konnten die Gis in aller Ruhe in der Sonne trocknen. Der Strand war übersät von angespülten Korallenstücken. Ich habe einen ganzen Beutel mit den schönsten Stücken eingesammelt. Später musste ich lesen, dass die Einfuhr in die EU untersagt ist. Also bleiben sie leider auf der Insel.

Anfangs hatte ich gehofft, dass wir mehr Zeit für den Strand haben. Aber nach den sehr konzentrierten Erlebnisstagen der letzten zwei Wochen muss ich sagen, dass ich mich hier wohl sehr schnell gelangweilt hätte. Die knapp zwei Stunden waren mehr als genug.

Nachdem Rucksack, Koffer und Seesack gepackt waren, ging es ein letztes Mal in die Gaststätte zum gemeinsamen Abendessen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Pflaumenwein mit jedem bestellten Glas dünner wurde – waren die Speisen auch am letzten Abend einfach großartig. Ich denke das leckere Essen werde ich in den kommenden Tagen am meisten vermissen (ich muss unbedingt eine Quelle für diese leckeren Sojaschoten auftun 😉️).

Im Fourier haben wir den Abend ausklingen lassen.

Morgen geht es nach Hause.

Gute Nacht und bis morgen.

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17. April. 2019 17:16

Okinawa – elfter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Nach dem gestrigen etwas ernüchternden Start auf der Insel ging es heute mit voller Wucht in die vorletzte Runde. Und die hat für alles entschädigt.

Nach dem Frühstück im Hotel bin ich mit Peggy und Axel erst einmal durch sämtliche Kitschläden gepilgert und habe noch die letzten kleinen Mitbringsel besorgt. Dabei sind wir in einer Passage plötzlich auf eine halboffene Tür gestoßen, die zu einem Fischmarkt führte. Auch wenn die oilfaktorischen Eindrücke sich hier nur schwer wiedergeben lassen, so vermitteln doch die Bilder einen ganz guten Eindruck – HAMMER!

Die erste offizielle Etappe des heutigen Tages war der Besuch des Schlosses in Shuri – einer beeindruckenden Burganlage. Auch hier sollen die Bilder für sich sprechen.

Nach einem kleinen Mittagssnack ging es weiter zur Funakoshi-Gedenktafel.

Doch jetzt kam das Highlight des Tages – Training im Budokan bei Morinobu Maeshiro einem über siebzigjährigen Träger des 10. Dans im traditionellen Okinawa-Karate. Die Ruhe, Gelassenheit und Lockerheit, die dieser Mensch ausgestrahlt hat werde ich wohl sehr lange in bewundernder Erinnerung behalten.

Trainingsnotizen

  • Sabaki nur mit der Hüfte (Drehung, nicht rausgehen)
  • Angriff Zuki -> Nagashi-Uke + Übernehmen und Greifen (nicht ziehen) + anderer Arm Hebel am Ellenbogen (nur mit der Hüfte Hebeln)
  • Tekki Shodan:
    • Shotokan: Haishu Uke, Okinawa: Haito Uke
    • Nami-Gaeshi: Block gegen Kin-Geri oder Fege wenn man „im“ Gegner steht

Und auch dieser Tag endete mit einem leckeren Essen. (… und stundenlangem Bilderhochladen, da das WLAN hier nicht viel taugt 😉 )

Morgen ist der letzte richtige Reisetag in Japan. :'(

Gute Nacht und bis morgen.

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15. April. 2019 6:11

Chiba – neunter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die Zeit im Tempel von Anki ist zu Ende.

Nach einem guten Frühstück und sehr herzlicher Verabschiedung von Anki und seiner Familie, wurde der Bus beladen und es ging los in Richtung Tokyo – das letzte Stück mit dem Hayabusa.

In Tokyo warteten bereits Sensei Shina und seine Tochter auf uns. Mit seinem privaten Bus hatten wir eine lustige Fahrt 😉 bis zu seinem Haus mit dem beeindruckenden angeschlossenem Dojo in Chiba. Mit so viel Gepäck hatten sie wohl nicht gerechnet.

Eine gute halbe Stunde nach unserer Ankunft in Chiba ging es direkt mit dem Training los. In ca. 2,5 Stunden ging es von den Basics wie Ground Power, Hüfteinsatz und schnelles Vorgehen, über Kata und ihre Bedeutung bis hin zum lockeren Freikampf.

Durch die Art seiner Intonation war das Training sehr motivierend und fordernd. Dabei hat Shina Sensei immer wieder kurze Erklärpausen eingelegt und uns so Zeit zum Ausschwitzen geben 😉 .

Trainingsnotizen

  • Heian Shodan (Kihon basics, Wendungen)
  • Heian Nidan -> Bassai Dai (Gyaku Hanmi)
  • Heian Sandan -> Kanku Dai (Hüftvibration)
  • Heian Yondan -> Jion (Kokutsu-Dachi, Kakiwake-Uke sehr langsam)
  • Heian Godan -> Enpi (Sprung)
  • Power aus den Beinen
  • Fersen immer am Boden (japanische Kultur – Fußsohlen niemals jemandem zeigen, der gesellschaftlich über einem steht oder dem man etwas schuldet)
  • Drehen auf der Ferse (in Kraftrichtung)
  • schnell vor mit Oi-Zuki: kein Halbkreis (Banane) – Kraftrichtung nur nach vorn

Direkt im Anschluss an das Training waren wir wieder einmal im Badehaus – dem größten und modernsten bisher.

42 Grad im Bad, 90 Grad in der Sauna und 16 Grad im Abkühlbecken – das hat dem Kreislauf mit Sicherheit gut getan. Mein Puls ist jedenfalls mehrfach zwischen 80, 50 und 120 Schlägen pro Minute gewechselt.

Der letzte Programmpunkt des heutigen Tages hieß Abendessen im Dojo. Die Familie von Shina hatte ein wunderbares Essen für uns vorbereitet. Sehr würdig vor dem Dojo-Schrein haben sich etliche von uns an der sehr leckeren, aber auch unglaublich heißen Suppe die Zunge verbrannt 😀 .

Nach dem Essen wurde ich als Whiskytrinker sogar noch in das private Haus von Shina Sensei eingeladen.

Auch der neunte Tag meiner Japanreise hat so ein sehr schönes Ende gefunden.

Morgen geht es auf die letzte Etappe nach Okinawa.

Gute Nacht und bis morgen.

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