10. Januar. 2021 21:18

Neues Jahr – Neuer Spaß

Ich bin keiner von denen, die das Jahr 2020 verteufeln. Es war anders, anstrengender und komplizierter als üblich. Trotzdem habe ich im vergangenen Jahr viel geschafft und viel Spaß gehabt.

2020 – Persönlich

Fokuskatas waren Nijushiho und Gankaku. Im Rahmen der Monatschallenge bin ich beide Katas wohl etwas mehr als 500 Mal gelaufen und das zeigt deutlich Wirkung. So war Sensei Axel bei meinem letzten Besuch fast enttäuscht (nein – nicht wirklich!), dass die besonderen Punkte meiner Gankaku alle gepasst haben und er nur kleinere Fehler entdeckt hat.

Was das Laufen angeht, so habe ich mit 276,35 gelaufenen Kilometern das Ziel von 250 km etwas überschritten. Auch die 6 vorgenommenen Halbmarathons habe ich zusammen mit einigen Freunden runtergerackert.

Wie früher bereits geschrieben bin ich mit der Kontinuität nicht ganz zufrieden. Da hab ich mich anfangs doch etwas von der Pandemie-Lethargie einlullen lassen.

Beim Krafttraining hab ich ganz böse versagt … mehr als 60 Liegestütze am Stück sind aktuell kaum drin und von Klimmzügen reden wir mal lieber gar nicht ;).

Veranstaltungstechnisch gab es natürlich große Einschränkungen – keine Turniere, nur sehr wenige Lehrgänge. Highlight für mich war, neben den üblichen Lehrgängen mit Sensei Axel, das CZ Gasskuku, bei dem Nicola und ich trotz deutlich geringerer Teilnehmerzahl nette neue Leute kennengelernt haben und das trotz der kurzfristig fehlenden japanischen Instruktoren großartig organisiert war und sehr viel Spaß gemacht hat.

Was mir persönlich besonders gefallen hat ist, dass ich trotz oder gerade wegen der Einschränkungen noch enger mit Axel zusammengerückt bin.

-> zum Trainingsüberblick 2020

2020 – Dojo TAMESHIWARI

Den Dojobetrieb hat die Pandemie leider deutlich stärker betroffen als mich persönlich. Während des ersten Lock-Downs fand lange Zeit kein Training statt. Das war deutlich zu spüren, als es dann zunächst einmal wieder losging. Auch mussten wir 2 unserer 3 Lehrgänge sowie ein kleines Trainingslager mit Sensei Axel leider absagen.

Aber wir haben das Beste daraus gemacht und so konnten wenigstens einige Schüler eine Gürtelprüfung ablegen und das Training der Gruppe 2 hat mit dem Teamkata-Training durch Ute sehr an Substanz gewonnen.

Außerdem haben wir – entsprechend des Dojonamens – vor dem zweiten Lock-Down noch mit Tameshiwari-Training begonnen.

Seit November findet nun zweimal pro Woche gemeinsames Videotraining statt. Das war anfangs sehr anstrengend. Die Trainingseinheiten sind zwar kürzer, mussten anfangs aber viel intensiver vorbereitet werden und sind auch körperlich wie geistig viel anstrengender. Aber mit der Zeit hat sich das alles sehr gut eingepegelt.

Ein bisschen Sorgen mache ich mir allerdings um die Schüler, die aus verschiedenen Gründen nicht am Videotraining teilnehmen können oder wollen. Aber zumindest gibt es die Möglichkeit, die meisten der Trainingseinheiten auch nachträglich noch anzusehen.

2021

Fürs neue Jahr nehme ich mir persönlich dieses Mal nur ein paar wenige Dinge vor.

  • 6 Halbmarathons
  • 250 km Laufen
  • Fokuskatas: Hangetsu und Meikyo
  • Schnellkraft-Intervalltraining
  • 15 Klimmzüge am Stück
  • Persönliche Monatschallenge
  • Wöchendliche Dojo-Challenge

Ich wünsche allen meinen Freunden ein gutes Jahr 2021. Lasst Euch nicht unterkriegen. Jammert nicht, sondern macht!. Macht das Beste aus der Situation und gebt nicht auf!

OSS.

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