10. Mai. 2019 22:20

Wochenlaufziel geschafft

Der heutige Tag war etwas stressig. Arbeiten, Training und dann noch die letzten Vorbereitungen für den morgigen Lehrgang mit Sensei Axel in Bannewitz.

Da mir aber zum ersten Wochenteilziel der Mai-Challenge noch 3 km Joggen fehlten und ich mir den Stress am Lehrgangswochenende nun wirklich nicht geben wollte, bin ich halt noch einmal los.

10. Mai. 2019 14:06

Mai-Challenge

Nach dem erfolgreichen Abschluss der März-150-Challenge habe ich, vor allem wegen der Japanreise, im April eine Pause eingelegt. Aber nun im Mai geht es wieder los, dieses Mal wird wöchentlich abgerechnet. Das ist der Tatsache geschuldet, dass in der nächsten Zeit viele Lehrgänge und Trainingslager anstehen und ich mich dabei nicht auf tägliche Leistungen committen möchte.

Leider starte ich in der ersten Woche direkt mit einem FAIL. Zu meiner Entschuldigung habe ich sie aber auch erst am 04.05. definiert 😉 .

Hier die Regeln der Challenge
  1. Liegestütze: 600 pro Woche (wenn möglich 4 x 150)
  2. Low Side Plank Leg (aka „Beinspreizer): 300 pro Woche (3 x 2 x 50)
  3. Joggen: min. 15 km pro Woche
  4. Steigere Dich im Laufe des Monats (auf Fäusten, länger halten, mehr am Stück, etc.).
  5. Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
  6. Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.

Erste Woche 01. – 05.05.2019 :
❌ ❌ ✅
#Ergebnis
1Laufen: Halbmarathon (22 km) ✅
2
3
4Liegestütze: 150 = 3×50 (Hände, seitlich)
5
Erste WocheLiegestütze: 150 (Ziel: 600) ❌
Beinspreizer: 0 (Ziel 300) ❌
Joggen: 22 km (Ziel: 15 km) ✅
Zweite Woche 06. – 12.05.2019:
✅ ✅ ✅
#Ergebnis
6Liegestütze: 50 (Hände, seitlich)
7Liegestütze: 150 = 50 (Hände, seitlich) + 50 (Hände, seitlich) + 2×10 (Fäuste, eng) + 20 (Fäuste, eng) + 10 (Fäuste, eng)
8Liegestütze: 110 = 60 (Hände, seitlich) + 50 (Hände, seitlich)
Joggen: 12 km = 10 km + 2 km
9Liegestütze: 150 = 15+15+10+7 = 47 (Fäuste, eng) + 20 (Fäuste, eng) + 53 (Hände, seitlich) + 15 (Fäuste, eng) + 15 (Fäuste, eng)
Beinspreizer: 100 = 50 (linkes Bein) + 20 (rechtes Bein) + 30 (rechtes Bein)
10Liegestütze: 170 = 2×20 (Fäuste, eng) + 10 (Fäuste, eng) + 4×30 (Hände, seitlich) – Wochenteilziel erreicht! ✅
Beinspreizer: 100 = 50 (linkes Bein) + 50 (rechtes Bein)
Joggen: 4,39 km – Wochenteilziel erreicht!
11
12Beinspreizer: 100 = 50 (linkes Bein) + 50 (rechtes Bein) – Wochenteilziel erreicht! ✅
Zweite Woche:Liegestütze: 630 (Ziel: 600) ✅
Beinspreizer: 300 (Ziel: 300) ✅
Joggen: 16,39 km (Ziel 15 km) ✅
Dritte Woche 13. – 19.05.2019:
✅ ✅ ❌
#Ergebnis
13Liegestütze: 50 = 50 (Hände, seitlich)
14Liegestütze: 187 = 3×50 (Hände, seitlich) + 15+10+7+5 (Fäuste, eng)
15Liegestütze: 100 = 2×50 (Hände, seitlich)
16Liegestütze: 193 = 60 (Hände, seitlich) + 25+15+10+10 +10 (Fäuste, eng) + 50 (Hände, seitlich) + 13 (Fäuste, eng)
Joggen: 12 km
17Liegestütze: 112 = 2×50 (Hände, seitlich) + 12 (Fäuste, eng) – Wochenteilziel erreicht! ✅
Beinspreizer: 200 = 50 (rechtes Bein) + 2×25 (linkes Bein) + 50 (rechtes Bein) + 50 (linkes Bein)
18
19Beinspreizer: 100 = 50 (rechtes Bein) + 50 (linkes Bein)
Dritte WocheLiegestütze: 642 (Ziel: 600) ✅
Beinspreizer: 300 (Ziel: 300) ✅
Joggen: 12,3 km (Ziel: 15 km) ❌
Vierte Woche 20. – 26.05.2019:
⬜ ⬜ ⬜
#Ergebnis
20Liegestütze: 150 = 3×50 (Hände, seitlich)
Beinspreizer: 100 = 50 (linkes Bein) + 50 (rechtes Bein
21Liegestütze: 40 = 2×20 (Fäuste, eng)
22
23
24
25
26
Vierte WocheJoggen:
Liegestütze:
Beinspreizer:
Fünfte Woche 27. – 31.05.2019:
⬜ ⬜ ⬜
#Ergebnis
27
28
29
30
31
Fünfte WocheJoggen:
Liegestütze:
Beinspreizer:

8. Mai. 2019 13:39

Lahme Heiderunde mit Tobbe

Nachdem ich mir schon den letzten Halbmarathon echt erkämpfen musste, stand heute die große Heiderunde auf dem Plan. Bis zum Berg lief es ganz gut, aber dann war der Wurm drin. Naja, nach gut 10 km habe ich erst einmal unterbrochen und eine Pause gemacht. Dann hat meine Uhr kein GPS-Signal mehr gefunden.

Zusammen mit den gut 2 nicht getrackten km hab ich mein Wochenziel (im Mai jede Woche min. 15 km) damit fast geschafft 🙂

5. Mai. 2019 23:09

Instructor-Lehrgang

Dieses Wochenende war ich bei meinem ersten DJKB-Instructor-Lehrgang. Dieser fand parallel zur deutschen Meisterschaft in Bochum statt. So konnte ich in den Trainingspausen immer wieder bei den Kämpfen zuschauen.

Am Samstag war ich vom Lehrgang mit Sesei Ochi ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Es war ein gutes Training, ohne Frage. Kihon, etwas Freikampf und mit Ausnahme der Jiin wurden alle Katas mindestens einmal gelaufen – einige sogar ura. Aber von einem „Instructor“-Lehrgang hatte ich mir mehr Trainer-bezogene Themen wie Methodik und Didaktik erwartet – ähnlich wie damals beim Kindertrainer-Lehrgang.

Was ich mir vom ersten Tag mitgenommen habe, ist die Erkenntniss, dass ich wieder Defizite beim Ablauf einiger Katas (Gankaku, Jitte, Tekki Sandan, Unsu, Gojoshiho Dai) habe 😉 . Meine Kata-Trainings-Matrix habe ich entsprechend angepasst.

Am zweiten Tag wurde das Training vom Nationaltrainer Thomas Schulze geleitet, während Sensei Ochi Prüfungen zum 3. Dan durchgeführt hat. Hier wurde nun doch etwas mehr Methodik vermittelt, indem verschiedenen Übungen zum Thema Hikite, ansatzloses Starten, Hüfteinsatz und Körperverschiebung, zum Teil mit dem Partner ausprobiert wurden.

Trainingsnotizen

„Instructor-Lehrgang“ weiterlesen
1. Mai. 2019 23:46

Halbmarathon 2019 – 4/12

Wegen meiner Japanreise und einer kleinen Erkältung fand mein vierter Challgenge-Marathon erst am 1. Mai statt. Die lange Laufpause von fast 4 Wochen hab ich dabei sehr deutlich gespürt. Eine Steigerung zum letzten Mal war leider so gar nicht drin.

Nett war aber, dass wir dieses Mal zu viert unterwegs waren. Neben dem inzwischen schon obligatorischen Alex 😉 waren auch Oli und Thomas mit von der Partie.

Aber es geht ja weiter …

19. April. 2019 12:01

Japan – Heimreise – Fazit

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die letzten zwei Wochen sind wie im Fluge vergangen. Kaum waren wir in Tokyo angekommen, ging es auch schon weiter nach Kyoto, Tohoku, Chiba und Okinawa. Und nun sitze ich schon wieder im Flugzeug nach Frankfurt.

Jeder einzelne Tag dieser Reise war vollgepackt mit tollen Erlebnissen. Unzählige Tempel und Schreine finden sich in den über 3000 bereits einmal aussortierten Photos. Wir haben bei hochkarätigen Trainern wie Ogane Sensei, Naka Sensei, Nakasuka Sensei, Kato Sensei, Shina Sensei und Morinobu Sensei trainiert. Jeden Abend gab es köstliches japanisches Essen. Durch die langjährige Japanerfahrung von Schlatt haben wir unglaublich viel von der japanischen Kultur erlebt und nicht nur die Touristenorte gesehen. Sogar in einem echten buddhistischen Tempel haben wir gewohnt. Die Unmenge an konzentrierten Eindrücken werde ich in den nächsten Wochen erst einmal verarbeiten müssen.

Auch wenn es das ein oder andere Mal etwas stressig zuging kann ich nicht anders, als zu dem Schluss kommen, dass sich diese Reise absolut gelohnt hat und für mich sicher nicht die letzte ihrer Art gewesen sein wird. Nicht zuletzt hat der angenehme Umgang innerhalb unserer Reisegruppe dazu beigetragen.

Jetzt ist erst einmal Ostern. In den nächsten Tagen wird also etwas Ruhe einkehren. Mit etwas Abstand werde ich dann in den nächsten Wochen alles Revue passieren lassen, Photos sortieren und mit Sicherheit auch den ein oder anderen neuen Impuls im Training meiner TAMESHIWARIs einbauen.

18. April. 2019 11:51

Okinawa – letzter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Der letzte Tag meiner Japanreise war etwas ruhiger als die vorherigen. Offiziell ging es erst um 11:00 Uhr los. Peggy, Axel, Walther und ich haben uns daher zum ausführlichen und ganz gemütlichen Frühstück getroffen und sind noch einmal „Bummeln“ gegangen. Dabei haben wir ausgiebig eine gefühlt endlos lange Einkaufspassage abgeklappert. Je weiter wir uns ihrem Ende genähert haben, umso weniger Kram gab es und umso authentischer wirkten die angebotenen Waren. Interessanterweise traf das auch auf die Preise zu 😉 . Es scheint, als hätten wir am letzten Tag noch eine Ecke entdeckt, die nicht in erster Linie für die Touristen gemacht ist.

Pünktlich um 11:00 Uhr sind wir dann allesamt mit Taxis zum Okinawa Karate Kaikan – einen riesigen Gebäude, dass von allerlei Kampfkünsten zum Training genutzt wird – gefahren. Nachdem wir das etwas separierte Shihan-Dojo in seiner wunderbar idyllische Umgebung bestaunt hatten, ging es mit dem letzten gemeinsamen Training im Kaikan los. Dabei sind wir abwechselnd jeweils eine Heian- und ihr Gegenstück aus den Sentai-, und am Ende noch einige höhere Katas gelaufen.

Ich konnte dabei die Gelegenheit nutzen und in dieser tollen Umgebung meine nächste Prüfungskata (Chinte) Axels korrigierendem Blick unterwerfen. Die Verbesserungen habe ich wie üblich in der „Axel-Korrekturliste“ festgehalten. Bis zur Prüfung wird das denke ich alles passen.

Das Training war ein großartiger Abschluss des Karateteils der Reise. Da werde ich noch lange von zehren.

Nach dem Duschen und einem kurzen Besuch im angeschlossenen Karatemuseum, ging es an den Strand. Das Wetter war dafür geradezu perfekt. Während wir uns im warmen Pazifikwasser „abgekühlt“ haben, konnten die Gis in aller Ruhe in der Sonne trocknen. Der Strand war übersät von angespülten Korallenstücken. Ich habe einen ganzen Beutel mit den schönsten Stücken eingesammelt. Später musste ich lesen, dass die Einfuhr in die EU untersagt ist. Also bleiben sie leider auf der Insel.

Anfangs hatte ich gehofft, dass wir mehr Zeit für den Strand haben. Aber nach den sehr konzentrierten Erlebnisstagen der letzten zwei Wochen muss ich sagen, dass ich mich hier wohl sehr schnell gelangweilt hätte. Die knapp zwei Stunden waren mehr als genug.

Nachdem Rucksack, Koffer und Seesack gepackt waren, ging es ein letztes Mal in die Gaststätte zum gemeinsamen Abendessen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Pflaumenwein mit jedem bestellten Glas dünner wurde – waren die Speisen auch am letzten Abend einfach großartig. Ich denke das leckere Essen werde ich in den kommenden Tagen am meisten vermissen (ich muss unbedingt eine Quelle für diese leckeren Sojaschoten auftun 😉️).

Im Fourier haben wir den Abend ausklingen lassen.

Morgen geht es nach Hause.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

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17. April. 2019 17:16

Okinawa – elfter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Nach dem gestrigen etwas ernüchternden Start auf der Insel ging es heute mit voller Wucht in die vorletzte Runde. Und die hat für alles entschädigt.

Nach dem Frühstück im Hotel bin ich mit Peggy und Axel erst einmal durch sämtliche Kitschläden gepilgert und habe noch die letzten kleinen Mitbringsel besorgt. Dabei sind wir in einer Passage plötzlich auf eine halboffene Tür gestoßen, die zu einem Fischmarkt führte. Auch wenn die oilfaktorischen Eindrücke sich hier nur schwer wiedergeben lassen, so vermitteln doch die Bilder einen ganz guten Eindruck – HAMMER!

Die erste offizielle Etappe des heutigen Tages war der Besuch des Schlosses in Shuri – einer beeindruckenden Burganlage. Auch hier sollen die Bilder für sich sprechen.

Nach einem kleinen Mittagssnack ging es weiter zur Funakoshi-Gedenktafel.

Doch jetzt kam das Highlight des Tages – Training im Budokan bei Morinobu Maeshiro einem über siebzigjährigen Träger des 10. Dans im traditionellen Okinawa-Karate. Die Ruhe, Gelassenheit und Lockerheit, die dieser Mensch ausgestrahlt hat werde ich wohl sehr lange in bewundernder Erinnerung behalten.

Trainingsnotizen

  • Sabaki nur mit der Hüfte (Drehung, nicht rausgehen)
  • Angriff Zuki -> Nagashi-Uke + Übernehmen und Greifen (nicht ziehen) + anderer Arm Hebel am Ellenbogen (nur mit der Hüfte Hebeln)
  • Tekki Shodan:
    • Shotokan: Haishu Uke, Okinawa: Haito Uke
    • Nami-Gaeshi: Block gegen Kin-Geri oder Fege wenn man „im“ Gegner steht

Und auch dieser Tag endete mit einem leckeren Essen. (… und stundenlangem Bilderhochladen, da das WLAN hier nicht viel taugt 😉 )

Morgen ist der letzte richtige Reisetag in Japan. :'(

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

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16. April. 2019 23:27

Okinawa – zenter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Unser kurzer Aufenthalt in Chiba ist zu Ende und so ging es heute direkt nach dem Aufstehen ans packen – und das gleich doppelt. Natürlich wurde wieder alles in den Koffern verstaut, vor allem aber mussten die Koffer irgendwie so in den Bus gepackt werden, dass auch noch 22 Menschen hinein passten 😉 . Gut, dass ich früher Tetris gespielt habe 😉 .

Am Flughafen in Tokyo gab es dann erst einmal Kaffee und ein kleines Frühstück. Wenige Stunden später waren wir in Naha (Naha-Te) auf Okinawa.

Hier ging es erst einmal ins Hotel. Und bereits auf dem Weg dahin wurde klar, dass es ganz anders – viel touristischer – ist, als ich es erwartet hatte – ein Souvenirladen am anderen und dabei auf den ersten Blick wenig Authentisches.

Getoppt wurde die Ernüchterung noch durch den Besuch im Shureidoladen. Ich hab keine Ahnung, was die Leute alle an den Gis finden – inzwischen vermute ich dass das nur so ein Markendingens ist – ala „ich hab einen Gi von Okinawa“. Ich habe einige anprobiert – und mal abgesehen davon, dass fast alle aus Kunstfaser (Polyester) bestehen, hat mich der Schnitt so überhaupt nicht überzeugt. Ich werde definitiv bei Saiko Sports bleiben.

Neben den Gis gab es etliches an Sportkaratezubehörkram wie gigantische Faustschützer, billig wirkende Kunstlederpratzen, einiges an Merchandise und wieder jede Menge Tourikram – enttäuschend!

Das einzige, was meine Stimmung hier zunächst etwas und später ganz deutlich verbessert hat, waren die Makiwaras – und vor allem die verwendete Reisstrohkordel. Die gab es nämlich für vergleichsweise kleines Geld auch separat. Und natürlich hab ich sie jetzt hier 🙂 .

Mit besserer Stimmung ging es nun zu einem weiteren superleckeren Abendessen.

Das Highlight aber war der Besuch der Dojobar. Davon hatte ich im Vorfeld von mehreren Leuten gehört und jeweils eine klare Empfehlung bekommen. Die Kneipe wird von einem Engländer betrieben, der selbst Karate trainiert. Alle Wände sind vollgeschrieben mit Namen von Besuchern und Dojos. Und natürlich wurde auch das Bannewitzer Dojo TAMESHIWARI so groß unübersehbar wie nur irgend möglich verewigt.

Und natürlich hab ich den Schlangenschnaps (Habu-Sake) probiert 🙂 . Damit fand ein etwas anstrengender Tag ein wirklich tolles Ende.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

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