13. Dezember. 2019 16:46

Anstrengende Mittwochsheiderunde

Das 500-km-Ziel rückt näher …

Heute lief es etwas zäh. Bereits nach ca. 4 km kam Müdigkeit in mir auf. Aber nach dem Mörderberg ging es dann ja fast nur noch bergab 🙂

19. Oktober. 2019 23:47

Letzte Prüfungsvorbereitung bei Sensei Axel

Eine Woche vor dem großen Ochilehrgang in Berlin waren Nicola, Walther und ich nochmal im Dojo bei Sensei Axel.

Thema waren noch einmal Ushiro- und Mawashi-Geri so wie die Kata Chinte. Wir üblich hab ich mir eine ganze Menge aufgeschrieben.

Etwas später haben Walther und ich bei lockerem Randori noch einmal einige Angriffskombinationen ausprobiert.

18. September. 2019 13:26

Mittwochslauf nach Puls

Noch gut motiviert vom letzten Halbmarathon ging es heute nach langer Zeit mal wieder mit Tobbe in die Heide. Ungefähr bis Kilometer 5 lief alles super. Dann schoss auf einmal der Puls in die Höhe. Entsprechend habe ich das Tempo angepasst – immer weiter reduziert – bis zum stehen. Das letzte Stück hat den Laufpace deutlich gedrückt.

19. April. 2019 12:01

Japan – Heimreise – Fazit

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die letzten zwei Wochen sind wie im Fluge vergangen. Kaum waren wir in Tokyo angekommen, ging es auch schon weiter nach Kyoto, Tohoku, Chiba und Okinawa. Und nun sitze ich schon wieder im Flugzeug nach Frankfurt.

Jeder einzelne Tag dieser Reise war vollgepackt mit tollen Erlebnissen. Unzählige Tempel und Schreine finden sich in den über 3000 bereits einmal aussortierten Photos. Wir haben bei hochkarätigen Trainern wie Ogane Sensei, Naka Sensei, Nakasuka Sensei, Kato Sensei, Shina Sensei und Morinobu Sensei trainiert. Jeden Abend gab es köstliches japanisches Essen. Durch die langjährige Japanerfahrung von Schlatt haben wir unglaublich viel von der japanischen Kultur erlebt und nicht nur die Touristenorte gesehen. Sogar in einem echten buddhistischen Tempel haben wir gewohnt. Die Unmenge an konzentrierten Eindrücken werde ich in den nächsten Wochen erst einmal verarbeiten müssen.

Auch wenn es das ein oder andere Mal etwas stressig zuging kann ich nicht anders, als zu dem Schluss kommen, dass sich diese Reise absolut gelohnt hat und für mich sicher nicht die letzte ihrer Art gewesen sein wird. Nicht zuletzt hat der angenehme Umgang innerhalb unserer Reisegruppe dazu beigetragen.

Jetzt ist erst einmal Ostern. In den nächsten Tagen wird also etwas Ruhe einkehren. Mit etwas Abstand werde ich dann in den nächsten Wochen alles Revue passieren lassen, Photos sortieren und mit Sicherheit auch den ein oder anderen neuen Impuls im Training meiner TAMESHIWARIs einbauen.

18. April. 2019 11:51

Okinawa – letzter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Der letzte Tag meiner Japanreise war etwas ruhiger als die vorherigen. Offiziell ging es erst um 11:00 Uhr los. Peggy, Axel, Walther und ich haben uns daher zum ausführlichen und ganz gemütlichen Frühstück getroffen und sind noch einmal „Bummeln“ gegangen. Dabei haben wir ausgiebig eine gefühlt endlos lange Einkaufspassage abgeklappert. Je weiter wir uns ihrem Ende genähert haben, umso weniger Kram gab es und umso authentischer wirkten die angebotenen Waren. Interessanterweise traf das auch auf die Preise zu 😉 . Es scheint, als hätten wir am letzten Tag noch eine Ecke entdeckt, die nicht in erster Linie für die Touristen gemacht ist.

Pünktlich um 11:00 Uhr sind wir dann allesamt mit Taxis zum Okinawa Karate Kaikan – einen riesigen Gebäude, dass von allerlei Kampfkünsten zum Training genutzt wird – gefahren. Nachdem wir das etwas separierte Shihan-Dojo in seiner wunderbar idyllische Umgebung bestaunt hatten, ging es mit dem letzten gemeinsamen Training im Kaikan los. Dabei sind wir abwechselnd jeweils eine Heian- und ihr Gegenstück aus den Sentai-, und am Ende noch einige höhere Katas gelaufen.

Ich konnte dabei die Gelegenheit nutzen und in dieser tollen Umgebung meine nächste Prüfungskata (Chinte) Axels korrigierendem Blick unterwerfen. Die Verbesserungen habe ich wie üblich in der „Axel-Korrekturliste“ festgehalten. Bis zur Prüfung wird das denke ich alles passen.

Das Training war ein großartiger Abschluss des Karateteils der Reise. Da werde ich noch lange von zehren.

Nach dem Duschen und einem kurzen Besuch im angeschlossenen Karatemuseum, ging es an den Strand. Das Wetter war dafür geradezu perfekt. Während wir uns im warmen Pazifikwasser „abgekühlt“ haben, konnten die Gis in aller Ruhe in der Sonne trocknen. Der Strand war übersät von angespülten Korallenstücken. Ich habe einen ganzen Beutel mit den schönsten Stücken eingesammelt. Später musste ich lesen, dass die Einfuhr in die EU untersagt ist. Also bleiben sie leider auf der Insel.

Anfangs hatte ich gehofft, dass wir mehr Zeit für den Strand haben. Aber nach den sehr konzentrierten Erlebnisstagen der letzten zwei Wochen muss ich sagen, dass ich mich hier wohl sehr schnell gelangweilt hätte. Die knapp zwei Stunden waren mehr als genug.

Nachdem Rucksack, Koffer und Seesack gepackt waren, ging es ein letztes Mal in die Gaststätte zum gemeinsamen Abendessen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Pflaumenwein mit jedem bestellten Glas dünner wurde – waren die Speisen auch am letzten Abend einfach großartig. Ich denke das leckere Essen werde ich in den kommenden Tagen am meisten vermissen (ich muss unbedingt eine Quelle für diese leckeren Sojaschoten auftun 😉️).

Im Fourier haben wir den Abend ausklingen lassen.

Morgen geht es nach Hause.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

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17. April. 2019 17:16

Okinawa – elfter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Nach dem gestrigen etwas ernüchternden Start auf der Insel ging es heute mit voller Wucht in die vorletzte Runde. Und die hat für alles entschädigt.

Nach dem Frühstück im Hotel bin ich mit Peggy und Axel erst einmal durch sämtliche Kitschläden gepilgert und habe noch die letzten kleinen Mitbringsel besorgt. Dabei sind wir in einer Passage plötzlich auf eine halboffene Tür gestoßen, die zu einem Fischmarkt führte. Auch wenn die oilfaktorischen Eindrücke sich hier nur schwer wiedergeben lassen, so vermitteln doch die Bilder einen ganz guten Eindruck – HAMMER!

Die erste offizielle Etappe des heutigen Tages war der Besuch des Schlosses in Shuri – einer beeindruckenden Burganlage. Auch hier sollen die Bilder für sich sprechen.

Nach einem kleinen Mittagssnack ging es weiter zur Funakoshi-Gedenktafel.

Doch jetzt kam das Highlight des Tages – Training im Budokan bei Morinobu Maeshiro einem über siebzigjährigen Träger des 10. Dans im traditionellen Okinawa-Karate. Die Ruhe, Gelassenheit und Lockerheit, die dieser Mensch ausgestrahlt hat werde ich wohl sehr lange in bewundernder Erinnerung behalten.

Trainingsnotizen

  • Sabaki nur mit der Hüfte (Drehung, nicht rausgehen)
  • Angriff Zuki -> Nagashi-Uke + Übernehmen und Greifen (nicht ziehen) + anderer Arm Hebel am Ellenbogen (nur mit der Hüfte Hebeln)
  • Tekki Shodan:
    • Shotokan: Haishu Uke, Okinawa: Haito Uke
    • Nami-Gaeshi: Block gegen Kin-Geri oder Fege wenn man „im“ Gegner steht

Und auch dieser Tag endete mit einem leckeren Essen. (… und stundenlangem Bilderhochladen, da das WLAN hier nicht viel taugt 😉 )

Morgen ist der letzte richtige Reisetag in Japan. :'(

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

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