23. April. 2020 13:51

Fortan kein Strava mehr

Nur noch passives Mitglied!

Nachdem ich in den letzten Jahren immer freizügiger mit meinen aktivitäts- und trainingsbezogenen Daten umgegangen bin hat mich die aktuelle Diskussion um Datenspende, Kontakt- und Gesundheitsüberwachung angeregt, mal wieder etwas intensiver über das Thema Schutz der persönlichen Daten nachzudenken.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich durch die Nutzung von Strava kaum Vorteile habe, die ich mit anderen, lokalen Tools nicht hätte. Einzig der soziale Aspekt verbleibt. Das gegenseitige Motivieren und Egostreicheln. Da ich fast alle, mit denen ich hier verknüpft bin persönlich kenne und zum Teil sogar mit Euch gemeinsam trainiere, wiegt dieser soziale Aspekt der Platform nur sehr schwach gegenüber dem Risiko, dass Strava irgendwann „böse“ wird oder die Gesellschaft mich zwingt, die hier gehosteten Trainings- und Körperdaten freizugeben.

Ich habe mich daher entschlossen, keine Läufe oder andere Aktivitäten mehr hier bei Strava zu veröffentlichen und meine Auswertungen anderweitig zu erledigen. Da ich alle anderen Trainings (Karate, Kardio, etc.) ohnehin in den letzten Monaten hier nicht mehr eingetragen habe, betrifft das nur das Joggen.

Wer meine Aktivitäten verfolgen möchte kann das in meinen Karateblog (https://shotokan-karate.de) tun. Wer sich nur für die Läufe interessiert, kann das entsprechende Schlagwort nutzen (https://shotokan-karate.de/tag/laufen/).

Ich werde meinen Strava-Account behalten und auch weiterhin hier mitlesen und Kudos geben.

Bleibt sportlich.

/Stefan

https://www.strava.com/athletes/3754182/posts/9136911
2. April. 2020 22:47

Karate@Home Boot Camp

Ob die für dieses Jahr geplanten Gasshukus (Kata Spezial, CZ Gasshuku, Deutsches Gasshuku) stattfinden werden steht noch in den Sternen. Aber das bedeutet nicht, dass wir nicht gemeinsam intensiv trainieren können!

Ab morgen findet das erste Karate@Home Boot Camp mit insgesamt sieben Trainingseinheiten statt.

  • Fr, 3. April 2020: 18:00 Uhr: Stan Tio , 6th Dan, JKA Canada
  • Sa, 4. April 2020:
    • 14:00 Uhr: Juan Sanchez, 6th Dan, Spain
    • 16:00 Uhr: Frank Takacs, 6th Dan, Germany
    • 18:00 Uhr: Toshihide „Tony“ Nakamura, 5th Dan, JKA (USA)
  • So, 5. April 2020:
    • 14:00 Uhr: Arnaud Vicaire, 4th Dan, Belgium
    • 16:00 Uhr: Juan Carmona, 6th Dan, Spain
    • 18:00 Uhr: Don Sharp, 7th Dan, Canada

8. Januar. 2020 17:33

Neues Jahrzehnt und so …

Das neue Jahr ist jetzt bereits ein paar Tage alt und wie üblich ist es Zeit, kurz Resümee zu ziehen und die Ziele für das neue Jahr abzustecken.

Blick zurück auf 2019

2019 war definitiv ein gutes Jahr, das in der Hauptsache vom Aufbau des Bannewitzer Dojos TAMESHIWARI bestimmt worden ist. Aber ich bin auch persönlich in verschiedenen Bereichen weitergekommen und nicht zuletzt war da ja die überwältigend großartige Karatereise nach Japan.

Karate-Dojo – beim zweiten Anlauf besser – „TAMESHIWARI“

Im letzten Jahresrückblick (2018) hatte ich die ersten Schritte ja bereits dargelegt. Und auf der Dojoseite gibt es einen lesenswerten Jahresabschlusspost. Tatsächlich bin ich geradezu begeistert, wie sich das Dojo im letzten Jahr entwickelt hat.

Die Anfängergruppe, die diesen Namen gar nicht mehr so Recht verdient, ist inzwischen so groß, dass wir aktuell keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen. Einige der ehemaligen Neulinge trainieren bereits zusätzlich in der Gruppe 2. Wir haben mehrere erfolgreiche Strichprüfungen durchgeführt und sogar die ersten beiden Gelbgurte. Und zu meiner großen Freude ist auch die Fortgeschrittenengruppe gewachsen.

Besonders zu erwähnen ist neben den Lehrgängen, an denen wir teilgenommen haben, bzw die wir selbst ausrichtet haben, natürlich das tolle Ergebnis unserer ersten Turnierteilnahme.

Die Berichteseite des Dojos gibt einen guten Eindruck von den Ereignissen 2019.

Blogposts zum Thema Dojo TAMESHIWARI

Mein persönliches Training

Mein persönliches Karatetraining bewerte ich als zufriedenstellend. 😉 Neben dem normalen wöchentlichen Training war ich regelmäßig bei Sensei Axel in Berlin und auf etlichen Lehrgängen. Mein Mawashi-Geri ist etwas besser geworden. Unzufrieden bin ich nach wie vor mit dem Ushiro-Geri. Ein besonderes Ereignis war meine Einzelprüfung zum zweiten Dan bei Shihan Ochi und Sensei Axel.

Blogposts zum Thema Training bei Axel und Lehrgänge

Beim Thema Joggen konnte ich mich zum Vorjahr deutlich steigern. Ich bin 12x Halbmarathon gelaufen.

Blogposts zum Thema Halbmarathon

Um die 500 km voll zu bekommen mussten Nicky und ich allerdings zwischen den Jahren nochmal ran :).

  • 2019-12-24
    • 5,81 km
    • 6:13 min/km
    • 00:36:06
    • https://www.strava.com/activities/2953115632
  • 2019-12-29
    • 5:88 km
    • 6:02 min/km
    • 00:35:29
    • https://www.strava.com/activities/2964501594

Auch das Thema Challenges war 2019 präsenter als je zuvor. Mit Ausnahme des Aprils gab es jeden Monat eine solche. Die Gruppe der mehr oder weniger regelmäßigen Teilnehmer ist inzwischen auf 14 angewachsen 👍.

Blogposts zum Thema Monatschallenges

Bei den anderen Konditionszielen hinke ich leider wieder etwas hinterher. Mein Liegestütze-Maximum war glaube ich 120 statt der geplanten 150. Bei den Klimmzügen war ich bei 17 statt 20. Da werde ich dieses Jahr weiter dran arbeiten.

Japan

Das Highlight des Jahres 2019 war ganz klar meine Japan-Karatereise mit Peggy, Walther und Sensei Axel. Da ich diese aber ausführlich dokumentiert habe spare ich mir, erneut davon zu berichten. Sicher ist, dass das nicht die letzte gewesen sein wird.

Blogposts zum Thema Japanreise

Fazit

2019 war ein absolut großartiges Jahr mit sehr wenigen Konflikten und Enttäuschungen, dafür viel Spaß, Freude und positiven Überraschungen!

2020

Wie schon beim letzten Mal will ich zum neuen Jahr gar nicht allzu viel schreiben. Im Karate werde ich mich dieses Jahr stärker auf die Shotokan-Katas (und vielleicht ein paar zusätzliche) konzentrieren. Weiterhin werde ich das Ausdauertraining zu Gunsten von Schnellkrafttraining etwas reduzieren.

  • TAMESHIWARI:
    • Vorbereitung auf Verbandsturniere 2021
    • Trainer „heranziehen“
    • regelmäßig Fallschule
    • Gruppe 1:
      • Kata bis Heian Yondan
      • Kihon-Ippon-Kumite bis Yoko-Geri
      • Alle Grundtechniken
    • Gruppe 2:
      • Alle Heian Katas
      • Kihon-Ippon-Kumite vollständig
      • Langsames Heranführen an Jiyu Kumite
    • Gruppe 3:
      • Alle Sentai Katas, ausgewählte höhere Katas
      • Jiyu Kumite
  • Mein Karatetraining
    • Alle Shotokan-Katas sicher im Ablauf beherrschen
    • Nijushiho und Gankaku im Detail (Fokuskatas)
    • Schnelligkeit und Beweglichkeit verbessern
    • Ushiro-Geri
    • Weiterhin regelmäßig bei Sensei Axel trainieren
  • Mein Konditionstraining
    • 150 Liegestütze am Stück
    • 20 Klimmzüge am Stück
    • Schnellkraft (z.B. regelmäßigem Intervalllauftraining)
    • 6x Halbmarathon laufen
    • 250 km im Jahr joggen

Die ersten Trainings sind bereits gelaufen und mit dem 18.01.2020 steht der erste Ochilehrgang bereits vor der Tür, direkt gefolgt von Julian Chees am Wochenende darauf. Es geht also gleich wieder richtig los. Alle bereits bekannten Termine sind hier zu finden.

Und nun wünsche allen meinen Freunden, Trainingspartnern und Schülern ein tolles und trainingsreiches Jahr 2020. Oss.

16. September. 2019 23:29

Sensei Axel – 50 Jahre Karate

70. Geburtstag und 50 Jahre Karate

Dieses Wochenende fand in Berlin Axels Jubilehrgang und -party statt.

Da ich die Stimmung hier sowieso nicht angemessen wiedergeben kann, lasse ich es 🙂 und beschränke mich an dieser Stelle auf ein paar kurze Worte und ein paar Bilder.

Kurz zusammengefasst

Der Lehrgang war spitze – ich habe wieder eine ganze Menge mitgenommen.

Die Party am Dojo war großartig. Es gab leckeres Essen, ich habe so einige alte Bekannte getroffen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Das Highlight war der Auftritt der Shamisenspielerin, den die Dojos Annaberg, Freital und Bannewitz (Tameshiwari) gemeinschaftlich Axel zum Geschenk gemacht haben.

Weitere Bilder gibt es auf der geschützten Bilderseite.

Trainingsnotizen

„Sensei Axel – 50 Jahre Karate“ weiterlesen
27. Juli. 2019 18:03

Gasshuku – Anreise

Das letzte Trainingslager für dieses Jahr steht ins Haus. Die Sachen sind gepackt – los gehts nach Tamm.

Nachdem ich den Plan gesehen haben fürchte ich, dass wird mein erstes Gasshuku überhaupt, bei dem ich ausschließlich meine Trainingseinheiten besuchen kann. Alternativ müsste ich eine meiner Trainings weglassen, um zwei bei den Violett- bzw. Braungurten mitmachen zu können. Das ist aber blöd. Na ich denke mit den beiden beim Kata Spezial und vor allem dem beim CZ Gasshuku hab ich meinen „Soll“ an Powertagen für dieses Jahr auch ganz gut erfüllt.

… wenns von der Anreise noch was interessantes zu berichten gibt, dann gehts hier weiter …

Teuerste Zeltwiese ever! Sorry, aber 60,– € Pro Person auf einer Wiese? Das ist unverschämt!!!

Weitere Bilder gibt es demnächst auf der Bilderseite zum Gasshuku 2019. Tägliche Berichterstattung gab es unter #Gasshuku2019:

9. Juli. 2019 17:09

CZ Gasshuku – Anreise

Nach gut 5 Stunden Autofahrt mit vielen Umleitungen und einem etwas verwirrten Navi sind Erik und ich in Prachatice angekommen, und haben uns auf einen idyllischen kleinen Campingplatz „häuslich“ niedergelassen.

Morgen um 8 geht es mit der ersten Trainingseinheit los.

Das zweite Gasshuku dieses Jahres hat begonnen 😁

Weitere Bilder gibt es demnächst auf der Bilderseite zum CZ Gasshuku 2019. Tägliche Berichterstattung gab es unter #CzGasshuku2019:

15. Juni. 2019 19:06

Turnier in FTL

Heute fand in Freital das alljährliche Turnier im Rahmen der Kinder- und Jugendsportspiele statt.

Hier konnte sich der Nachwuchs vom Bannewitzer Dojo TAMESHIWARI erstmals beweisen und mit Karateka anderer Vereine vergleichen.

Da auf unserer Dojo-Homepage bereits ein toller Bericht erschienen ist, will ich hier gar nicht so viel vorwegnehmen. Nur soviel: Ich bin mega-stolz auf meine Schüler, die sich nämlich für das erste Mal so richtig gut geschlagen haben.

Ich selbst war Seitenkampfrichter und konnte leider dieses Mal nicht starten, da ich in meiner Kata-Gruppe leider der einzige Starter gewesen wäre und Freikampf wegen meinem Sehnenabriss am linken Mittelfinger leider nicht möglich war.

11. Juni. 2019 15:00

Juni-Challenge abgespeckt

Hmm, da hab ich mir ganz offensichtlich zu viel vorgenommen. Auch die zweite Woche war ein FAIL. Und das lag nicht etwa an der fehlenden Motivation, sondern der fehlenden Zeit, bzw. Gelegenheit.

Und da ich mit etwas Pech ab Donnerstag mit einem geschienten linken Mittelfinger rumlaufen werde, habe die Liegestütze für diesen Monat gestrichen und verschiebe die Qual auf die nächste Monats-Challenge.

19. April. 2019 12:01

Japan – Heimreise – Fazit

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die letzten zwei Wochen sind wie im Fluge vergangen. Kaum waren wir in Tokyo angekommen, ging es auch schon weiter nach Kyoto, Tohoku, Chiba und Okinawa. Und nun sitze ich schon wieder im Flugzeug nach Frankfurt.

Jeder einzelne Tag dieser Reise war vollgepackt mit tollen Erlebnissen. Unzählige Tempel und Schreine finden sich in den über 3000 bereits einmal aussortierten Photos. Wir haben bei hochkarätigen Trainern wie Ogane Sensei, Naka Sensei, Nakasuka Sensei, Kato Sensei, Shina Sensei und Morinobu Sensei trainiert. Jeden Abend gab es köstliches japanisches Essen. Durch die langjährige Japanerfahrung von Schlatt haben wir unglaublich viel von der japanischen Kultur erlebt und nicht nur die Touristenorte gesehen. Sogar in einem echten buddhistischen Tempel haben wir gewohnt. Die Unmenge an konzentrierten Eindrücken werde ich in den nächsten Wochen erst einmal verarbeiten müssen.

Auch wenn es das ein oder andere Mal etwas stressig zuging kann ich nicht anders, als zu dem Schluss kommen, dass sich diese Reise absolut gelohnt hat und für mich sicher nicht die letzte ihrer Art gewesen sein wird. Nicht zuletzt hat der angenehme Umgang innerhalb unserer Reisegruppe dazu beigetragen.

Jetzt ist erst einmal Ostern. In den nächsten Tagen wird also etwas Ruhe einkehren. Mit etwas Abstand werde ich dann in den nächsten Wochen alles Revue passieren lassen, Photos sortieren und mit Sicherheit auch den ein oder anderen neuen Impuls im Training meiner TAMESHIWARIs einbauen.

18. April. 2019 11:51

Okinawa – letzter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Der letzte Tag meiner Japanreise war etwas ruhiger als die vorherigen. Offiziell ging es erst um 11:00 Uhr los. Peggy, Axel, Walther und ich haben uns daher zum ausführlichen und ganz gemütlichen Frühstück getroffen und sind noch einmal „Bummeln“ gegangen. Dabei haben wir ausgiebig eine gefühlt endlos lange Einkaufspassage abgeklappert. Je weiter wir uns ihrem Ende genähert haben, umso weniger Kram gab es und umso authentischer wirkten die angebotenen Waren. Interessanterweise traf das auch auf die Preise zu 😉 . Es scheint, als hätten wir am letzten Tag noch eine Ecke entdeckt, die nicht in erster Linie für die Touristen gemacht ist.

Pünktlich um 11:00 Uhr sind wir dann allesamt mit Taxis zum Okinawa Karate Kaikan – einen riesigen Gebäude, dass von allerlei Kampfkünsten zum Training genutzt wird – gefahren. Nachdem wir das etwas separierte Shihan-Dojo in seiner wunderbar idyllische Umgebung bestaunt hatten, ging es mit dem letzten gemeinsamen Training im Kaikan los. Dabei sind wir abwechselnd jeweils eine Heian- und ihr Gegenstück aus den Sentai-, und am Ende noch einige höhere Katas gelaufen.

Ich konnte dabei die Gelegenheit nutzen und in dieser tollen Umgebung meine nächste Prüfungskata (Chinte) Axels korrigierendem Blick unterwerfen. Die Verbesserungen habe ich wie üblich in der „Axel-Korrekturliste“ festgehalten. Bis zur Prüfung wird das denke ich alles passen.

Das Training war ein großartiger Abschluss des Karateteils der Reise. Da werde ich noch lange von zehren.

Nach dem Duschen und einem kurzen Besuch im angeschlossenen Karatemuseum, ging es an den Strand. Das Wetter war dafür geradezu perfekt. Während wir uns im warmen Pazifikwasser „abgekühlt“ haben, konnten die Gis in aller Ruhe in der Sonne trocknen. Der Strand war übersät von angespülten Korallenstücken. Ich habe einen ganzen Beutel mit den schönsten Stücken eingesammelt. Später musste ich lesen, dass die Einfuhr in die EU untersagt ist. Also bleiben sie leider auf der Insel.

Anfangs hatte ich gehofft, dass wir mehr Zeit für den Strand haben. Aber nach den sehr konzentrierten Erlebnisstagen der letzten zwei Wochen muss ich sagen, dass ich mich hier wohl sehr schnell gelangweilt hätte. Die knapp zwei Stunden waren mehr als genug.

Nachdem Rucksack, Koffer und Seesack gepackt waren, ging es ein letztes Mal in die Gaststätte zum gemeinsamen Abendessen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Pflaumenwein mit jedem bestellten Glas dünner wurde – waren die Speisen auch am letzten Abend einfach großartig. Ich denke das leckere Essen werde ich in den kommenden Tagen am meisten vermissen (ich muss unbedingt eine Quelle für diese leckeren Sojaschoten auftun 😉️).

Im Fourier haben wir den Abend ausklingen lassen.

Morgen geht es nach Hause.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Okinawa – letzter Tag“ weiterlesen
17. April. 2019 17:16

Okinawa – elfter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Nach dem gestrigen etwas ernüchternden Start auf der Insel ging es heute mit voller Wucht in die vorletzte Runde. Und die hat für alles entschädigt.

Nach dem Frühstück im Hotel bin ich mit Peggy und Axel erst einmal durch sämtliche Kitschläden gepilgert und habe noch die letzten kleinen Mitbringsel besorgt. Dabei sind wir in einer Passage plötzlich auf eine halboffene Tür gestoßen, die zu einem Fischmarkt führte. Auch wenn die oilfaktorischen Eindrücke sich hier nur schwer wiedergeben lassen, so vermitteln doch die Bilder einen ganz guten Eindruck – HAMMER!

Die erste offizielle Etappe des heutigen Tages war der Besuch des Schlosses in Shuri – einer beeindruckenden Burganlage. Auch hier sollen die Bilder für sich sprechen.

Nach einem kleinen Mittagssnack ging es weiter zur Funakoshi-Gedenktafel.

Doch jetzt kam das Highlight des Tages – Training im Budokan bei Morinobu Maeshiro einem über siebzigjährigen Träger des 10. Dans im traditionellen Okinawa-Karate. Die Ruhe, Gelassenheit und Lockerheit, die dieser Mensch ausgestrahlt hat werde ich wohl sehr lange in bewundernder Erinnerung behalten.

Trainingsnotizen

  • Sabaki nur mit der Hüfte (Drehung, nicht rausgehen)
  • Angriff Zuki -> Nagashi-Uke + Übernehmen und Greifen (nicht ziehen) + anderer Arm Hebel am Ellenbogen (nur mit der Hüfte Hebeln)
  • Tekki Shodan:
    • Shotokan: Haishu Uke, Okinawa: Haito Uke
    • Nami-Gaeshi: Block gegen Kin-Geri oder Fege wenn man „im“ Gegner steht

Und auch dieser Tag endete mit einem leckeren Essen. (… und stundenlangem Bilderhochladen, da das WLAN hier nicht viel taugt 😉 )

Morgen ist der letzte richtige Reisetag in Japan. :'(

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Okinawa – elfter Tag“ weiterlesen
16. April. 2019 23:27

Okinawa – zenter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Unser kurzer Aufenthalt in Chiba ist zu Ende und so ging es heute direkt nach dem Aufstehen ans packen – und das gleich doppelt. Natürlich wurde wieder alles in den Koffern verstaut, vor allem aber mussten die Koffer irgendwie so in den Bus gepackt werden, dass auch noch 22 Menschen hinein passten 😉 . Gut, dass ich früher Tetris gespielt habe 😉 .

Am Flughafen in Tokyo gab es dann erst einmal Kaffee und ein kleines Frühstück. Wenige Stunden später waren wir in Naha (Naha-Te) auf Okinawa.

Hier ging es erst einmal ins Hotel. Und bereits auf dem Weg dahin wurde klar, dass es ganz anders – viel touristischer – ist, als ich es erwartet hatte – ein Souvenirladen am anderen und dabei auf den ersten Blick wenig Authentisches.

Getoppt wurde die Ernüchterung noch durch den Besuch im Shureidoladen. Ich hab keine Ahnung, was die Leute alle an den Gis finden – inzwischen vermute ich dass das nur so ein Markendingens ist – ala „ich hab einen Gi von Okinawa“. Ich habe einige anprobiert – und mal abgesehen davon, dass fast alle aus Kunstfaser (Polyester) bestehen, hat mich der Schnitt so überhaupt nicht überzeugt. Ich werde definitiv bei Saiko Sports bleiben.

Neben den Gis gab es etliches an Sportkaratezubehörkram wie gigantische Faustschützer, billig wirkende Kunstlederpratzen, einiges an Merchandise und wieder jede Menge Tourikram – enttäuschend!

Das einzige, was meine Stimmung hier zunächst etwas und später ganz deutlich verbessert hat, waren die Makiwaras – und vor allem die verwendete Reisstrohkordel. Die gab es nämlich für vergleichsweise kleines Geld auch separat. Und natürlich hab ich sie jetzt hier 🙂 .

Mit besserer Stimmung ging es nun zu einem weiteren superleckeren Abendessen.

Das Highlight aber war der Besuch der Dojobar. Davon hatte ich im Vorfeld von mehreren Leuten gehört und jeweils eine klare Empfehlung bekommen. Die Kneipe wird von einem Engländer betrieben, der selbst Karate trainiert. Alle Wände sind vollgeschrieben mit Namen von Besuchern und Dojos. Und natürlich wurde auch das Bannewitzer Dojo TAMESHIWARI so groß unübersehbar wie nur irgend möglich verewigt.

Und natürlich hab ich den Schlangenschnaps (Habu-Sake) probiert 🙂 . Damit fand ein etwas anstrengender Tag ein wirklich tolles Ende.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Okinawa – zenter Tag“ weiterlesen
15. April. 2019 6:11

Chiba – neunter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die Zeit im Tempel von Anki ist zu Ende.

Nach einem guten Frühstück und sehr herzlicher Verabschiedung von Anki und seiner Familie, wurde der Bus beladen und es ging los in Richtung Tokyo – das letzte Stück mit dem Hayabusa.

In Tokyo warteten bereits Sensei Shina und seine Tochter auf uns. Mit seinem privaten Bus hatten wir eine lustige Fahrt 😉 bis zu seinem Haus mit dem beeindruckenden angeschlossenem Dojo in Chiba. Mit so viel Gepäck hatten sie wohl nicht gerechnet.

Eine gute halbe Stunde nach unserer Ankunft in Chiba ging es direkt mit dem Training los. In ca. 2,5 Stunden ging es von den Basics wie Ground Power, Hüfteinsatz und schnelles Vorgehen, über Kata und ihre Bedeutung bis hin zum lockeren Freikampf.

Durch die Art seiner Intonation war das Training sehr motivierend und fordernd. Dabei hat Shina Sensei immer wieder kurze Erklärpausen eingelegt und uns so Zeit zum Ausschwitzen geben 😉 .

Trainingsnotizen

  • Heian Shodan (Kihon basics, Wendungen)
  • Heian Nidan -> Bassai Dai (Gyaku Hanmi)
  • Heian Sandan -> Kanku Dai (Hüftvibration)
  • Heian Yondan -> Jion (Kokutsu-Dachi, Kakiwake-Uke sehr langsam)
  • Heian Godan -> Enpi (Sprung)
  • Power aus den Beinen
  • Fersen immer am Boden (japanische Kultur – Fußsohlen niemals jemandem zeigen, der gesellschaftlich über einem steht oder dem man etwas schuldet)
  • Drehen auf der Ferse (in Kraftrichtung)
  • schnell vor mit Oi-Zuki: kein Halbkreis (Banane) – Kraftrichtung nur nach vorn

Direkt im Anschluss an das Training waren wir wieder einmal im Badehaus – dem größten und modernsten bisher.

42 Grad im Bad, 90 Grad in der Sauna und 16 Grad im Abkühlbecken – das hat dem Kreislauf mit Sicherheit gut getan. Mein Puls ist jedenfalls mehrfach zwischen 80, 50 und 120 Schlägen pro Minute gewechselt.

Der letzte Programmpunkt des heutigen Tages hieß Abendessen im Dojo. Die Familie von Shina hatte ein wunderbares Essen für uns vorbereitet. Sehr würdig vor dem Dojo-Schrein haben sich etliche von uns an der sehr leckeren, aber auch unglaublich heißen Suppe die Zunge verbrannt 😀 .

Nach dem Essen wurde ich als Whiskytrinker sogar noch in das private Haus von Shina Sensei eingeladen.

Auch der neunte Tag meiner Japanreise hat so ein sehr schönes Ende gefunden.

Morgen geht es auf die letzte Etappe nach Okinawa.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Chiba – neunter Tag“ weiterlesen
14. April. 2019 14:12

Tohoku – achter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die erste Nacht im Tempel war … COOL. Ich bin sogar mit nur einem Futon ausgekommen 😉 und habe so richtig gut geschlafen. Und das obwohl es hier natürlich so gut wie keine Privatsphäre gibt.

Nach dem Aufstehen wurden wir von Anki und seiner Frau mit einem kontinentalen Frühstück überrascht. Bei super Wetter und traumhaften Blick haben wir Rüherei, Toast und Marmelade verputzt. Sogar hier hat sich der Erfindungsgeist, aber auch das fehlende Bewusstsein für unnötigen Müll gezeigt. Marmelade gibt, einzeln abgepackt, in Kombination mit Butter. 😀

Nach dem Essen ging es mit dem Bus nach Mitsushima. Hier haben wir im Schnelldurchlauf den Tempel besichtigt und dann eine tolle Fahrt mit dem Schiff unternommen und konnten tolle Bilder der vielen kleinen Inseln gemacht

Eine Riesenüberraschung war, dass ich das an quasi jeder Ecke auf das Mon von Date Masamune gestoßen bin. Zu dem Samurai habe ich eine ganz besondere Beziehung, hieß doch mein erstes Dojo, in dem ich vor vielen Jahren mit dem Training des Karate begonnen habe „Date Löbau„. Später habe ich das Wappen auch auf einer großen Kiste im Tempel von Anki entdeckt.

Wie man auf den folgenden Bildern sehen kann, haben die Japaner Humor. Für die, die des Japanischen nicht mächtig sind (nicht, dass ich es wäre 😉 ) – „kazides“ = „Das ist Feuer“, „ashides“ = „Das sind Füße“, „aides“ = „Das ist Liebe

Nach Ramen zum Mittag, Reiskeksen und Kaffee zum Vesper, war wieder Baden angesagt. In einem deutlich größeren Badehaus haben wir eine gute Stunde unsere Körper gereinigt 😉 und das warme Wasser und das Ambiente genossen

Dann war Party!

Anki Sensei hat tatsächlich die High Society der Region eingeladen. Der Bürgermeister war ebenso anwesend, wie der JKA-Kumite-Champ von 2017.

Alles in Allem war das wieder ein unglaublich erlebnisreicher Tag.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Tohoku – achter Tag“ weiterlesen
13. April. 2019 11:28

Tohoku – siebenter Tag – Bergfest

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Bergfest 😁😭 – Auweia, schon liegt die Hälfte dieser großartigen Reise hinter mir. Aber die zweite kommt noch :D.

Am siebenten Tag hieß es früh aufstehen. Denn heute ging es auf in den Norden von Japan, in den Tempel von Anki Sensei. Doch vorher sollte es zur Abwechslung mal ein ganz gemütliches Frühstück beim Starbucks geben.

Mit dem Shinkansen ging es vorbei am Fuji San mit nach Miyagi Osaki City. Hier angekommen trafen wir auf Anki und einen Teil seiner Familie. Völlig unerwartet ging es dann in eine Turnhalle. Doch statt Karate haben wir mit einer national wohl recht erfolgreichen Mannschaft Volleyball gespielt.

Nachdem meine Mannschaft mit Hilfe der Teamcaptain gewonnen hat 😉 ging es weiter zum Tempel von Anki Sensei. Und – was soll ich sagen – das „Ding“ ist gigantisch. Und hier werden wir die nächsten beiden Nächte verbringen. WOW!

Anki und seine Frau zeigen sich unglaublich großzügig. Nach dem Besuch eines traditionellen japanischen Bades (Onsen), waren wir alle zum All-you-can-eat-Abendessen eingeladen. Und im Anschluss ging die Party im Tempel bis spät in die Nacht weiter, kleine Geschenke wurden ausgetauscht und da das hier ja nun eben ein Tempel ist, habe ich sogar zwei individuelle Kalligraphien von Anki bekommen.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Tohoku – siebenter Tag – Bergfest“ weiterlesen
12. April. 2019 15:33

Kyoto – sechster Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Heute war wieder Tempeltag. Drei tolle Anlagen standen auf dem Plan. Los ging es gleich früh mit dem Higashi Hongan-ji. Der Tempel ist nur wenige Laufminuten vom Hotel entfernt. Laut einer Schautafel ist er 4x abgebrannt und wurde jedes Mal wieder aufgebaut.

Dann war Treffpunkt am Bahnhof und es ging nach Nara

Hier angekommen ging es sogleich los Richtung Tōdai-ji, dem „großen Tempel des Ostens“. Auf dem Weg dahin sind wir aber zunächst auf den Kōfuku-ji gestoßen.

In den vergangenen Tagen ist Walther mir die ganze Zeit mit seinem Kalligraphie-Stempel-Buch auf die Nerven gegangen 😉 . Am meisten genervt hat mich, dass ich mir nicht gleich am ersten Tag auch eines besorgt hatte 🙂 . Das habe ich heute umgehend nachgeholt und mir meine erste Kalligraphie hier in diesem buddhistischen Tempel geholt.

Dann aber war, begleitet von einer Herde junger Hirsche, die sich gerne streicheln und füttern ließen, die Hauptattraktion des Tages an der Reihe – der Tōdai-ji – das größte, ausschließlich aus Holz gebaute Gebäude der Welt.

Und nun sitze ich in meinem Zimmer und werde versuchen, diese Nacht ein paar Stunden mehr Schlaf abzubekommen, denn morgen verlassen wir Kyoto und es geht auf zur nächsten Etappe – zu Anki-Sensei nach Tohoku.

Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Kyoto – sechster Tag“ weiterlesen
11. April. 2019 18:10

Kyoto – fünfter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die erste Nacht im Futon“bett“ – also quasi auf dem Fußboden war … interessant. Ich hab mir ja wirklich Mühe gegeben, aber nach einer Stunde Wälzen habe ich aufgegeben und die restlichen drei Futons, die ich noch im Schrank gefunden habe übereinandergelegt. Im Anschluss hatte ich eine sehr erholsame Nacht 😉 .

Apropos Nacht. Hier ist es bereits wieder halb eins – daher fasse ich mich auch heute wieder kurz und lasse mehr die Photos sprechen.

Wie üblich ging es mit Frühstück-To-Go los. Das erste Ziel hieß Kinkaku-ji (Goldener Pavilion Tempel).

Dann ging es direkt weiter zum Kiyomizu Tempel – einer riesigen buddhistischen Tempelanlage.

Im Getümmel habe ich hier leider den Anschluss zur Gruppe verloren. Aber da alle Treffpunkte jeweils gut abgesprochen sind und unser Reiseleiter Schlatt immer genauestens erklärt, wie wir zurückkommen, falls wir uns verlieren, war das kein Problem. Da ich nun nicht mehr auf die anderen warten musste, hatte ich etwas Zeit und habe seit langer Zeit mal wieder einen Geocache gefunden – und was soll ich sagen, er lag am Gründerhaus von Nintendo 😀

Nun ging es zum Training. Und das war heute besonders gut. Wir waren im Dojo der Ottani-Universität und haben 2,5 Stunden (mit mehreren kurzen Trinkpausen) bei den beiden Senseis Nakatsuka und Kato trainiert.

Für die Kinder gab es am Ende wieder Schokolade von uns und dieses Mal haben sogar wir ein paar Süßigkeiten bekommen 😀

Der Tag endete ähnlich wie der gestrige bei leckerem Essen und dem gemeinschaftlichen Bad

Und jetzt … Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

„Kyoto – fünfter Tag“ weiterlesen
10. April. 2019 4:08

Kyoto – vierter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Um bis zur letzten Minute im Bett bleiben zu können, habe ich gestern noch nach der Party alles zusammengepackt.

Denn heute lassen wir Tokyo hinter uns und fahren nach Kyoto, wo wir drei weitere Tage verbringen werden.

Pünktlich um 8:30 Uhr ging es los Richtung Bahnhof. Und nun sitzen wir alle gemütlich im Zug und ich nutze die Gelegenheit, um ein paar Gedanken niederzuschreiben.

Fisch, Nudeln, Reis, Geflügel

Das Einzige, wovor ich anfangs etwas Respekt hatte, ist das Essen. Doch das war völlig unbegründet. Es ist sehr reich an Eiweiß und arm an Kohlenhydraten. Und da bisher alles super-lecker schmeckt muss ich sagen, dass ich mich daran gewöhnen könnte.

Respektvoller Umgang

Was mir hier ebenfalls sehr gut gefällt ist, wie die Menschen miteinander umgehen. Auch wenn eine gewissen Distanziertheit zu spüren ist, wird man an jeder Stelle respektvoll behandelt. Trotz des großen Gedränges in der Innenstadt, bin ich noch kein einziges Mal angerempelt worden. Jeder Japaner, mit dem ich bisher interagiert habe war freundlich und hilfsbereit. Generell bevorzuge ich klaren und direkten Umgang, aber die dezente Höflichkeit, die hier überall zu spüren ist, ist auch sehr angenehm.

Interessanterweise scheint sich das auch auf unsere Gruppe zu übertragen 😉 .

Gelassene Hektik

Jeder hier scheint immer beschäftigt zu sein. In der U-Bahn, auf den Straßen – überall herrscht ein ständiges Gewusel. Wenn man in die Gesichter der Menschen schaut, dann sieht man trotzdem kaum Stress, sondern eine zielstrebige Gelassenheit und Ordnung.

Müll

Nirgends liegt Abfall. Mir ist absolut schleierhaft, wie das funktioniert.

Zu jedem kleinen, bereits separat abgepackten Snack bekommt man noch eine Tüte. Jedes noch so kleine Ding ist in Folie eingewickelt.

Ich habe selten so viel unnötige Verpackung gesehen wie hier. Trotzdem ist es überall sauber, und das obwohl man teilweise ewig nach einem Mülleimer suchen muss.

Tatsächlich habe ich die letzten zwei Tage quasi immer Müll dabei gehabt und ständig nach Abfallbehältern Ausschau gehalten.

Es scheint so, als würden auch die Einheimischen ihren Müll stets mitnehmen. Denn so etwas wie eine Stadtreinigung habe ich bisher nicht gesehen.

Auf nach Kyoto

So, nun werde ich die verbleibenden 2 Stunden im Zug nutzen, und etwas Nachtschlaf nachholen…

— schnipp —

Vor Kyoto haben wir die Himeji Castle besucht, den Inbegriff der japanischen Burg. Das Wetter hat uns heute zwar etwas im Stich gelassen, trotzdem sind hier eine ganze Menge tolle Photos entstanden

In Kyoto angekommen wurde kurz der Bahnhof bestaunt und dann ging es erst einmal in unser Quartier. So, genau so habe ich mir eine japanische Unterkunft vorgestellt. 🙂 Großartig.

Ich bin gespannt, wie ich in der ersten Nacht auf dem Fußboden schlafen werde

Nachdem wir uns häuslich niedergelassen hatten, ging es noch einmal in Richtung Bahnhof. Hier lasse ich wieder Bilder sprechen.

Zusammen mit Peggy, Axel und Walther war ich wieder richtig toll Abendessen. Im Vergleich zu den vorherigen Tagen haben wir dieses Mal nicht die „Flatrate“ genutzt, sondern bezahlt, was gegessen wurde. Naja, der Preis war in etwa der gleiche.

Das Ende des Tages bestand aus dem Besuch eines traditionellen japanischen Bades, dass es hier im Hotel gibt.

Und jetzt … Gute Nacht und bis morgen.

Bilder des Tages

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