Urlaub – CHECK

Nach zwei Wochen Trainingspause (Joggen am Strand ist immer wieder was tolles!!!) geht es jetzt wieder richtig los. Und das ist auch dringend nötig. Denn obwohl wir auf Madeira wie üblich eher Aktiv- denn Relaxurlaub gemacht haben war das Essen echt gut 😉 .

Zum Warmwerden bin ich erst einmal “Kata hinterm Haus” gelaufen – Tekki Shodan und Bassai Sho.

Bei der Gelegenheit – ich habe Bassai Sho in die Liste meiner aktuellen Fokuskatas aufgenommen und stelle Kanku Sho vorerst hinten an. Da Bassai Dai nicht so mein Fall ist, hatte ich Bassai Sho bisher etwas stiefmütterlich behandelt – völlig zu Unrecht, wie sich vor einigen Wochen herausgestellt hat.

Im Anschluss war ich eine Runde Laufen und habe mein heutiges Resultsprogramm absolviert.

Der morgige Tag wird vermutlich ganz ähnlich verlaufen.

Sensei Axel in FTL – Zweiter Tag

Heute stand noch einmal eine Trainingseinheit mit Sensei Axel auf dem Programm. Dieses Mal ging es um Stellungen, Taktik und Distanz beim Kumite und um Kata.

Mir ist erstmals aufgefallen, dass Sensei Axel viele Details, die er im Kihon erzählt ganz offensichtlich aus der Kata ableitet. Das ist natürlich sehr logisch, mir aber nie so deutlich bewusst geworden wie heute.

Zum Training selbst gibt es im Anschluss noch ein paar Notizen, aber heute keine Prosa mehr 🙂 .

Der Lehrgang war super!

Was ich an Sensei Axel besonders schätze ist, dass er mir klares Feedback gibt. Meine frühere “Axelmeckerliste” führe ich zwar schon eine ganze Weile nicht mehr, allerdings finde ich es sehr befriedigend, dass sie aktuell nur noch zwei Punkte enthalten würde, die sich selbstverständlich in meinen persönlichen Trainingsschwerpunkten wiederfinden:

  • Oberkörper gerade halten (tendiert nach vorn)
  • Lockerer werden (das zieht sich seit Jahren)

 

Bilder gibt es bald (heute noch) auf der Bilderseite zum Lehrgang.

 

Trainingsnotizen

Stellungen

  • Zenkutsu- zu Fudo-Dachi (Schwerpunkt von vorn zur Mitte)
  • Zenkutsu- zu Kokutsu-Dachi (Körperverschiebung beim Block ohne die eigene Angriffsdistanz zu vergrößern)

Taktik

  • Angriffe vorbereiten
  • Fokus des Gegners steuern (Ablenkung)
  • Deckung des Gegners nach oben ziehen -> Kizami-Zuki CHUDAN als Block und Angriff
  • Nach dem Konter nicht aufhören – verschiedene Folgetechniken im Kopf haben

Distanz

  • Konter mit Haito-Uchi
  • Angriff Zuki -> leicht aus Angriffslinie heraustreten + Schutzblock (Nagashi-Uke, Soto-Uke, etc.) + Haito-Uchi zum Kopf oder Solarplexus
  • Haito-Uchi vs. Shuto-Uchi – Haito um die Deckung herum, hinten auf den Hals
  • Körperverschiebung statt Schritt zurück (nicht zu weit vom Gegner entfernen)
  • Block raus, Konter rein
  • Masse beim Angriff einsetzen
  • Druck machen
  • Mae-Geri zur Distanzüberbrückung
  • Kizami-Zuki zur Distanzüberbrückung

Kata

  • Sochin
    • erste Technik kein Gedan-Barai sondern Tetsui (Arm leicht angewinkelt)
    • Tate-Shuto-Uke – Finger geschlossen
    • Doppeltechnik (Tetsui + Block) eng am Körper
  • Chinte
    • Migi-Gedan-Haito-Mawashi-Uke – große Bewegung (Block Zukiangriff)
  • Nijushiho
    • Hasami-Uke in Sanchin-Dachi
    • Kakiwage-Uke – deutlich Arme kreuzen (rechts vor links)
  • Ji’in
    • sehr stark (etwas zu sehr)
    • zu wenig locker

 

Übrigens – mein Results-Training läuft gut. In der nächsten Woche gibt es auch wieder ein paar neue Übungsformen.

Results Woche #1 und Chinte

So, ich habe meine erste Results-Woche geschafft und muss sagen, dass mir das Programm gut gefällt. Gerade da ich derzeit viel zu tun habe ist es eine tolle Sache, sich nichts selbst überlegen zu müssen, sondern einfach nur tun zu können, was die App einem sagt. Jedes Workout beginnt mit einer Erwärmung und endet mit Dehnung. Die Übungen sind anstrengend, aber bisher gut machbar. Einige davon habe ich gleich mal in das letzte Freitagstraining eingebaut 🙂 . Ich bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen so weiter läuft.

Beim browsen auf Youtube habe ich heute eine sehr schöne Darbietung der Kata Chinte gefunden. Da ich diese Kata ganz besonders mag und weiß, dass auch einige meiner Trainingskollegen sich damit gerade beschäftigen, will ich Euch das Video nicht vorenthalten.

Kata Chinte

Am Montag war ich mal wieder an der Reihe, in unserer Dantrainingsgruppe das Training zu leiten. Nun habe ich mich in der letzten Zeit verstärkt mit der Chinte beschäftigt, was lag also näher, als meinen Trainingskollegen diese großartige Kata beizubringen?

Da ich dieses Mal nicht einfach nur stumpf den Ablauf und das Timing vermitteln wollte, habe ich im Vorfeld etwas recherchiert und viele spannende Informationen gefunden. Quelle Nummer eins ist natürlich das Buch “Best Karate #9 – Bassai Sho, Kanku Sho, Chinte” von Nakayama Masatoshi.

Interessanterweise habe ich darin zwei Unregelmäßigkeiten gefunden. Zum einen fehlt der zweite Kiai und zum anderen weicht die Technik genau einen Schritt vor dem zweiten Kiai von der von mir gelernten Form ab. Auch bei Albrecht Pflüger (“25 Shotokan Katas“) ist die Technik als Morote-Gedan-Barai statt eines doppelten Ura-Mawashi-Zuki mit Nakadaka-Ken dargestellt. Hier muss ich bei Gelegenheit mal einen Wissenden fragen :).

Diverse Hintergrundinformationen finden sich auf der Seite von Shotokan Karate Cote Saint-Luc sowie im Artikel “Chinte: NO its not a girls Kata!/Destroying your attacker!“.

Und natürlich habe ich wie üblich beim Erlernen einer neuen Kata auf die Videos von Hirokazu Kanazawa und Paul Walker zurückgegriffen. Letzterer liefert neben Ablauf und Timing auch gleich noch Erklärungen zu den einzelnen Bewegungen und Techniken.

Montagstraining – Fußtritte

Nach kurzer Erwärmung wurde der größte Teil des heutigen Dantrainings dem Thema Fußtritte gewidmet …

  • Mae-Geri keage
  • Mae-Geri kekomi
  • Mawashi-Geri chudan und jodan
  • Yoko-Geri keage
  • Yoko-Geri kekomi
  • Ushiro-Geri
  • Ura-Mawashi-Geri

… einzeln, mit Partner und in verschiedenen Kombinationen.

Zwischendurch sind wir zur Abwechslung Hangetsu gelaufen und die letzte halbe Stunde bestand aus umfangreichem Stretching und etwas Krafttraining.

Die heutige Trainingseinheit war intensiv und hat mich einem akzeptablen Ushiro-Geri sicher wieder ein kleines Stück näher gebracht 🙂 .

Nach dem Training bin ich wie üblich meine 4 Fokuskatas – Ji’in, Sochin, Kanku Sho und Chinte gelaufen.

Fokuskata hinterm Haus

Um den Ablauf meiner nun bereits vier Fokuskatas endlich mal so richtig drauf zu bekommen bin ich heute seit langem mal wieder hinterm Haus Katas gelaufen.

DSC_1991.JPGSochin

Eigentlich dachte ich, den Ablauf intus zu haben, aber da hatte sich doch tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. Also bin ich die Kata etwa 10x gelaufen. Jetzt sollte das sitzen 🙂 .

Ji’in

Hier passt soweit alles. Ablauf und Timing sind soweit in Ordnung. Die Wendungen in Kiba-Dachi waren mit meiner noch immer angeschlagenen großen Zehe auf der weichen Wiese aber eine echte Herausforderung.

Kanku Sho

Zuerst habe ich bei den Manji-Ukes kurz gestockt. Aber nach 6 Durchläufen lief es wie am Schnürchen.

Chinte

Mein Liebling unter den aktuellen Fokuskatas ist Chinte. Nachdem der Ablauf soweit klar ist habe ich mir heute auf die Kombination Teisho-Ukes + Wendung konzentriert.

Nach dem Gasshuku ist …

Nach zwei Tagen Pause habe ich bereits deutlich den Entzug gespürt 😉 . Leider wollte trotz sehr gut aufgebauter Trainingseinheit heute keine richtige Power aufkommen. Aber egal, Hauptsache Training.

Weil ich faul bin, schreib ich den Inhalt jetzt ganz dreist aus dem Trainingsbuch ab.

  • Beginn Körperverschiebung im Hara
  • Stockabwehr in Kata
  • Jitte
  • Empi
  • Bassai-Sho
  • Bassai-Dai

Nach dem Training bin ich noch meine Fokuskatas gelaufen.

  • Ji’in (1x)
  • Sochin (2x)
  • Kanku Sho (2x)
  • Chinte (4x)

Letzter Gasshukutag

Mit etwas mehr Tape lief die Sache heute wieder. So präpariert konnte ich mit 5 Trainingseinheiten fast einen ganzen Gasshuku-Powertag absolvieren.

Erste Einheit für alle Dangrade – Kata Unsu – bei Toribio Osterkamp

Unsu wird vorläufige wohl nicht in die engere Auswahl zur Lieblingskata kommen. Nichts desto trotz hat das Training Spaß gemacht.  Und immerhin… eine Erkenntnis ist eine Erkenntnis.

Zweite Einheit 2./3. Kyu – Kata Sochin – bei Risto Kiskilä

Dritte Einheit 1./2. Dan bei Hirayama Yuko

  • Yori-Ashi (Fuß unter den Schwerpunkt, große Last und Spannung auf dem vorderen Bein)
  • Partnertraining: Yori-Ashi
    • Angriff Zuki jodan, Block mit Haishu-Uke mit Yori-Ashi, Konter Gyaku-Zuki
    • Angriff Zuki chudan, Block mit Nagashi-Uke mit Yori-Ashi, Konter Gyaku-Zuki
    • Mae-Geri, Block mit Gedan-Barai (offene Hand) mit Yori-Ashi, Konter mit schnellem Mae-Geri (bevor der Fuß des Partners den Boden berührt).
  • Peitschender Uchi-Uke (Muchimi)

Vierte Einheit: 2./3. Kyu bei Keith Geyer

Neben diversen Kihonkombinationen, zum Beispiel zum Thema Wendung, wurde bei Keith Geyer die Kata Meikyo trainiert.

Fünfte Einheit: 1./2. Dan bei Risto Kiskilä

Das letzte Training des diesjährigen Gasshukus übernahm Risto Kiskilä auf seine unverwechselbaren Art gestaltet. Traumhaft.

Die beiden wichtigsten Dinge im Karate sind “hääh” und “hä”. “Hääh” ist hoch und “hä” ist runter.

Das wichtigste Körperteil ist die Masse. Die Masse muss hinter der Technik stehen. Die Masse muss beschleunigt werden.

Totale Körperspannung ist kein Kime sondern ein Krampf und muss ärztlich behandelt werden.

Zusammenfassung

Kaum angekommen, da sind die 5 Tage auch schon wieder vorbei. Das diesjährige Gasshuku war mein erstes als Schwarzgurt. Das war interessant, da die meisten, mit denen ich sonst einmal im Jahr eine Woche lang trainiert habe in anderen Gruppen geschwitzt haben. Dafür hatte ich nun die Möglichkeit weitere inzwischen guten Bekannten auch im Training zu begegnen.

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Das Training selbst schien mir in den Daneinheiten von deutlich mehr Kontrolle, Zurückhaltung und Detailbewusstsein geprägt gewesen zu sein. Das ist generell eine Beobachtung, die ich auch an mir selbst feststelle. Vielleicht liegt das aber auch am Alter 🙂 .

Trotz meiner kleinen Verletzung hat mir auch dieses Gasshuku wieder eine Menge gebracht. Das für mich interessanteste Erlebnis war die mehrfache Erwähnung des Muchimi-Prinzips durch Hirayama Yuko im Zusammenhang mit Blöcken wie Gedan-Barai, Uraken-Uchi und Uchi-Uke. Vermutlich ist mir das nur aufgefallen, weil es das klare Hauptthema beim Lehrgang mit André Bertel war und mir zuvor so explizit noch nicht begegnet ist.

Weiterhin habe ich nach den zwei entsprechenden Trainingseinheiten entschieden die Kata Chinte nun endgültig auf die Liste meiner Fokuskatas zu setzen.

Ansonsten war es auch dieses Jahr wieder schön, die alten Gesichter wieder zu treffen und natürlich neue Kontakte zu knüpfen.

Das nächste Gasshuku findet  vom 31.07. – 04.08.2017 in Gundelfingen statt.

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Bilder gibt es wie üblich auf der geschützten Bilderseite zum Gasshuku 2016.

 

[Update] Einen sehr umfangreichen Bericht zum diesjährigen Gasshuku gibt es im Blog von Andrea Häusler.

Das Gasshuku 2016 in den Medien

Zweiter Gasshukutag

​Der zweite Tag startete etwas müder, dafür aber mit einem Kaffee vor den ersten beiden Trainingseinheiten.

Erste Einheit für alle Dangrade – Kata Chinte – bei Thomas Schulze

Chinte bei Thomas Schulze hat heute wieder meine Vermutung bestätigt, dass die Kata nach Sochin und Ji’in meine nächste Fokuskata werden könnte. Sie gefällt mir einfach 🙂 .

Etwas verwundert war ich über die Tatsache, dass die Tate-Shuto-Uchis vor den Tate-Zukis im Zenkutsu-Dachi statt im Fudu-Dachi trainiert wurden. Ansonsten war das Training sehr gut und es wurde besonderes Augenmerk auf die Körperverschiebung gelegt.

Zweite Einheit 2./3. Kyu – Kata Kanku Sho – bei Julian Chees

Bei Julian Chees ging es in ḿeiner zweiten Kataeinheit um Kanku-Sho. Kanku-Sho steht neben Sochin und Ji’in auf meiner derzeitigen Trainingsliste, ist in der letzten Zeit aber etwas zu kurz gekommen. Ich denke das werde ich in der nächsten Zeit ändern. Das Training hat wie alle meine bisherigen Cheestrainings sehr viel Spaß gemacht. Ich mag diesen Menschen.

Dritte Einheit 1./2. Dan bei Keith Geyer

Keith Geyer – ein australisches Karateurgestein – kannte ich bisher noch nicht. Sein Training war sehr abwechslungsreich. Er hat eine gute Balance zwischen Erklärungen und schweißtreibendem Techniktraining gefunden.

  • 180° Sprungwendung in Shitzentai + Gyaku-Zuki in Zenkutsu-Dachi (alleine und mit Partner)
  • Partnerübung: Beide Gyaku-Zuki + Wendung am Partner vorbei über den Bauch
  • Mae-Geri (hinten absetzen) + Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki
  • Im Karo (Kiba-Dachi) – Tetsui-Uchi
  • Im Karo (Kiba-Dachi)
    1. Tetsui-Uchi
    2. Haito-Uchi (von innen nach außen)
    3. Empi
    4. Teisho-Uchi
  • Im Karo (Kiba-Dachi) – wie zuvor aber jeweils mit freier Kontertechnik
  • Wendungskombi:
    1. Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki
    2. Mawate + Age-Uke (in den Gegner rein) + Gyaku-Zuki
    3. 90°-Wende + Uchi-Uke (in den Gegner rein) + Gyaku-Zuki
    4. Mawate + Gedan-Barai + Gyaku-Zuki
  • Partnerübung: P1: Angriff Oi-Zuki jodan, P2: Sabaki + Ashi-Barai zum vorderen Fuß
  • Partnerübung im Stand aus Jiyu-Kamae:
    1. P1: Kizami-Zuki jodan, P2: Nagashi-Uke & Tate-/Ura-Zuki
    2. P2: Gyaku-Zuki jodan, P2: Tate-Shuto-Uke & Tate-/Ura-Zuki
    3. P3: Kizami-Zuki jodan, P2: Tate-Shuto-Uke & Tate-/Ura-Zuki
    4. P4: Gyaku-Zuki jodan, P2: Kirikaeshi + Tate-Shuto-Uke + Greifen + Tate-/Ura-Zuki
  • Am Ende gab es noch eine schöne längere Partnerkombination, die ich aber zu faul bin, hier niederzuschreiben 😉 .

Vierte Einheit: 1./2. Dan bei Markus Ruess

In der letzten Einheit war das Thema Kumite – speziell der Oi-Komi (überlaufene Gyaku-Zuki).

  • Partnerübung: wechselseitig lockerer schneller Kizami-Mawashi-Geri/Mawashi-Geri/Ura-Mawashi-Geri/Ushiro-Mawashi-Geri gedan, zum Oberschenkel
  • Zuki-Schritt-Kombination
    1. Shizentai: Zuki
    2. Rechts zurück in Zenkutsu-Dachi + Gyaku-Zuki
    3. Rechtes Bein wieder vor (Shizentai) + Zuki
    4. Rechts zurück in Zenkutsu-Dachi + Gyaku-Zuki
    5. Mae-Geri (hinten absetzen) + Gyakz-Zuki
    6. Rechtes Bein wieder vor (Shizentai) + Zuki
    7. Links vor in Zenkutsu-Dachi + Oi-Zuki
    8. Rechtes Bein vor (Shizentai) + Zuki
    9. Rechtes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    10. Rechts ran (Shizentai) + Zuki
    11. Rechtes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    12. Rechts ran (Shizentai) + Zuki
    13. Linkes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    14. Links ran (Shizentai) + Zuki
    15. Linkes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    16. Links ran (Shizentai) + Zuki
    17. 180°-Wendung in Shizentai nach rechts + Zuki
    18. 180°-Wendung zurück in Shizentai + Zuki + Zuki
    19. 180°-Wendung in Shizentai nach links + Zuki
    20. 180°-Wendung zurück in Shizentai + Zuki
    21. Beginn von vorn mit dem anderen Bein
  • Zwischendurch immer wieder lockeres Randori
  • Vorbereitung der folgenden längeren Partnerübung zum Oi-Komi
    1. P1: Gyaku-Zuki, P2; startet gleichzeitig mit Gyaku-Zuki
    2. P1: Oi-Komi
  • Partnerübung (wurde sukzessive aufgebaut):
    1. P1: Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki (Suri-Ashi), P2: Nagashi-Uke + Gedan-Barai
    2. P2: Gyaku-Zuki, P1: Nagashi-Uke + Oi-Komi

Letztes Ferientraining

In der nächsten Woche bin ich beim Gasskuku, also war das heute mein letztes Ferientraining. Und da habe ich in der Gruppe 3 mal etwas neues gemacht und wie bereits in den Winterferien einen kleinen Ausblick gegeben. Nach dem Wochenende mit André Bertel war das Thema Muchimi Haito.

Feel The Ippon - Mein neues Lieblingskarateshirt

Da Sensei Stephan die Gruppe vier trainiert hat, waren auch hier die Nachwirkungen vom Wochenende deutlich spürbar 🙂 .

  • Angriff: Oi-Zuki jodan -> Konter:
    • langsam:
      1. Age-Uke (langsam)
      2. Gyaku-Zuki jodan (langsam)
      3. Age-Uke (langsam)
      4. Gyaku-Zuki chudan (langsam)
    • schnell:
      1. Age-Uke (schnell)
      2. Gyaku-Zuki jodan (schnell)
      3. Age-Uke (schnell)
      4. Gyaku-Zuki chudan (schnell)
      5. Kirikaeshi + Age-Uke (schnell) + greifen
      6. Oi-Zuki (Tate-Zuki) jodan (schnell)
  • Stoppen mit Mae-Geri
  • Angriff Oi-Zuki -> Konter:
    • Tai-Sabaki mit Mawashi-Geri
    • Um den Gegner herumdrehen und hinten zu Boden reißen

Nach dem Partnertraining sind wir 1000x Heian Shodan gelaufen – OK, nicht ganz. Aber da wir sie sehr langsam gelaufen sind, um jedes Detail (besonders die Wendungen) beachten zu können, hat es sich so ähnlich angefühlt 🙂 .

Und zur Festigung bin ich nach der Verabschiedung noch zweimal Sochin gelaufen.

 

Wieder einmal Toriitraining

Bei gefühlten 40° C in der Halle war ich heute wieder einmal bei den Toriis. Auch hier war an der Anzahl der Anwesenden deutlich zu merken, dass noch Ferien sind.

Das Training war wie üblich sehr abwechslungsreich und dank der Temperaturen und meines Enthusiasmus 😉 extrem schweißtreibend.

Nach einem Kihonteil, der auf Atmung, Timing und Schnelligkeit ausgelegt war, folgte Kumitedistanztraining (Kizami-Zuki zum Kinn des Partners, Mae-Geri-Kombination zum Bauch). Im letzten Teil war Kata an der Reihe (Bassai-Dai und Enpi). Und nach dem Training bin ich noch dreimal Sochin gelaufen.

Alles in Allem eine schöne Trainingseinheit.

Dantraining – Ji’in Teil 2

Da ich heute vertreten musste, habe ich meine geplante zweite Ji’in-Einheit – Ji’in – Festigung und Bunkai – bereits heute durchgeführt. (Teil 1 fand Anfang Mai statt)

Für mich war dabei vor allem der Kata-Bunkai-Teil interessant, weil ich mir besonders Mühe gegeben habe, die Kata NICHT zu verändern und alle Anwendungen an die genauen Bewegungsabläufe der Kata anzupassen (und nicht umgekehrt wie es leider so oft getan wird). Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat das super funktioniert.

Im Anschluss an mein Training sind wir noch zweimal Sochin gelaufen. Da man beim Unterrichten bekanntlich sein Wissen ebenfalls festigt, war das für mich selbst ein perfektes Focus-Training.

Dantraining – Sochin

Beim heutigen Dantraining war das Thema die Kata Sochin.

Nach Erwärmung und Lockerungsübungen ging es direkt los mit entsprechenden Kihonkombinationen. Im Anschluß wurde die Kata Sequenz für Sequenz inklusive Kata-Bunkai mit Partner aufgebaut.

Sochin is eine der Katas, die ich besonders mag – eben eine Shorei-Kata. Allerdings hatte ich bezüglich des Ablaufes doch noch ein paar Defizite (über die völlig exakte Ausführung reden wir jetzt mal noch nicht 😉 )

Karate-Turnier bei den Vogtlandspielen

Seitens meines Vereins, dem Shotokan-Karateverein Freital, war das wohl das bisher am besten vorbereitete Turnier. Vor einiger Zeit hatten wir Trainer gemeinsam beschlossen, gemeinsam mit unserem Nachwuchs in der Disziplin Kata teilzunehmen. Entsprechend fokussiert war das Training – Kata, Kata und wieder Kata, Ablauf, Rhythmus, Bunkai.

Das hat sich das heute bezahlt gemacht!

Mit insgesamt 15 Mann (bzw. Frau) sind wir angerückt und mit 10 (ZEHN) Platzierungen!!!11einsElf wieder nach Hause gefahren. Und das bei einer Gesamtbeteiligung von fast 100 Karateka.

  • 4x Platz EINS
  • 3x Platz ZWEI
  • 3x Platz DREI

Was soll man dazu noch groß sagen?

Ich bin megastolz auf meine Gruppe weil absolut jeder meiner Schüler an diesem Tag über sich hinaus gewachsen ist.

Vogtlandspiele

Natürlich bin ich zusammen mit meinem Trainerkollegen Christian (2. Dan) ebenfalls gestartet. In unserer Kategorie sind dabei mit Abstand die meisten Karateka angetreten – entsprechend viele Runden galt es im KO-System zu absolvieren.

Begonnen habe ich mit meiner derzeitigen “Fokuskata” Ji’in. Das war eine gute Entscheidung denn meine Darbietung ist bei allen drei Kampfrichtern gut angekommen. In Runde zwei wollte ich dann so richtig auftrumpfen – mit meiner letzten Prüfungskata Jion, die ich nach den Heians wohl bisher am häufigsten gelaufen bin. Nach einem super Start habe ich dann leider einen technischen Fehler begangen und statt Uchi-Uke + Oi-Zuki ein drittes und viertes Mal Manji-Uke + Kagi-Zuki ausgeführt. Obwohl ich sofort bemerkt habe, dass das jetzt falsch war, habe ich mir absolut nichts anmerken lassen und bin die Kata bei voller Intensität zu Ende gelaufen. Und tatsächlich, nachdem mein Gegner seine Kata (leider fehlerfrei) gelaufen war stellte sich heraus dass nur einer der drei Kampfrichter meine Abweichung bemerkt hatte. Es folgte eine kurze Beratung und ich war völlig zurecht raus. 🙁 .

Aber Christian hat unseren Verein würdig weiter vertreten und zu guter Letzt den ersten Platz abgeräumt – SPITZE!!!

Obwohl ich selbst dieses Mal keine Platzierung erringen konnte, war das ein toller Tag. Es hat sich gezeigt, dass wir uns als Dojo auch mit unserem Nachwuchs absolut nicht verstecken müssen.

Bilder mit Menschen gibt es demnächst auf der separaten Bilderseite.

 

UPDATE (2016-06-06): Die Freie Presse berichtet über das Turnier und zeigt zwei unserer Karateka: http://www.freiepresse.de/SPORT/LOKALSPORT/VOGTLAND/Vogtlandspiele-Erste-Medaillen-sind-vergeben-artikel9539246.php

UPDATE (2016-06-07): Auch auf der Hompage des Shotokan-Karatevereins Freital gibt es nun einen kurzen Bericht.

 

Laufen und Dienstagstraining – Prüfungen

Im Juni stehen einige interessante Termine auf dem Plan: Der Rewe-Firmenlauf, die Vogtlandspiele, Kata meets Kumite. Wenigstens für die ersteren beiden ist etwas zu tun. Also auf gehts…

(Vor-)Mittagslauf

In Vorbereitung auf den nächsten Mittwoch anstehenden Firmenlauf stehen diese Woche noch einige Lauftrainings an. Das erste fand heute statt.

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  • 4,87 km Ballenlauf,
  • 9,86 km/h (Durchschnitt),
  • 06:05 min/km,
  • Dauer: 00:x29:26,
  • 2x 30 Liegestütze.

Dienstagstraining – Prüfungen

Heute fanden bei uns im Dojo Gürtelprüfungen für den Nachwuchs statt. Aus meiner Gruppe ist nur einer angetreten. Der aber hat so eine richtig gute Vorstellung geliefert :).

Herzlichen Glückwunsch Daniel!!!

Ab nächster Woche habe ich dann einige neue Leute in meiner Gruppe. Auch deren gute Prüfungen habe ich mir mit angeschaut und freue mich dementsprechend auf den Zuwachs.

Am kommenden Samstag steht ja das Turnier im Rahmen der Vogtlandspiele in Reichenbach an. Ich fahre in erster Linie als Unterstützung für unseren Vereinsnachwuchs mit, werde aber auch selbst (genau wie einige andere Trainer) in der Disziplin Kata antreten. In meiner Trainingseinheit sind wir daher in der verblendenden Stunde nach den Prüfungen unsere jeweiligen Schwerpunktkatas gelaufen. Bei mir waren das Jion und Ji’in.

Prüfungsvorbereitung meiner Trainingsgruppe

In der nächsten Woche finden für die Anfänger und fortgeschrittenen Anfänger Prüfungen statt. Da wir in der letzten Zeit wegen des am kommenden Samstag anstehenden Turniers fast ausschließlich Kata trainiert haben, war es zwingend notwendig, heute mal wieder den Fokus auf Kihon und Kumite zu legen.

Wir haben also das komplette Prüfungsprogramm entsprechend der jeweiligen Stufen absolviert und es wurde nach dem Training besprochen, wer antreten soll.

Ich bin schon sehr gespannt auf den Ausgang am Dienstag.

Ich selbst bin heute lediglich einige Male Ji’in gelaufen nachdem ich selbstverständlich am Konditionsteil meiner Gruppe teilgenommen habe :).

Montagstraining – Empi

Heute ging es um Empi in allen möglichen Ausprägungen (yoko, age, ushiro, …). Nach der Erwärmung begann das Training mit einem kurzem aber intensiven Kihonteil, in dem verschiedene kleine Kombinationen geübt wurden. Einige dieser Kombinationen fanden sich dann im Hauptteil beim Happo-Kumite wieder. Dabei hatten wir fast alle so unsere Probleme mit einem wie Hikite ausgeführten Ushiro-Empi.

Happo-Kumite ist eine Trainingsform, die bei uns recht selten praktiziert wird, die ich persönlich aber sehr mag. Neben den einzelnen Technikkombinationen wird auch die räumliche Orientierung, Koordination und Schnelligkeit  trainiert.

Dem Kumite schloß sich eine Runde Katatraining an – mit Kanku Dai und Sochin und die letzten 20 Minuten waren für intensives Dehnen reserviert.

Montagstraining – Hüfte

Heute gab es mal wieder richtig klassisches Kihontraining. Dabei ging es in erster Linie um das Thema Hüfte. Besonderen Wert hat der Trainer darauf gelegt, die (Arm-)Techniken nicht mit der Schulter zu schieben, sondern aus der Hüfte zu schleudern. Eine schöne Kombination wurde auch partnerweise traininert.

  • Partner 1: Angriff vor mit Oi-Zuki chudan
  • Partner 2: Block zurück mit Uchi-Uke, Angriff vor mit Oi-Zuki jodan
  • Partner 1: Block mit Age-Uke, Angriff mit Gyaku-Zuki chudan
  • Partner 2: Block mit Soto-Uke aus der Oi-Zuki-Position heraus (Hüfte), Konter Nukite (Handfläche nach oben) zum Hals

Bei den seitlichen Tritten (Mawashi- und Yoko-Geri) war ich heute absolut unzufrieden. Da traf es sich sehr gut, dass wir am Ende intensiv gedehnt haben.

Doch zuvor sind wir noch meine beiden Fokuskatas – Sochin und Jiin gelaufen und haben viele verschiedene Liegestütze gemacht :).

Das Thema Stretching muss und wird künftig eine stärkere Rolle im Dantraining spielen.