27. März. 2019 22:22

Yoko-Geri in Katas

Am heutigen Mittwoch war ich wieder einmal bei Stephan R. in Weinböhla. Ca. einmal im Vierteljahr lädt er zum offenen Spezialtraining und da sein Training immer sehr gut und lehrreich ist, habe ich mir das natürlich nicht entgehen lassen (nachdem das letzte Dank meiner gebrochenen Hand für mich ausfallen musste).

Dieses Mal waren sogar zwei meiner Schüler aus dem Bannewitzer Karatedojo TAMESHIWARI mit von der Partie.

Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals für das großartige Training und ich freue mich bereits auf das nächste Mal.

22. März. 2019 9:23

Netzstücke – André Bertel in FTL

Hier eine kleine Sammlung an Fundstücken über das Lehrgangswochenende mit Sensei André Bertel in Freital:

Berichte

Videos

Offizielles Video – Teil 1
Offizielles Video – Teil 2

18. März. 2019 22:45

Noch einmal Training mit André Bertel in FTL

Im Rahmen des montäglichen Dantrainings in FTL konnte ich heute noch einmal bei Sensei André Bertel trainieren.

  • Oi-Zuki
  • Starker Angriff durch Unterstützung des hinteren. Beines
  • Kata (Nijushiho, Bassai Dai)
  • Viele kleine Details

Sieh dir mein Training auf Strava an: https://www.strava.com/activities/2224751911?utm_source=org.wordpress.android&utm_medium=referral

17. März. 2019 22:59

Megawochenende in FTL

Am Wochenende war Sensei André Bertel zum ersten Mal beim Shotokan Karateverein Freital zu Besuch.

Der Lehrgang war von langer Hand geplant und es kann gar nicht deutlich genug gesagt werden, wie großartig organisiert und durchgeführt er worden ist. Mit den Gürtelbadges und den Eintrittskarten für die Party habe ich dabei einen verhältnismäßig kleinen Beitrag geleistet. Vielen vielen Dank daher an dieser Stelle an die vielen Helfer auf dem SKV-Freital. Ihr habt einen Hammerjob gemacht!

Zum Training selbst werde ich jetzt nicht allzu viel schreiben, da ich totmüde bin und in den nächsten Tagen Wochen noch eine ganze Menge für meine diesjährige Japanreise vorzubereiten ist.

Drei Dinge werde ich in künftig konsequent in das Training im Dojo TAMESHIWARI einfließen lassen:

  • den supereffizienten Oi-Zuki (Crazy!)
  • den gravitationsunterstützen Mae-Geri-Konter (mir fällt leider keine bessere Beschreibung ein 😉 )
  • und den Low-Kick-Konter

Was dieses Lehrgangswochenende für mich ganz besonders gemacht hat, war die Möglichkeit, Sensei André auch persönlich etwas besser kennenzulernen. Und mir ist einmal mehr bewusst geworden, wie gut sein Karate und das von Sensei Axel harmonieren.

So, genug geplaudert. Jetzt gibts noch ein paar Bilder.

Viele weitere Photos werde ich in den nächsten Tagen auf der separaten Bilderseite veröffentlichen.

Andere Berichte und Videos

Bericht von Oliver Schömburg:

Bericht von Andrea Häusler

Berichte beim Shotokan-Karateverein Freital

UPDATE: Eine Übersicht über diverse Berichte, Videos etc. gibt es in einem separaten Post.

13. März. 2019 23:25

Halbmarathon 2019 – 3/12

So, der dritte Halbmarathon dieses Jahres ist geschafft. Mit der Unterstützung durch Alex in der ersten Hälfte hat es auch dieses Mal wieder gut geklappt. Ich habe die Strecke um ca. einen Kilometer verlängert und auch das Tempo ein wenig gesteigert.

Im April geht es weiter …

11. März. 2019 15:52

März: 150

Der März und seine Challenge laufen bereits eine ganze Weile. Ich bin nur leider zeitlich nicht dazu gekommen, hier was dazu zu posten.

Die Sally lief in der Gruppe eher mühsam. Also haben wir entschieden, an den erfolgreichen und motivierenden Januar anzuknüpfen und wieder eine „Quantitäts“-Challenge zu machen ;).

Hier die Regeln der Challenge
  1. Sit-Ups, Superman, Push-Ups, werden in dieser Reihenfolge jeden 3. Tag absolviert (1. März Sit-Ups, 2. März Superman, 3. März Push-Ups, 4. März Sit-Ups, usw.).
  2. Mache jeden Tag 150 Stück der Tagesdisziplin.
  3. Steigere Dich im Laufe des Monats (auf Fäusten, länger halten, mehr am Stück, etc.).
  4. Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
  5. Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.

Die Gruppe dient der Motivation!

(Dieses Manifest erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit) 😉


#Was?Ergebnis
1Sit-Ups50 + 50 + 50 (allerdings mit eingeklemmten Füßen – also mit Oberschenkelunterstützung)
2SupermanFAIL
3Push-Ups* 50 x Superman + 30 x Push-Up
* 50 x Superman + 30 x Push-Up
* 50 x Superman + 30 x Push-Up
* 30 x Push-Up
* 30 x Push-Up
4Sit-Ups3x 50 Sit-Ups (wieder mit Oberschenkelunterstützung)
5SupermanSuperman: 3x 20 + 3x 30 ✅
6Push-Ups
* 20 (Fäuste, eng)
* 70 (Hände, seitlich)
* 40 (Hände, seitlich)
* 20 (Fäuste, eng)
7Sit-Ups* 3x 20 (ohne Fixierung)
* 40 + 20 (mit Fixierung)
* 30 (mit Fixierung)
8Superman* 20 (ohne Ablegen)
* 4x 10 (ohne Ablegen)
* 50 (ohne Ablegen)

Und – verdammter Mist – ja, da fehlen 40. Die hab ich nun am Ende doch vergessen. Da ich jetzt aber gleich für fast 10 h im Bus sitze muss ich die blöderweise morgen nachholen 🤪
9Push-UpsSupermans von gestern:
* 2x 20
Push-Ups:
* 2x 30 (Hände, seitlich)
* 30 (Hände, seitlich)
* 30 (Hände, seitlich)
* 30 (Hände, seitlich)
10Sit-Ups✅ Sit-Ups fertig: 100 + 50
11Superman* 50 (ohne Ablegen)
* 50 (ohne Ablegen)
* 50 (ohne Ablegen)
12Push-Ups30 + 30 + 30 + 3×10 + 30 alle eng auf 👊🏼
Morgen gibts dann Sit-Ups im Großen Garten 🙄
13Sit-Ups3x 50 jeweils die letzten 10 ohne Oberschenkelunterstützung – also ohne eingeklemmte Füße. Ich werd das Verhältnis die nächsten Male immer weiter verschieben, bis alles ohne Einklemmen läuft.
14Superman
15Push-Ups
16Sit-Ups
17Superman
18Push-Ups
19Sit-Ups
20Superman
21Push-Ups
22Sit-Ups
23Superman
24Push-Ups
25Sit-Ups
26Superman
27Push-Ups
28Sit-Ups
29Superman
30Push-Ups
31Sit-Ups
20. Februar. 2019 23:36

Halbmarathon 2019 – 2/12

Heute war wieder Halbmarathonmittwoch. Zusammen mit meinem Laufkollegen Tino und natürlich Alex ging es am Abend wieder in den Großen Garten.

Dieses Mal lief es deutlich besser als beim letzten Mal. Meine Knie haben sich gar nicht gemeldet. Lediglich die rechte untere Wade hat gelegentlich „Hallo“ gesagt. 😉

2 von 12 ist geschafft! Im März geht es weiter …

10. Februar. 2019 19:52

Axel Dziersk in Bannewitz

Am Wochenende haben wir im Dojo TAMESHIWARI in Bannewitz unser Lehrgangsjahr eingeleitet – natürlich zusammen mit Sensei Axel. Beim ersten diesjährigen Lehrgang ging es neben technischen Grundlagen und Feinheiten um das Thema Heian Shodan und Jion. Dabei kamen aber auch Koordination und Taktik nicht zu kurz.

Was den Lehrgang für mich aber zu etwas ganz Besonderen gemacht hat, waren die ersten Prüfungen der Neulinge im größeren Rahmen. Mann war ich angespannt. 😉 Und so ist der erste Trainingstag dieses Mal etwas an mir vorüber gegangen weil ich zum einen meine Schüler in ihrer Einheit beobachtet habe und zum anderen in meiner Einheit fast die ganze Zeit in Gedanken bei den am späten Nachmittag folgenden Prüfungen war.

Trotzdem habe ich auch am ersten Tag eine ganze Menge mitgenommen (Trainingsnotizen gibt es am Ende dieses Posts).

Dann wurde es ernst und ging los mit den Prüfungen und es hat sich gezeigt, dass meine Programm für die erste Zwischenprüfung vor dem 9. Kyu etwas zu ambitioniert war. Die Prüfungen zum 2. und 3. Strich hingegen verliefen sehr gut und die beiden vollen Weißgurte haben unter Axels strengen Augen mit Bravour bestanden.

Wie üblich, frei nach meinem Motto „Wer ordentlich trainiert, der darf auch feiern“, ging es am Abend in größerer Runde in die Gaststätte und der Abend klang in kleinerer, gemütlicher Runde aus.

Am Sonntag stand ein großer Teil wieder pünktlich zur letzten Einheit in der Halle. Neben diversen Erwärmungsspielchen wurden einige Technikelemente des Vortages nochmal wiederholt und auf Probleme aus den Prüfungen eingegangen.

Fazit

Es scheint sich langsam herumzusprechen, dass die Axellehrgänge im Dojo Tameshiwari in Bannewitz cool sind ;). Mit über 35 Teilnehmern haben wir einen neuen persönlichen Rekord eingefahren. Und viele waren zum wiederholten Male da. Ganz besonders habe ich mich über den Besuch einer kleinen Delegation vom Shotokai Leipzig gefreut.

Es geht weiter. Der nächste Termin in Bannewitz ist der 11. – 12.05.2019.

Weitere Berichte gibt es demnächst auf unserer Dojoseite und vielleicht auch auf der vom Shotokan-Karateverein Freital.

Bilder gibt es später auf der Bilderseite zum Lehrgang.

Trainingsnotizen

„Axel Dziersk in Bannewitz“ weiterlesen
3. Februar. 2019 19:31

Februar: Sally-Up

Das Jahr hat gut angefangen. Im Januar habe ich zusammen mit einer Gruppe von insgesamt 15 Leute die 120-Liegestütze-pro-Tag Challenge absolviert. Viele der Gruppe haben es tatsächlich 31 Tage lang durchgezogen (ich natürlich auch).

Für den Februar sollte es nun etwas weniger einseitiges werden. Und nach einigem Überlegen haben wir uns für eine Sally-Up-Challenge entschieden. Ich hab sowas zuletzt Ende 2015 gemacht und bin schon voller „Vorfreude“ auf die heutigen Liegestütze, die definitiv den schwersten Teil darstellen.

Hier die Regeln der Challenge
  1. Es gibt drei Disziplinen (Sit-Ups, Squats und Liegestütze), die jeweils jeden dritten Tag absolviert werden müssen (jeden Tag des Monats ist eine Disziplin an der Reihe)
  2. Sally-Up bedeutet HOCH (Sit-Up: oben halten, Squat: leicht eingebeugt stehen, Push-Up: im Plank stehen
  3. Sally-Down bedeutet RUNTER (Sit-Up: Körper knapp über dem Boden halten, Squat: mit eingebeugten Knien stehen, Push-Up unten halten (nicht ablegen))
  4. Es soll die ganze Zeit über (auch in den „Pausen“) die Spannung gehalten werden.
  5. Ziel ist es, jeweils das komplette Lied durchgehalten. Nähere Dich diesem Ziel mit jedem neuen Tag an.
  6. Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe

#Was?Ergebnis
1Sit-Ups8 – 5 – 5 – 8+2 (Absetzen vor dem letzten Teil und im letzten Teil)
2Squats8 – 5 – 5 – 12 (Absetzen vor dem letzten Teil)
3Push-Ups8 – 5 – 5 – 4 (Absetzen in der 2. und 3. „Pause“)
4Sit-UpsSo, ich habs heute ohne Ablegen bis zum Schluss durchgehalten. Allerdings musste ich mich im letzten Teil gelegentlich beim DOWN an den Oberschenkeln festkrallen. Und ich habe die Füße noch fixiert.
5SquatsSquat-Sally (komplett) ✅
Sit-Up-Sally als Crunch mit zweimaligem Ablegen
6Push-Ups
Liegestütze-Sally: 8 + 5 + 5 + plumps + 11
Nach dem Plumps 😁 bin ich von engen Liegestütze auf Fäuste auf seitliche auf Händen gewechselt. Oh mann, da ist echt noch Luft. 😬.
7Sit-UpsSit-Up-Sally als Crunch mit 3x Ablegen
Squat-Sally (2x ganz hoch)
8SquatsSquat-Sally mit zweimal ganz hoch.
9Push-Ups… in der Lehrgangspause mit 3x Plank halten statt DOWN
10Sit-Ups2x Spannungsverlust beim DOWN
11SquatsSquat-Sally ✅ 😖 War heftig heute.
12Push-UpsDie Push-Up-Sally gab es heute im Training … naja das war heute nicht meiner Sternstunde – 2x Ablegen und2x Plank halten statt down. 🥴
13Sit-UpsMit Kopfschmerzen, auch wenn es nur leichte sind, machen noch nicht einmal die Sit-Ups Spaß 🥴
Trotzdem gemacht – mit zweimal Spannungsverlust.
14SquatsNach 13 km joggen waren die Squats heute nicht so der Bringer.
15Push-UpsVersagt! Bis zur Hälfte, dann abgebrochen. 😡
Beim zweiten Mal bin ich durchgekommen, habe aber in den drei „Pausen“ jeweils kurz abgelegt. 😬
16Sit-UpsPartner-Sit-Up-Sally
17SquatsSquats beim Zähneputzen
18Push-UpsDa ich am Mittwoch ’nen langen Lauf machen will, gab es heute Sqats ✅ (eigentlichen Liegestütze).
Morgen mache ich dann die Liegestütze (eigentlich Sit-Ups), Mittwoch Sit-Ups (eigentlich Squats) und ab Donnerstag bin ich dann wieder im regulären Plan.
19Sit-UpsWegen des morgigen Laufs gab es bei mir heute die Push-Up-Sally mit kurzem Ablegen in den Pausen und zwei weggelassenen Liegestützen in der letzten Runde.
20SquatsFAIL!!!
21Push-UpsSo, heute hab ich gestern nachgeholt.
✅ Sit-Up-Sally komplett (ganze Zeit Körpersspannung)
❌ Push-Up-Sally mit Ablegen in fast allen Pausen und 2 ausgelassenen Downs in der letzten Runde
22Sit-UpsFuck, jetzt hab ich mit Muskelkater die blöden Squats gemacht 🥴🤪🤯
Ich mach die Sit-Ups dann morgen. 😇
23Squats✅ Sit-Up-Sally
24Push-Ups✅ Push-Up-Sally weit entfernt von perfekt, mit regelmäßigem Wechsel zwischen engen und seitlichen Liegestützen, aber ohne Pause, Ablegen oder Auslassen.
25Sit-Ups✅ Sit-Up-Sally
26Squats✅ Squat-Sally-Finale
27Push-UpsSo, etwas besser als vor zwei Tagen – erste Runde eng auf Fäusten, ab dann seitlich und immer vor der Bridge auf Fäuste seitlich gewechselt – mehr vereinfachen ging nicht – dann aber einmal komplett durch.
Gut das das jetzt erstmal vorbei ist.
28Sit-UpsSo, Monats-Squat-Sally-Finale im Training abgehakt.
27. Januar. 2019 20:08

Lehrgang mit Sensei Jörg Kohl

Dieses Wochenende war, wie jedes Jahr im Januar, Jörg Kohl aus Berlin zu Besuch im Shotokan-Karateverein Freital.

Die beiden Themen hießen Jiyu-Kumite und Ji’in. Nun, Freikampf ist immer mein Thema und Ji’in ist eine meiner Lieblingskatas. Zudem macht das Training bei Jörg immer sehr viel Spaß – das sollte ein perfektes Wochenende werden 🙂 . Und das ist es am Ende dann auch gewesen!

Nun bin ich leider viel zu müde, um einen ausführlichen Bericht zu schreiben. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass auf der Seite vom SKV sicher ein solcher auftauchen wird, den ich dann verlinken kann – stimmt’s Stephan 😉 .

So, und nun mache ich mich mal an die letzten 20 Liegestütze für meinen heutigen Challengetag.


20. Januar. 2019 22:25

Cooles Karatewochenende

Dieses Wochenende war mit zwei Lehrgängen sehr gut ausgefüllt. Am Samstag war ich in Magdeburg bei Shihan Ochi. Das Training war wie immer sehr abwechslungsreich. Leider kam das Thema Freikampf dieses Mal etwas kürzer als bei den letzten Ochilehrgängen. Dafür sind wir etwas mehr Kata gelaufen. Am Abend haben Walther und ich dann noch gemütlich mit einigen anderen Karateka beim Chinesen gesessen und meinen Geburtstag gefeiert. Und da ich den ganzen Tag über nicht dazu gekommen war, mussten die Liegestütze für die aktuell laufende Challenge dann leider bei -8°C auf dem Parkplatz gemacht werden 😉

Am Sonntag Nachmittag ging es dann ganz entspannt nach Boxdorf zum Katalehrgang. Ich habe mich für Meikyo bei Stephan Rohne entschieden – und das hat sich wirklich gelohnt.

Trainingsnotizen:

  • Gedan-Barai (und Uchi-Uke) MIT der Hüfte (keine Gegenausholbewegung)
  • Arme und Beine gleichzeitig – vor allem bei den langsamen Bewegungen beachten – Reinatmen)
  • Erster Age-Uke – deutliche Aushol’bewegung mit Hüfteinsatz
16. Januar. 2019 23:16

Halbmarathon 2019 – 1/12

Zwei meiner Jahresziele für 2019 habe ich bereits in Angriff genommen. Mit der 120-Liegestütze-Challenge sind natürlich die 150 Liegestütze am Stück adressiert.

Heute habe ich mich dem monatlichen Halbmarathon gewidmet.

Mir war völlig klar, dass das nicht so fluffig laufen würde, wie beim letzten Mal. Schlicht, weil ich derzeit noch nicht wieder so gut im Training stehe. Dass es aber so schlimm würde hatte ich dann doch nicht gedacht.

Nach ca. 14 km hat sich mein Linkes Knie gemeldet, also bin ich vom Ballen auf den Mittelfuß gewechselt. Etwa bei Kilometer 17 war vom Knie nix mehr zu spüren (?), dafür fing der linke Fuß an, sich zu beschweren. Und ab der 19 hatte ich immer, wenn ich etwas Gas geben wollte das Gefühl, dass die Waden und die Oberschenkel gleich von bösen Krämpfen zerrissen werden. Ab dem Zeitpunkt habe ich ca. aller 500 m eine kurze Dehnungspause gemacht. Aber bei Punkt 22km war Schluss.

Dieser Sieg war wirklich hart erkämpft und Dank der Motivation des guten Alex überhaupt möglich. Danke an dieser Stelle nochmals!

1 von 12 ist geschafft! Im Februar geht es weiter …

6. Januar. 2019 22:15

Januar: 120 Liegestütze pro Tag

Das neue Jahr hat begonnen und da ist es mal wieder Zeit für eine Challenge. Da ich meine rechte Hand fast zwei Monate nicht belasten durfte, kamen da nur Liegestütze in Frage 🙂 . Und dieses Mal haben sich sage und schreibe 13 14 weitere Motivierte gefunden, die mitmachen Spitze!

Hier die Regeln der Challenge
  1. Mache JEDEN TAG 120 Liegestütze.
  2. Mache so viele davon wie möglich ohne Pause hintereinander.
  3. Steigere Dich im Laufe des Monats (mehr am Stück, auf Fäusten, etc.).
  4. Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
  5. Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe

Wenn 120 für den Anfang zu viel ist, dann beginne mit einer Anzahl, die eine machbare Herausforderung darstellt.

(Dieses Manifest erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit) 😜


#Ergebnis
120 + 50 + 30 + 30 = 130
24 x 30 = 120 (jeweils 15 auf Fäusten)
36 x 20 = 120 (je 2x 20 mit kurzer Pause, alle auf Fäusten und eng)
430 + 10 + 40 + 40 = 120 (auf Händen, seitlich)
53 x 40 = 120 (auf Händen, seitlich)
640 + 50 + 30 = 120 (auf Händen, seitlich)
7
20/20 + 50 + 20/10 + 50 = 170 (auf Fäusten, eng + auf Händen, seitlich + auf Fäusten, eng + auf Händen, seitlich)
810 + 10 + 10 + 10 + 3×5 + 3×15 + 2×20 = 140 (auf Händen, seitlich + auf Händen, seitlich + auf Fäusten, eng + auf Fäusten, eng + auf Fäusten, eng + auf Fäusten, eng + auf Händen seitlich)
920 + 60 + 10 + 20 + 10 = 120 (60 auf Händen, seitlich, der Rest seitlich auf Fäusten)
103×7 + 2×10 + 19 + 20 + 20 + 20 + 20 = 140 (die Zwanziger seitlich auf Händen, der Rest eng auf Fäusten)
1120 + 20 + 20 + 50/10 = 120 (die Zwanziger eng auf Fäusten, der Rest seitlich auf Händen)
1240 + 30 + 50 = 120 (alles seitlich auf Händen)
1320 + 20 + 20 + 70 = 130 (die Zwanziger eng auf Fäusten, der Rest seitlich auf Händen)
146×20 (eng auf Fäusten)
1520 + 20 + 3×10 + 3×10 + 20 = 120 (die Zehner eng auf Fäusten, der Rest seitlich auf Händen)
1610x 20 = 200 (seitlich auf Händen, etwas schräg auf der Parkbank während meines Halbmarathons)
176×20 = 120 (eng auf Fäusten)
183×20 + 2×30 = 120 (20 eng auf Fäusten, 30 seitlich auf Händen)
1920 + 40 + 60 = 120 (20 eng auf Fäusten, der Rest seitlich auf Händen)
2040 + 60 + 20 = 120 (20 eng auf Fäusten, der Rest seitlich auf Händen)
2120 + 30 + 50 + 20 = 120 (50 seitlich auf Händen, der Rest eng auf Fäusten)
224×10 + 4×15 + 20 = 120 (eng auf Fäusten)
2325 + 80 + 20 = 125 (80 seitlich auf Händen, der Rest eng auf Fäusten)
246×20 = 120 (eng auf Fäusten)
256×20 = 120 (eng auf Fäusten)
266×20 = 120 (eng auf Fäusten)
272×40 + 2×20 = 120 (20er eng auf Fäusten, 40er seitlich auf Händen)
2820 + 30 + 20 + 50 = 120 (50er seitlich auf Händen, der Rest eng auf Fäusten)
293×15 + 6×10 + 20 = 125 (eng auf Fäusten)
3050 + 50 + 30 = 130 (seitlich auf Händen)
3140 + 60 + 50 + 70 + 3×15 + 10 + 3×10 = 305 (3x15er eng auf Fäusten, 10er eng auf Händen, 3x10er eng auf Fäusten, der Rest seitlich auf Händen)

5. Januar. 2019 23:57

Kumitetraining bei Sensei Axel in Berlin

Heute war ich bei Sensei Axel in Berlin. Es hat sich ja ganz gut eingespielt, dass ich regelmäßig bei ihm in Dojo zum „Privattraining“ bin. Dieses Mal war es aber besonders, denn es sind gleich fünf Leute mitgekommen und zwei von Axels Verein waren auch noch dabei.

Da es recht kalt war, sind wir vom Dojo in die Halle ausgewichen. Und bei der Menge an Leuten kann man das ganze eher als kleinen Lehrgang bezeichnen 😉 .

Das Thema lautete Kumite und Ashi-Barai. Und ich kann nur sagen, dass es in der Runde Megaspaß gemacht hat, weil natürlich nur Leute mit dabei waren, die ähnlich ticken wie ich.

Für Alex und mich gab es dabei einige Übungen, die wir in den nächsten Wochen Donnerstags trainieren werden. Vor allem das übliche „Rein in die gegnerische Distanz“, „Raus aus der gegnerischen Distanz“ ohne dabei ins Springen zu kommen ist ein Thema, dass ich intensiv üben muss.

Trainingsnotizen und Bilder gibt es separat.

3. Januar. 2019 22:53

Blick zurück, Blick nach vorn

Das Jahr 2018 war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Karatejahr für mich. Und 2019 verspricht ebenfalls außergewöhnlich zu werden.

Das war 2018

Der erste Versuch – „SHUTO KAI“

Der erste Teil des Jahres war stark geprägt vom Aufbau des Dresd’ner Dojos SHUTO KAI und deutlich intensiverem Kumitetraining als bis dahin. Entsprechend habe ich mit mal mehr und mal weniger Erfolg auch an einigen Turnieren teilgenommen.

Blogposts zu Turnieren 2018

Aus persönlichen und organisatorischen Gründen habe ich mich dann aber bereits im Juni vom SHUTO KAI getrennt und und die Leitung an meinen Freund Kalle abgegeben. Ich muss sagen, dass das alles in vielerlei Hinsicht eine spannende und lehrreiche Erfahrung war. Alleine zu sehen, wie aus absoluten Anfängern Karateka herangewachsen sind, die beim Turnier in Freital richtig gut abgeschnitten haben, war eine wahre Freude.

Aufgeben is nich! „Tameshiwari“

Wenn es nicht klappt – analysiere die Fehler und mach es beim zweiten Mal besser!

Bereits kurz nach meinem Ausscheiden aus dem SHUTO KAI habe ich, motiviert durch Andreas, Bruno und Sensei Axel Dziersk (Danke! Danke! Danke!) einen zweiten Anlauf gestartet und noch einmal ein Dojo gegründet. Dieses Mal ausschließlich nach meinen ganz persönlichen Vorstellungen, ohne Partner ohne Vereinsbürokratie und ohne Kompromisse – hartes traditionelles JKA-Karate mit viel Abhärtungs- und Konditionstraining.

Tja und beim zweiten Anlauf hat es ganz offensichtlich geklappt. Nicht nur, dass ich mich jetzt nur noch mit mir selbst abstimmen und rumärgern muss 😉 und der SV-Bannewitz als „Dachverein“ mir vieles der lästigen Bürokratie abnimmt, die klare Linie mit Orientierung an Sensei Ochi und Sensei Axel zieht offensichtlich genau die Leute an, die ich immer in meinem Dojo haben wollte – Leute, die anstrengendes Training und klare Erläuterungen schätzen und auch vor Kontakt nicht zurückschrecken. So besteht die Truppe inzwischen aus über 30 Karateka. Und das Beste – die Entwicklung der Leute, die mich bereits im SHUTO KAI so begeistert hat, sehe ich nun ebenfalls im neuen Bannewitzer Dojo „Tameshiwari“ 🙂 .

Mein persönliches Training

Auch was Lehrgänge angeht war 2018 recht intensiv. Ich hatte mir bereits Ende 2017 fest vorgenommen hier alles sinnvolle „mitzunehmen“ was möglich ist. Das hat soweit geklappt ;). Inklusive der größeren Trainingslager, wie dem Kata Spezial und den beiden Gasshukus, habe ich 26 Lehrgänge besucht. Dabei waren Highlights wie Sensei André Bertel, Shihan Tanaka Masahiko, mehrere Besuche bei Shihan Ochi Hideo und natürlich unzählige Lehrgänge und Trainings bei und mit Sensei Axel.

Blogposts zum Karatefrühling 2018
Blogposts zum Karatesommer 2018
Blogposts zum Karateherbst 2018
Alle Blogposts zu Lehrgängen 2018

Meine konditionellen Ziele habe ich nur teilweise erreicht. Die ursprünglich geplanten 250 km Joggen habe ich etwas übererfüllt und beinahe 500 km daraus gemacht 😉 . Das hat sich nicht zuletzt wegen der Kollegen-Mittwochmittags-Laufrunde einfach so ergeben. Aufgrund meiner gebrochenen Mittelhand bin ich aber leider bei 433,4 km „abgestorben“. Aus dem gleichen Grund musste ich auch die zweite PushPull-Challenge, die der sichere Weg zu 150 Liegestützen und 20 Klimmzügen hatte sein sollen, im November abbrechen. Diese beiden Ziele nehme ich also ein weiteres Mal mit ins neue Jahr. Aber immerhin habe ich den vorgenommenen Halbmarathon einmal absolviert. Weiterhin habe ich 2018 begonnen, regelmäßig mit Höhenmaske zu joggen und ich habe das Gefühl, dass das meiner Atemmuskulatur gut tut.

Lauf-Blogposts aus 2018
Challenge-Blogposts aus 2018

Durch die günstigen Trainingszeiten im neuen Dojo kann ich seit einiger Zeit nun auch wieder 2x pro Woche in Freital trainieren. Oft war ich dann aber auch noch einen dritten Tag bei den Toriis in Dresden.

Zusammenfassend bin ich mit meinem Karatejahr überaus zufrieden. Nicht alles ist so gelaufen wie geplant, aber so ist das Leben eben 🙂

Das wird 2019

Zum neuen Jahr will ich mal nicht ganz so viel Prosa schreiben, sondern einfach kurz meine Ziele festhalten:

  • Karate-Dojo:
    • Erste (würdige) neue Farbgurte
    • Gute Erfolge beim Freitaler Turnier
    • Stabile Mitgliederzahl
    • Gute Kondition und Technik meiner Schüler
    • Trainer heranziehen
  • Mein Karatetraining
    • Weiterhin min. 3x pro Woche selbst trainieren
    • Weiterhin regelmäßig Training bei Sensei Axel
    • Weiterhin alle Lehrgänge und Turniere mitnehmen die passen
    • Mehr Freikampf (Training mit Alex)
    • Fit für den 2. Dan
  • Mein Konditionstraining
    • 150 Liegestütze am Stück
    • 20 Klimmzüge am Stück
    • min. 1x Runtastic Results durchziehen
    • 1x pro Monat einen Halbmarathon laufen
    • 500 km im Jahr joggen

Mein absolutes Highlight wird wohl die fürs Frühjahr geplante Japan-Karatereise zusammen mit Sensei Axel und einigen Freunden aus der Samurai Ryu. Ich denke ich werde darüber noch ausführlich bloggen :).

Aber es werfen auch bereits die ersten großen Lehrgänge ihre Schatten voraus. Im März kommt André Bertel nach Freital, Sensei Axel wird mehrere Male in Bannewitz zu Besuch sein und im Oktober ist Shihan Ochi wieder in Berlin. Eine Liste wichtiger Termine gibts wie immer hier im Blog. Bei den fett gedruckten bin ich höchstwahrscheinlich anzutreffen – dieses Jahr zumeist auch nicht mehr alleine 😊.

Ich wünsche allen meinen Freunden ein tolles und trainingsreiches Jahr 2019. Lasst es krachen.

20. Dezember. 2018 11:44

Letzte Heiderunde 2018

Heute ging es ein letztes Mal für dieses Jahr mit meinem Kollegen Tino in die Dresd’ner Heide. Das Wetter war dafür fast perfekt – ein bisschen zu nass für die Barfußschuhe, aber Temperatur und die Luftfeuchtigkeit waren super.

Heute Abend findet im Dojo Tameshiwari das letzte Training vor der Weihnachtspause statt. Und im neuen Jahr geht es voller Energie direkt weiter.

13. Dezember. 2018 15:53

Endlich wieder Laufen

Nachdem ich mit dem Karatetraining ja bereits wieder begonnen hatte, war heute endlich mal wieder eine Kollegen-Heiderunde an der Reihe 🙂 .

Mann, wie mir das gefehlt hat. Glücklicherweise scheint die Ausdauer in den abstinenten Wochen nicht ganz so gelitten zu haben, wie ich es befürchtet hatte. Trotzdem sind wir für den Anfang erst einmal nur die kleine Runde gelaufen.

Die 500 km werde ich vermutlich nicht mehr voll bekommen, aber ursprünglich waren ja auch nur 250 km geplant und mit über 400 km werde ich mich dann dieses Jahr wohl zufrieden geben.

  • 7,52 km (Ballenlauf)
  • 00:39:12 min.
  • 5:12 min/km
  • 11,5 km/h
  • https://www.runtastic.com/sport-sessions/2d1043a5-eb9d-4625-85c4-a39e2e34948b

Jetzt gehts zum Training ins Dojo „Tameshiwari„.

9. Dezember. 2018 20:56

Karateherbst – Weihnachtslehrgang in Bannewitz

Dieses Wochenende stand etwas ganz besonderes an – der erste Weihnachtslehrgang in meinem neuen Dojo „Tameshiwari“.

Das hat mich einiges an Planung und Vorbereitung gekostet, aber zum Glück stehe ich ja nicht alleine da.

Sensei Axel kam mit einer kleinen Gruppe aus Berlin und im Gegensatz zum letzten Mal war dieses Mal ein großer Teil unserer Neulinge mit an Board. Entsprechend größer war die Truppe. Über 30 Teilnehmer waren dieses Mal mit von der Party.

So gab es also an diesem großartigen Wochenende nicht nur ein Wiedersehen mit guten Freunden, sondern viele meine Schüler haben zum ersten Mal „unser“ Karate in einem etwas größeren Rahmen erlebt. Das der Lehrgang und das Training von Sensei Axel gut angekommen ist, zeigt mir, dass wir die richtigen Leute im Dojo haben 😉 .

Ausschweifende Ausführungen zum Trainingsinhalt spare ich mir an dieser Stelle. Die vier Stunden Training des ersten Tages (von denen ich leider auf eine verzichten musste) waren wie üblich von sehr hoher Qualität und geprägt von vielen Anregungen und Korrekturen.

An dieser Stelle gibt es heute ein von mir vielleicht etwas ungewohnt deutliches Statement: Viele reden immer, wie gerne sie „hartes traditionelles Shotokan-Karate“ trainieren wollen. Das könnt Ihr stecken lassen, darauf gebe ich absolut gar nichts mehr. Denn das sind zumeist nicht die, die dann, wenn es soweit ist, in der Halle stehen. Und ehrlich gesagt – es ist mir egal, weil die, die wirklich wollen nicht nur reden, sondern machen und da sind. Und wie man an diesem Wochenende mal wieder gut sehen konnte, gibt es genügend Karateka, die wollen und machen!

„Wer hart trainiert, der darf auch feiern.“

Der erste Trainingstag ging direkt in die Dojo-Weihnachtsfeier über, die ich als äußerst gelungen betrachte. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die große Unterstützung durch Andreas und viele der Schüler und Eltern.

Zu Beginn der Feier bekam ich von meinem guten Freund Walther die Designmappe mit unserem neuen Logo überreicht! Und ich liebe es!!! Es wirkt modern und vereint die Elemente Tradition, Dominanz und Gelassenheit und hat zudem einen klaren Bezug zur Samurai-Ryu – dem Verein von Sensei Axel. Vielen vielen Dank lieber Walther!!!

Nach der Weihnachtsfeier ging es im kleineren Rahmen weiter und so endete der erste Lehrgangstag für manchen kurz vor dem Aufstehen.

Aber wer feiern kann, der muss auch hart trainieren!

… also standen wir alle am Sonntag pünktlich zur letzten Trainingseinheit in der Halle.

Der Weihnachtslehrgang im Bannewitzer Karate-Dojo Tameshiwari war das Finale des Karateherbstes 2018 – und mein ganz persönliches Karate-Highlight 2018.

Mehr Bilder vom Weihnachtslehrgang gibt es auf der separaten Bilderseite.

 
 
Karateherbst 2018