100 Liegestütze im Dezember

Im letzten Jahr hatte mich mein Kollege zur weihnachtlichen Sally-Up-Challenge herausgefordert. Dieses Jahr geht er es etwas entspannter an, aber sein aktueller Blogpost hat mich daran erinnert, dass mal wieder eine Challenge sein muss 🙂 .

Here we go!

Nachdem ich das Thema Liegestütze in der letzten Zeit etwas vernachlässigt habe soll es also auch dieses Jahr wieder darum gehen. Das Ziel: 100 Liegestütze am 31.12.2016.

  1. Liegestütze: 20 – 10 – 20 (jeweils 30 Sekunden Pause) ✓
  2. Liegestütze: 20 – 10 – 20 (jeweils 20 Sekunden Pause) ✓
  3. Liegestütze: 20 – 10 – 20 (jeweils 15 Sekunden Pause) ✓
  4. Sally-Up-Sit-Ups Liegestütze: 25 – 10 – 25 (jeweils 20 Sekunden Pause) ✓
  5. Liegestütze: 25 – 10 – 25 (jeweils 20 Sekunden Pause) Sally-Up-Sit-Ups
  6. Liegestütze: 25 – 10 – 25 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  7. Liegestütze: 25 – 15 – 25 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  8. Sally-Up-Sit-Ups
  9. Liegestütze: 25 – 15 – 25 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  10. Liegestütze: 25 – 15 – 25 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  11. Sally-Up-Sit-Ups
  12. Liegestütze: 30 – 15 – 30 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  13. Liegestütze: 30 – 15 – 30 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  14. Liegestütze: 30 – 20 – 30 (jeweils 10 Sekunden Pause)
  15. Sally-Up-Sit-Ups
  16. Liegestütze: 30 – 20 – 30 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  17. Liegestütze: 30 – 20 – 30 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  18. Sally-Up-Sit-Ups
  19. Liegestütze: 35 – 20 – 35 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  20. Liegestütze: 35 – 20 – 35 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  21. Liegestütze: 35 – 25 – 35 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  22. Sally-Up-Sit-Ups
  23. Liegestütze: 35 – 25 – 35 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  24. Liegestütze: 35 – 25 – 35 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  25. Sally-Up-Sit-Ups
  26. Liegestütze: 40 – 25 – 40 (jeweils 20 Sekunden Pause)
  27. Liegestütze: 40 – 25 – 40 (jeweils 15 Sekunden Pause)
  28. Liegestütze: 40 – 30 – 40 (jeweils 30 Sekunden Pause)
  29. Sally-Up-Sit-Ups
  30. Liegestütze: 100

Kleiner Nachtlauf

Nachdem sich mein eigenes Training wegen einer ärgerlichen Erkältung diese Woche auf das montägliche Dantraining reduziert hatte und der heutige Samstag recht bewegungslos verlaufen ist, hat es mich heute doch nicht mehr auf der Couch gehalten und ich bin nach längerer Pause wieder einmal zu einem kleinen Nachtlauf aufgebrochen. Ob es eine gute Idee war, bei 2°C Joggen zu gehen wird sich dann morgen zeigen.

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  • 4,0 km Ballenlauf,
  • 11,1 km/h (Durchschnitt),
  • 05:25 min/km,
  • Dauer: 00:21:46.
PS. Da bereits nachgefragt wurde – ich habe weder mit dem Training aufgehört, noch vor, dieses Blog einzustellen. Trotzdem wird es hier in der nächsten Zeit etwas ruhiger bleiben als bisher üblich.

Kata Chinte

Am Montag war ich mal wieder an der Reihe, in unserer Dantrainingsgruppe das Training zu leiten. Nun habe ich mich in der letzten Zeit verstärkt mit der Chinte beschäftigt, was lag also näher, als meinen Trainingskollegen diese großartige Kata beizubringen?

Da ich dieses Mal nicht einfach nur stumpf den Ablauf und das Timing vermitteln wollte, habe ich im Vorfeld etwas recherchiert und viele spannende Informationen gefunden. Quelle Nummer eins ist natürlich das Buch “Best Karate #9 – Bassai Sho, Kanku Sho, Chinte” von Nakayama Masatoshi.

Interessanterweise habe ich darin zwei Unregelmäßigkeiten gefunden. Zum einen fehlt der zweite Kiai und zum anderen weicht die Technik genau einen Schritt vor dem zweiten Kiai von der von mir gelernten Form ab. Auch bei Albrecht Pflüger (“25 Shotokan Katas“) ist die Technik als Morote-Gedan-Barai statt eines doppelten Ura-Mawashi-Zuki mit Nakadaka-Ken dargestellt. Hier muss ich bei Gelegenheit mal einen Wissenden fragen :).

Diverse Hintergrundinformationen finden sich auf der Seite von Shotokan Karate Cote Saint-Luc sowie im Artikel “Chinte: NO its not a girls Kata!/Destroying your attacker!“.

Und natürlich habe ich wie üblich beim Erlernen einer neuen Kata auf die Videos von Hirokazu Kanazawa und Paul Walker zurückgegriffen. Letzterer liefert neben Ablauf und Timing auch gleich noch Erklärungen zu den einzelnen Bewegungen und Techniken.

Schnelligkeit und Kime

Nachdem ich nun weiß, warum ich zu langsam angreife habe ich überlegt, wie ich Schnelligkeit und Kime am besten Trainieren könnte. Die App React (https://engsergiu.github.io/React/) hat mich dabei auf die Idee gebracht, meine Reaktionszeiten zu messen. Da ich React die aber schlecht am Makiwara benutzen kann, ohne ständig den Screen erneuern zu müssen 😉 habe ich mich inspirieren lassen und selbst was gebastelt.

Tusch – Tata die Kime-App ist da :).

Na sagen wir ich habe zunächst einmal einen Proof-of-Concept gebastelt der bereits recht gut funktioniert. Die App wartet zwischen 0 und 5 Sekunden, gibt dann ein Signal und misst die Zeit bis der Beschleunigungssensor den Einschlag meldet.

In den nächsten Wochen werde ich das ganze mal hübsch machen und noch ein paar Features wie

  • Erfassung und Auswertung der gemessenen Zeiten
  • Trainingsplan
  • Einstellungen

einbauen.

Wer Tester spielen möchte – einfach Bescheid geben.

 

PS. Ja, ich war in der letzten Woche natürlich trainieren, hatte aber keine Lust zum Bloggen.

Lehrgang mit Fritz Oblinger

Zum zweiten Mal in diesem Jahr war ich heute bei Fritz Oblinger in Chemnitz. Bereits im Februar empfand ich das Training als sehr wertvoll und auch dieses Mal war das nicht anders.

Besonders schön war, dass wir in einer größeren Gruppe zum Lehrgang gefahren sind. Früher war ich karatetechnisch sehr oft alleine unterwegs. Und obwohl man so gut wie immer auf bekannte Gesichter triff, macht es so bedeutend mehr Spaß.

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Das Training war ähnlich aufgebaut wie beim letzten Mal – eine gute Mischung aus Kihon und Partnerübung im ersten Teil sowie Kata und Kata-Bunkai im zweiten Teil. Fritz hat bei vielen Kontertechniken gezeigt, wie sich deren Wirkung drastisch verstärkt, wenn die entsprechenden Vitalpunkte getroffen werden. Nicht selten kam Fritz bei mir vorbei um das genauer zu demonstrieren 😉 . Als Kata wurde Heian Yondan und Nijushiho geübt. Letztere gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingskatas aber deren Anwendung hat trotzdem viel Spaß gemacht. Das lag nicht zuletzt an meinem guten Trainingspartner.

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Gut gefallen hat mir auch, dass Wert auf Kontakt und wirkungsvolle Techniken gelegt wurde. Und auch das Thema Schnelligkeit durch Instabilität, das Sensei Naka beim 9. Berlin Special angesprochen hatte war Thema (“Reinfallen” in den Kizami-Zuki).

Nach 4,5 Stunden Training (mit Pause) ging es zum Abschluss gemeinsam in die Gaststätte.

= Ein rundum schöner Tag =

Bilder gibt es später auf der separaten Bilderseite.

Kobudo, Wankan und schleifende Handtechniken

Diese Woche war sehr abwechslungsreich. Am Montag ging es wie üblich mit dem Dantraining los. Hier haben wir ausnahmsweise einmal nicht Karate trainiert, sondern einige Grundtechniken des Langstockkampfes erlernt. Offensichtlich gab es vor vielen Jahren in unserem Verein mal einen Kobudomeister, und einige der alten Hasen haben damals noch bei ihm traininert. Das Ganze hat viel Spaß gemacht – meine Unterarme sind heute noch grünlich-blau.

Am Mittwoch war ich wieder einmal zum Training in Weinböhla eingeladen. Dieses mal ging es um Sanbontechniken und die Kata Wankan. Ich war an dem Tag ziemlich geschafft und muss zugeben, dass es mich einiges an Überwindung gekostet hat, nach der Arbeit nicht nach Hause zur Couch zu fahren 🙂 . Aber wie immer hat sich der Besuch sehr gelohnt. Eine interessante Sequenz aus dem Kihonteil war Mae-Geri + Oi-Zuki + Gyaku-Zuki, wobei der Oi-Zuki genau beim Zurückschnappen des Mae-Geris erfolgte – ein ungewohnter Bewegungsablauf, der koordinativ überraschend anspruchsvoll erschien. Stephan aus dem Dojo in Weinböhla hat mir wieder einmal sehr deutlich gezeigt, dass ich zu steif – und damit langsam bin. Das ist zunächst einmal etwas deprimierend, zeigt aber, dass hier weiteres Verbesserungspotential liegt.

Beim heutigen Freitagstraining habe ich mit meiner Gruppe einen kleinen Katamarathon veranstaltet. Nachdem wir nun drei Wochen Heian Yondan geübt haben, war es an der Zeit auch die anderen Heiankatas wieder aufzufrischen.

In meiner eigenen Einheit stand heute das Thema schleifende Handtechniken und Hikite auf dem Plan. Das kam mir gerade recht, habe ich doch neulich beim 9. Berlin Special entdeckt, dass ich manches Mal statt eines geraden Zukis einen kleinen Bogen schlage, weil der Ellenbogen nicht an der Hüfte ist.

Bis jetzt war diese Woche Trainingstechnisch also sehr facettenreich. Morgen fahre ich mit einigen Leuten nach Chemnitz zu Fritz Oblinger.

Montagstraining – Kontakt

Das heutige Dantraining hat sich stark am Stil von André Bertel orientiert – peitschende Bewegungen (Muchimi) und vor allem Kontakt.

Gerade letzteres kommt manches Mal etwas zu kurz, spürt man doch gerade erst beim (leichten) Treffen, ob der Zuki wirklich stabil ist. So richtig toll das aber nur bei chudan 😉 und so habe ich jetzt leider einen etwas lockeren vorderen Schneidezahn (alles OK).

Sehr schöne Übungen heute waren das Stoppen mit Kizami-Zuki mit anschließendem Wurf und überlaufener Gyaku-Zuki. Und natürlich kam auch der von mir inzwischen sehr geliebte peitschende Haito-Uchi zum Einsatz.

Zum Abschluss gab es noch etwas Kata:

  • Kanku Dai
  • Tekki Shodan

Freitagstraining – Hüftvibration bei Tekki Shodan

Eigentlich wollte ich heute mit meiner Gruppe wieder am Thema Distanzgefühl und Koordination arbeiten. Wegen der Vorarbeit meines Trainerkollegen am Dienstag habe ich aber kurzfristig auf Heian Yondan umgeschwenkt und bin ablauftechnisch ganz gut durchgekommen. In den nächsten Wochen werden wir hier an den Details arbeiten und die ursprünglich geplante Trainingseinheit steht dann am nächsten Freitag an.

In meiner eigenen Einheit stand Hüftvibration auf dem Programm und das war wirklich anstrengend – weniger für die Muskeln, aber für den Kopf. Normalerweise laufen die entsprechenden Bewegungsabläufe automatisiert ab, aber in dieser Trainingseinheit ging es darum, jedes Detail jeder einzelnen Bewegung ganz bewusst auszuführen – und das ist zu dieser Uhrzeit doch eine Herausforderung 🙂 .

Dienstagstraining – Heian Yondan

Nach dem großartigen Wochenende musste ich heute einfach zum Training gehen. Da mein Trainerkollege keine Unterstützung benötigte, konnte ich seit langer Zeit wieder einmal zwei Einheiten trainieren – wunderbar.

Thema waren Heian Yondan und entsprechendes Kata-Bunkai.

Nun bin ich bekanntermaßen beim Thema Kata-Bunkai immer etwas skeptisch und absolut kein Freund vom “Umbauen der Kata damit das Bunkai passt”. Entsprechend hatte ich da so meine Befürchtungen. Die meisten heute geübten Anwendungen passen aber ziemlich gut in den unveränderten Ablauf. Besonders gefallen hat mir die Interpretation der erste Sequenz, in der der Uchi-Uke blockt und der andere Arm einen Haishu-Uke zum Kopf des Angreifers ausführt. Auch das Stoppen des Gegners mit Sen-no-Sen-Yoko-Geri statt des Blockens mit dem Uraken-Uchi hat sehr gut funktioniert.

Die Idee, Doppelblöcke auch mal als zwei Techniken (Block und Konter) aufzufassen – Gedan Juji-Uke als Gedan-Barai und Gedan-Tate-Zuki oder Morote-Uke als Uchi-Uke und Ura-Zuki – passt noch in meine Vorstellung von

Die Kata darf nicht verändert werden

Und während ich schon das ein oder andere Mal erlebt habe, dass sich auf das Treffen von Kyushupunkten verlassen wird, sind Gedan-Barai und Gedan-Tate-Zuki auf den Vitalpunkt + Uchi-Uke und Ura-Zuki immernoch effektiv, auch wenn man den Punkt nicht trifft oder der Gegner eine dicke Hose trägt.

Alles in allem – wieder ein schönes Training.

9. Berlin Special – Tag Drei

Heute war nun bereits der letzte Tag des 9. Berlin Specials mit Sensei Naka und Risto. Und heute kann ich mich wohl nicht mehr um etwas mehr Prosa drücken 🙂 .

Zunächst aber die Mitschrift.

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Erste Trainingseinheit bei Risto Kiiskilä

  • Belasten und benutzen
  • Kizami-Zuki + Soto-Uke + Gyaku-Zuki
    • einzeln
    • Schwerpunkt auf Körperverschiebung
    • kumiteartig mit verschiedenen Partnern
  • Atmung:
    • Einzelne Technik: “Hä”
    • Zwei einzelne Technik: “Hä Hä”
    • Zusammengezogene Techniken: “Hä-Hä”
  • Ellenbogen an der Hüfte
  • Hikite mit dem Ellenbogen statt Faust
  • “Die Füße müssen funktionieren”
  • Suri-Ashi – “Ein Meter ist Standart – weniger als ein Meter ist etwas ganz Besonderes”
  • lockeres Randori

 

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Abschlusstrainingseinheit bei Tatsuya Naka

  • Tekkikombination als Kihonübung
    • Schritt von Shuto-Uke jodan + Gyaku-Mawashi-Empi
    • Schritt vor Gedan-Barai + Gyaku-Zuki
    • Schritt zurück Uchi-Uke + Manji-Uke + Tate-Uraken (Ura-Zuki)
    • Yoko-Geri gedan + Age-Uke & Gyaku-Zuki
    • Ashi-Barai & Soto-Uke + Doppelfauststoß
  • Tekkikombination zusammenhängend
  • Tekki Shodan
    • Nutzen von Instabilität -> Budo (schnellerer Start als aus stabiler Stellung)
    • Mawashi-Empi / Gedan-Barai: Expansion auf einer Seite, Kompression auf Zielseite)
    • Kagi-Zuki dicht am Körper, Endposition ähnlich Uchi-Uke (Schulterblatt)
    • Stellungen auf einer Linie sind stärker in Angriffsrichtung (Zenkutsu-Dachi früher nicht so breit)
  • Sanbon-Zuki – wie gestern aber Rhythmus: 1 – Pause – 2 – 3
  • Partnerübungen mit Gürtel (Schlagen von oben, unten und den Seiten): Körper schnell und effizient benutzen (schnell raus und wieder rein)
  • Budo
    • Bauchatmung statt Brustatmung (Angreifen wenn der Gegner ausatmet – Gegner sieht es nicht wenn der Brustkorb sich nicht bewegt)
    • Bewegungen nicht ankündigen (Kein Zucken, keine Schulterbewegung, etc. – nicht auf den Gegner und den Angriff konzentrieren sondern auf sich selbst)

Résumé

Was soll ich sagen, ich war ja bereits vom 8. Berlin Special im Jahr 2014 hellauf begeistert. Genauso ist es mir auch dieses Jahr wieder ergangen – mit dem Unterschied, dass ich dieses Mal nicht alleine hier war, sondern mehreren guten Freunden begleitet wurde.

Die Sorgen, die ich mir wegen meines Knies im Vorfeld gemacht habe sich als gänzlich unbegründet herausgestellt. Trotzdem habe ich mich mit dem Bein etwas zurückgehalten.

Das Training war gewohnt großartig. Während sich bei Sensei Risto alles um Beinarbeit und Gewichtsverlagerung drehte, ging es bei Sensei Naka dieses Mal erstmals nicht in erster Linie um die Hüfte sondern, um das Thema Expansion vs. Kontraktion. Das ist für mich ein spannender grundlegender Ansatz, den ich zumindest in der Heian Nidan bereits genau so in meiner Trainingsgruppe vermittelt habe. Im Abschlusstraining hat er uns dann auf beeindruckende Art und Weise demonstriert, was für Ihn der Unterschied zwischen Budo und Sport ist.

Auch das ganze Drumherum wie Übernachtung, Verpflegung, Unterhaltung haben sehr gut funktioniert. An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an das Bushido Dojo in Berlin und die unzähligen Helfer!

Zusammengefasst – Das waren drei sehr lohnende und lehrreiche Tage.

Bis in zwei Jahren 🙂

Bilder vom Lehrgang gibt es auf der geschützten Bilderseite.

9. Berlin Special – Tag Zwei

Wie gestern gibt es hier auch heute nur meine Mitschriften.

Erste Einheit – Tatsuya Naka

  • Koordination: normal laufen + Zuki, Ukes, Mae-Geris, Yoko-Geris, Ushiro-Geris
  • Passgang (Schulter bewegt sich scheinbar  nicht)
  • Expansion vs. Kontraktion (Zuki jodan vs. chudan)
  • Angriffe mit verschiedenen Rhythmen:
    • Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki + überlaufener Gyaku-Zuki
    • Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki + Ashi-Barai + überlaufener Gyaku-Zuki
    • Kizami-Zuki + überlaufener Gyaku-Zuki + Gyaku-Zuki
    • Kizami-Zuki + überlaufener Gyaku-Zuki am Kopf vorbei + Wurf
  • Heian Nidan – Bunkai (Uchi-Uke + Arm greifen + in Mae-Geri reinziehen
  • Bassai-Dai

Zweite Einheit – Risto Kiiskilä

  • Hüftkippimpuls beim Angriff
  • Abdrücken mit dem hinteren Bein und sinken über das Standbein beim Angriff
  • Abdrücken mit dem vorderen Bein beim Block (nicht anziehen)
  • Gewichtsverlagerung bei Suri-Ashi
  • “Altes finnisches Sprichwort: Je schneller man unterwegs ist, desto eher ist man zu Hause. Hab ich mir selbst ausgedacht”
  • “Elegant – mit g nicht mit f”
  • Seitliche Ausweichbewegung um näher an den Gegner zu kommen (“Nase gleiche Distanz, Bein näher”)

9. Berlin Special – Tag Eins

Der erste Tag des diesjährigen Berlin Special mit Sensei Naka und Kiiskilä ist Geschichte. Meinem Knie geht es erstaunlich gut, obwohl ich mich nicht sehr zurückgehalten habe.

Nach reichlich Abendbrot und Pflaumenwein in gemütlicher Runde habe ich jetzt beim besten Willen keine Lust mehr, eine Zusammenfassung zu schreiben 😉 – hier gibt es deshalb heute nur meine Mitschriften. Prosa folgt vielleicht morgen.

Erste Trainingseinheit bei Risto Kiiskilä

  • Gewichtsverlagerung
  • Hüfte verschieben statt drehen
  • Ellenbogen an der Hüfte
  • Übergang zur nächsten Technik Körper ranziehen statt Schulter, Arm und Hüfte zurück 
  • Oberkörper eilt dem Unterkörper voraus
  • Gedan-Barai + Gyaku-Gedan-Barai + Soto-Uke + Gyaku-Zuki
    • Bei Gyaku-Gedan-Barai Fuß zurück
    • Bei Soto-Uke Hüfte zurück
  • Shuto-Uke + Jori-Ashi (Mawate) + Jori-Ashi (Mawate) + Wendung über den Rücken 
  • Shuto-Uke + Jori-Ashi (Mawate) + Jori-Ashi (Mawate) + Wendung über den Rücken mit Ushiro-Geri 

Zweite Trainingseinheit bei Tatsuya Naka

  • Expansion vs. Kontraktion (zusammen mit Kippen der Hüfte)
  • Zuki:
    • Jodan – Expansion
    • Chudan – Kontraktion
  • Mae-Geri:
    • Anziehen – Kontraktion
    • Rückziehen – Expansion
  • Mae-Geri-Kombi: Mae-Geri hinten absetzen + Schritt vor Mae-Geri vorn absetzen + Mae-Geri hinten absetzen
  • Mae-Geri-Zuki-Kombi:
    • Oi-Zuku + Mae-Geri hinten absetzen + Gyaku-Zuki
    • Oi-Zuki + Gyaku-Zuki + Mae-Geri hinten absetzen + Gyaku-Zuki (Armwechsel beim Keri)
    • Oi-Zuki + Gyaku-Zuki + Mae-Geri hinten absetzen dabei Zuki vor Absetzen + Gyaku-Zuki
  • Heian Nidan:
    • Kompression vs. Expansion
    • mit jeweils nur einer Hand
  • gleicher Arm gleiches Bein – bei rechtem Arm Fokus auf rechtes bei (Gyaku und Oi)

Bilder vom Lehrgang gibt es bald auf der geschützten Bilderseite.

Vor dem 9. Berlin Special

Nach fast zwei Wochen Ruhe geht es meinem Knie deutlich besser. Es ist zwar noch nicht wieder komplett in Ordnung, aber für das morgen beginnende 9. Berlin Special mit Sensei Naka und Risto muss es einfach reichen. Ich hab jedenfalls reichlich Schmerzgel, -tabletten und Kühlgel eingepackt :).

Das heutige Training habe ich aber noch nicht mitgemacht. Meine Gruppe, aus der am Dienstag ein paar wirklich gute Leute ihren ersten grünen Strich bzw. grünen Gürtel erkämpft haben, wurde von mir mit einer tollen Koordinationsübung beglückt, die ich mir vom Gasshuku-Training bei Markus Ruess mitgenommen habe.

Morgen geht es nach Berlin 🙂 .

Dienstagstraining – Bassai Sho

Seit langem war ich heute mal wieder Dienstags im Training. Nach lockerem Suri-Ashi/Tsugi-Ashi-Training mit und ohne Partner wurden Sequenzen aus der Kata Bassai Sho geübt. Im Anschluss haben wir die Kata Stück für Stück zusammengesetzt.

Das Training war super, allerdings wird das nicht meine Lieblingskata – genau wie ich Bassai Dai nicht besonders viel abgewinnen kann.

Bis zum Ende der Woche bin ich jetzt erst einmal ausgeknockt. Irgendwie habe ich mich am Knie verletzt (der Arzt sagte irgendwas von Schleimbeutelentzündung). Jedenfalls ist es dick und kaum belastbar. Sehr mysteriöse Sache. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist.

Montagstraining – Kumite

Das heutige Dantraining war Kumitettraining. Nach Lockerung und Erwärmung wurden verschiedene Angriffskombinationen und dazu passende Konter trainiert. Die teils ungewohnten Bewegungsabläufe haben wir häufig wiederholt. Trotzdem hatte ich so meine Probleme mit Sabaki über den Rücken – vermutlich weil ich sonst zumeist genau zu anderen Seite rausdrehe (über den Bauch).

Nach den Kombis folgte Kaeshi-Kumite und das Training wurde mit einer Runde Happo-Kumite abgeschlossen. Gerade letzteres finde ich immer besonders spannend, weil es die Reaktion sowie die Orientierung im Raum schult. Das machen wir viel zu selten.

Zügiger Abendlauf

Am Ende eines faulen Nachurlaubstages war ich eine Runde laufen. Dieses Mal hat es wieder geklappt mit dem Flow. Auch bin ich heute mal wieder etwas schneller gelaufen als die letzten Male. Das Laufen nach Puls hat sicherlich Vorteile, aber wie ich bereits vor einiger Zeit geschrieben habe macht mir das Ganze mit weniger ablenkender Technik deutlich mehr Spaß. Deshalb war ich auch heute wieder ohne Brustgurt und ohne Pebble unterwegs.

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  • 4,00 km Ballenlauf,
  • 12,1 km/h (Durchschnitt),
  • 04:57 min/km,
  • Dauer: 00:19:50,
  • 3x 30 Liegestütze.

DJKB-Kindertrainerlehrgang – Teil Zwei

Im letzten Jahr war ich mit unseren drei Trainerfrauen in Leipzig bei ersten Teil des DJKB-Kindertrainerlehrgang. Vieles des dort gelernten konnten wir in der Zwischenzeit umsetzen. Heute stand nun der zweite und letzte Teil auf dem Plan. Also sind wir deutlich vor dem üblichen Wochenendaufstehen in die größte sächsische Stadt aufgebrochen.

Nach einer Feedbackrunde, in der die Erfahrungen des letzten Jahres diskutiert (hat mich mich stark an ein Retrospektivemeeting erinnert 😉 ) wurden eine Menge Fragen gestellt und beantwortet wurden, ging es direkt los.

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Im letzten Jahr lag der Fokus ganz klar auf Erwärmung, Koordination und Kihon. Dieses Mal stand neben der Erwärmung und Kihon klar das Kumitetraining im Vordergrund. Dabei gab es eine ganze Menge interessanter Anregungen vom Bundesjugendtrainer Makus Ruess, wie beispielsweise vom Schweren (Jiyu-Ippon-Kumite) zum Leichten (Kihon-Ippon-Kumite) überzugehen statt wie üblich anders herum.

Ich denke ich werde vieles in der nächsten Zeit ausprobieren.

Bilder vom Lehrgang gibt es auf der zugehörigen Bilderseite.

Laufen an der Ostsee

1388929353_1473930799826Wie angekündigt durfte ein Strandlauf während des diesjährigen Ostseeurlaub nicht fehlen. Ich dachte im Vorfeld ja, das jeden Abend zu tun, aber unsere Unternehmungen waren derart aktiv, dass ich am Ende des Tages froh war, auf der Couch zu sitzen :).

1388930288_1473933442722Nichts desto trotz habe ich am vorletzten, etwas ruhigeren Urlaubstag einen Laufversuch unternommen. “Versuch”, weil ich dachte, mindestens 4 Kilometer zu schaffen, bevor ich auf meine Begleitung stoße. Das hat leider nicht so richtig funktioniert – sie war einfach zu schnell ;).

1388959586_1473933398391So sind es also nur einmal reichlich 2 km und (nach einer kleinen Wanderpause) einmal knappe 1.5 km geworden. Nichts desto trotz ist das immer wieder ein Erlebnis. Und während ich beim letzten Mal das Gefühl hatte, überhaupt nicht vorwärts zu kommen, weil man gefühlte 100 km weit schauen konnte und die Landschaft sich so gut wie nicht verändert hatte, ging es dieses Mal durch den Wald und im Anschluss an der Steilküste entlang – WUNDERBAR. Die Zeit verging entsprechend wie im Fluge.

Lebenszeichen

Die letzten Wochen waren geprägt von viel Arbeit und einer Menge (positivem) Stress. Natürlich war ich trotz Blogpause beim Training, allerdings hab ich danach zu Hause auf der Couch nicht mehr die Motivation gefunden, darüber zu schreiben.

Tatsache ist trotzdem, dass ich das Training in der letzten Zeit etwas habe schleifen lassen – vor allem was die Intensität angeht. Wegen meines beim Gasshuku verletzten Zehs war ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr laufen. Inzwischen geht es dem Fuß besser und als ich heute mein “Sixpack” im Spiegel gesehen habe war die Motivation schlagartig zurück ;).

Also habe ich mich wieder angezogen und bin zu einem kleinen Nachtlauf aufgebrochen. Trotz Lindsey auf den Ohren war heute aber leider nix mit Flow. Ich denke das lag an der Dunkelheit und der Funzeligkeit meiner Taschenlampe, die leider eine gewisse erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit nötig gemacht hat.

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  • 4,01 km Ballenlauf,
  • 11,17 km/h (Durchschnitt),
  • 05:22 min/km,
  • Dauer: 00:21:31,
  • 3x 15 Liegestütze.

Morgen ist Freitagstraining und dann bin ich für eine Woche im Urlaub. Ich denke ich werde wieder einmal die Gelegenheit bekommen, am Strand zu joggen :).

Montagstraining – Kondition mit Kata

Zunächst – Seit heute ist außerdem ein weiteres schönes Video mit vielen Impressionen vom Lehrgang mit André Bertel online gegangen.

Nun aber zum heutigen Dantraining: Na das war ja mal was anderes! Kurz nach dem Aufstehen kam die Nachricht “Bringt heute Abend mal Eure Springseile mit”. Hmm, das hieß Vorfreude 😉 .

Und tatsächlich, nach einer kurzen Kihonrunde galt folgender Ablauf:

  1. Kata langsam und locker
  2. Kata intensiv (Kime)
  3. 10 Liegestütze
  4. 50 Seildurchschläge

Das ganze haben wir dann mit folgenden Katas durchgespielt:

  • Bassai Dai
  • Jion
  • Enpi
  • Hangetsu
  • Kanku Dai
  • Nijushiho
  • Bassai Sho
  • Tekki Shodan
  • Tekki Nidan
  • Tekki Sandan
  • Heian Nidan ura
  • Heian Nidan ura mit geschlossenen Augen

Abgeschlossen wurde das heutige Training mit ausgiebiger Dehnung und zweimal Kanku Sho.