Dienstagstraining – Bassai Sho

Seit langem war ich heute mal wieder Dienstags im Training. Nach lockerem Suri-Ashi/Tsugi-Ashi-Training mit und ohne Partner wurden Sequenzen aus der Kata Bassai Sho geübt. Im Anschluss haben wir die Kata Stück für Stück zusammengesetzt.

Das Training war super, allerdings wird das nicht meine Lieblingskata – genau wie ich Bassai Dai nicht besonders viel abgewinnen kann.

Bis zum Ende der Woche bin ich jetzt erst einmal ausgeknockt. Irgendwie habe ich mich am Knie verletzt (der Arzt sagte irgendwas von Schleimbeutelentzündung). Jedenfalls ist es dick und kaum belastbar. Sehr mysteriöse Sache. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist.

Montagstraining – Kumite

Das heutige Dantraining war Kumitettraining. Nach Lockerung und Erwärmung wurden verschiedene Angriffskombinationen und dazu passende Konter trainiert. Die teils ungewohnten Bewegungsabläufe haben wir häufig wiederholt. Trotzdem hatte ich so meine Probleme mit Sabaki über den Rücken – vermutlich weil ich sonst zumeist genau zu anderen Seite rausdrehe (über den Bauch).

Nach den Kombis folgte Kaeshi-Kumite und das Training wurde mit einer Runde Happo-Kumite abgeschlossen. Gerade letzteres finde ich immer besonders spannend, weil es die Reaktion sowie die Orientierung im Raum schult. Das machen wir viel zu selten.

Zügiger Abendlauf

Am Ende eines faulen Nachurlaubstages war ich eine Runde laufen. Dieses Mal hat es wieder geklappt mit dem Flow. Auch bin ich heute mal wieder etwas schneller gelaufen als die letzten Male. Das Laufen nach Puls hat sicherlich Vorteile, aber wie ich bereits vor einiger Zeit geschrieben habe macht mir das Ganze mit weniger ablenkender Technik deutlich mehr Spaß. Deshalb war ich auch heute wieder ohne Brustgurt und ohne Pebble unterwegs.

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  • 4,00 km Ballenlauf,
  • 12,1 km/h (Durchschnitt),
  • 04:57 min/km,
  • Dauer: 00:19:50,
  • 3x 30 Liegestütze.

DJKB-Kindertrainerlehrgang – Teil Zwei

Im letzten Jahr war ich mit unseren drei Trainerfrauen in Leipzig bei ersten Teil des DJKB-Kindertrainerlehrgang. Vieles des dort gelernten konnten wir in der Zwischenzeit umsetzen. Heute stand nun der zweite und letzte Teil auf dem Plan. Also sind wir deutlich vor dem üblichen Wochenendaufstehen in die größte sächsische Stadt aufgebrochen.

Nach einer Feedbackrunde, in der die Erfahrungen des letzten Jahres diskutiert (hat mich mich stark an ein Retrospektivemeeting erinnert 😉 ) wurden eine Menge Fragen gestellt und beantwortet wurden, ging es direkt los.

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Im letzten Jahr lag der Fokus ganz klar auf Erwärmung, Koordination und Kihon. Dieses Mal stand neben der Erwärmung und Kihon klar das Kumitetraining im Vordergrund. Dabei gab es eine ganze Menge interessanter Anregungen vom Bundesjugendtrainer Makus Ruess, wie beispielsweise vom Schweren (Jiyu-Ippon-Kumite) zum Leichten (Kihon-Ippon-Kumite) überzugehen statt wie üblich anders herum.

Ich denke ich werde vieles in der nächsten Zeit ausprobieren.

Bilder vom Lehrgang gibt es auf der zugehörigen Bilderseite.

Laufen an der Ostsee

1388929353_1473930799826Wie angekündigt durfte ein Strandlauf während des diesjährigen Ostseeurlaub nicht fehlen. Ich dachte im Vorfeld ja, das jeden Abend zu tun, aber unsere Unternehmungen waren derart aktiv, dass ich am Ende des Tages froh war, auf der Couch zu sitzen :).

1388930288_1473933442722Nichts desto trotz habe ich am vorletzten, etwas ruhigeren Urlaubstag einen Laufversuch unternommen. “Versuch”, weil ich dachte, mindestens 4 Kilometer zu schaffen, bevor ich auf meine Begleitung stoße. Das hat leider nicht so richtig funktioniert – sie war einfach zu schnell ;).

1388959586_1473933398391So sind es also nur einmal reichlich 2 km und (nach einer kleinen Wanderpause) einmal knappe 1.5 km geworden. Nichts desto trotz ist das immer wieder ein Erlebnis. Und während ich beim letzten Mal das Gefühl hatte, überhaupt nicht vorwärts zu kommen, weil man gefühlte 100 km weit schauen konnte und die Landschaft sich so gut wie nicht verändert hatte, ging es dieses Mal durch den Wald und im Anschluss an der Steilküste entlang – WUNDERBAR. Die Zeit verging entsprechend wie im Fluge.

Lebenszeichen

Die letzten Wochen waren geprägt von viel Arbeit und einer Menge (positivem) Stress. Natürlich war ich trotz Blogpause beim Training, allerdings hab ich danach zu Hause auf der Couch nicht mehr die Motivation gefunden, darüber zu schreiben.

Tatsache ist trotzdem, dass ich das Training in der letzten Zeit etwas habe schleifen lassen – vor allem was die Intensität angeht. Wegen meines beim Gasshuku verletzten Zehs war ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr laufen. Inzwischen geht es dem Fuß besser und als ich heute mein “Sixpack” im Spiegel gesehen habe war die Motivation schlagartig zurück ;).

Also habe ich mich wieder angezogen und bin zu einem kleinen Nachtlauf aufgebrochen. Trotz Lindsey auf den Ohren war heute aber leider nix mit Flow. Ich denke das lag an der Dunkelheit und der Funzeligkeit meiner Taschenlampe, die leider eine gewisse erhöhte Konzentration und Aufmerksamkeit nötig gemacht hat.

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  • 4,01 km Ballenlauf,
  • 11,17 km/h (Durchschnitt),
  • 05:22 min/km,
  • Dauer: 00:21:31,
  • 3x 15 Liegestütze.

Morgen ist Freitagstraining und dann bin ich für eine Woche im Urlaub. Ich denke ich werde wieder einmal die Gelegenheit bekommen, am Strand zu joggen :).

Montagstraining – Kondition mit Kata

Zunächst – Seit heute ist außerdem ein weiteres schönes Video mit vielen Impressionen vom Lehrgang mit André Bertel online gegangen.

Nun aber zum heutigen Dantraining: Na das war ja mal was anderes! Kurz nach dem Aufstehen kam die Nachricht “Bringt heute Abend mal Eure Springseile mit”. Hmm, das hieß Vorfreude 😉 .

Und tatsächlich, nach einer kurzen Kihonrunde galt folgender Ablauf:

  1. Kata langsam und locker
  2. Kata intensiv (Kime)
  3. 10 Liegestütze
  4. 50 Seildurchschläge

Das ganze haben wir dann mit folgenden Katas durchgespielt:

  • Bassai Dai
  • Jion
  • Enpi
  • Hangetsu
  • Kanku Dai
  • Nijushiho
  • Bassai Sho
  • Tekki Shodan
  • Tekki Nidan
  • Tekki Sandan
  • Heian Nidan ura
  • Heian Nidan ura mit geschlossenen Augen

Abgeschlossen wurde das heutige Training mit ausgiebiger Dehnung und zweimal Kanku Sho.

Freitagstraining – Sabaki

Mit meiner Trainingsgruppe habe ich heute noch einmal das Thema Distanzgefühl traininert.

In meiner eigenen Einheit ging es um Sabaki und die Vorbereitung zum Windbergfest.

  • Prüfungsrelevante Kihonkombinationen (3.Kyu)
  • Sabaki +
    • Kaki-Zuki in KKD (Angriffsseite)
    • Uraken (Angriffsseite)
    • Soto-Uke (Angriffseite), weiter über Rücken drehen mit Yoko-Empi + Wurf
  • 4 Schritt Sabaki (Angriffsseite) (90 Grad, 180 Grad, 180 Grad, 90 Grad) um hinter den Gegner zu kommen, Brechen des Gleichgewichts mit Wurf
  • Heian Godan

Montagstraining – Fußtritte

Nach kurzer Erwärmung wurde der größte Teil des heutigen Dantrainings dem Thema Fußtritte gewidmet …

  • Mae-Geri keage
  • Mae-Geri kekomi
  • Mawashi-Geri chudan und jodan
  • Yoko-Geri keage
  • Yoko-Geri kekomi
  • Ushiro-Geri
  • Ura-Mawashi-Geri

… einzeln, mit Partner und in verschiedenen Kombinationen.

Zwischendurch sind wir zur Abwechslung Hangetsu gelaufen und die letzte halbe Stunde bestand aus umfangreichem Stretching und etwas Krafttraining.

Die heutige Trainingseinheit war intensiv und hat mich einem akzeptablen Ushiro-Geri sicher wieder ein kleines Stück näher gebracht 🙂 .

Nach dem Training bin ich wie üblich meine 4 Fokuskatas – Ji’in, Sochin, Kanku Sho und Chinte gelaufen.

Fokuskata hinterm Haus

Um den Ablauf meiner nun bereits vier Fokuskatas endlich mal so richtig drauf zu bekommen bin ich heute seit langem mal wieder hinterm Haus Katas gelaufen.

DSC_1991.JPGSochin

Eigentlich dachte ich, den Ablauf intus zu haben, aber da hatte sich doch tatsächlich ein Fehler eingeschlichen. Also bin ich die Kata etwa 10x gelaufen. Jetzt sollte das sitzen 🙂 .

Ji’in

Hier passt soweit alles. Ablauf und Timing sind soweit in Ordnung. Die Wendungen in Kiba-Dachi waren mit meiner noch immer angeschlagenen großen Zehe auf der weichen Wiese aber eine echte Herausforderung.

Kanku Sho

Zuerst habe ich bei den Manji-Ukes kurz gestockt. Aber nach 6 Durchläufen lief es wie am Schnürchen.

Chinte

Mein Liebling unter den aktuellen Fokuskatas ist Chinte. Nachdem der Ablauf soweit klar ist habe ich mir heute auf die Kombination Teisho-Ukes + Wendung konzentriert.

Nach dem Gasshuku ist …

Nach zwei Tagen Pause habe ich bereits deutlich den Entzug gespürt 😉 . Leider wollte trotz sehr gut aufgebauter Trainingseinheit heute keine richtige Power aufkommen. Aber egal, Hauptsache Training.

Weil ich faul bin, schreib ich den Inhalt jetzt ganz dreist aus dem Trainingsbuch ab.

  • Beginn Körperverschiebung im Hara
  • Stockabwehr in Kata
  • Jitte
  • Empi
  • Bassai-Sho
  • Bassai-Dai

Nach dem Training bin ich noch meine Fokuskatas gelaufen.

  • Ji’in (1x)
  • Sochin (2x)
  • Kanku Sho (2x)
  • Chinte (4x)

Letzter Gasshukutag

Mit etwas mehr Tape lief die Sache heute wieder. So präpariert konnte ich mit 5 Trainingseinheiten fast einen ganzen Gasshuku-Powertag absolvieren.

Erste Einheit für alle Dangrade – Kata Unsu – bei Toribio Osterkamp

Unsu wird vorläufige wohl nicht in die engere Auswahl zur Lieblingskata kommen. Nichts desto trotz hat das Training Spaß gemacht.  Und immerhin… eine Erkenntnis ist eine Erkenntnis.

Zweite Einheit 2./3. Kyu – Kata Sochin – bei Risto Kiskilä

Dritte Einheit 1./2. Dan bei Hirayama Yuko

  • Yori-Ashi (Fuß unter den Schwerpunkt, große Last und Spannung auf dem vorderen Bein)
  • Partnertraining: Yori-Ashi
    • Angriff Zuki jodan, Block mit Haishu-Uke mit Yori-Ashi, Konter Gyaku-Zuki
    • Angriff Zuki chudan, Block mit Nagashi-Uke mit Yori-Ashi, Konter Gyaku-Zuki
    • Mae-Geri, Block mit Gedan-Barai (offene Hand) mit Yori-Ashi, Konter mit schnellem Mae-Geri (bevor der Fuß des Partners den Boden berührt).
  • Peitschender Uchi-Uke (Muchimi)

Vierte Einheit: 2./3. Kyu bei Keith Geyer

Neben diversen Kihonkombinationen, zum Beispiel zum Thema Wendung, wurde bei Keith Geyer die Kata Meikyo trainiert.

Fünfte Einheit: 1./2. Dan bei Risto Kiskilä

Das letzte Training des diesjährigen Gasshukus übernahm Risto Kiskilä auf seine unverwechselbaren Art gestaltet. Traumhaft.

Die beiden wichtigsten Dinge im Karate sind “hääh” und “hä”. “Hääh” ist hoch und “hä” ist runter.

Das wichtigste Körperteil ist die Masse. Die Masse muss hinter der Technik stehen. Die Masse muss beschleunigt werden.

Totale Körperspannung ist kein Kime sondern ein Krampf und muss ärztlich behandelt werden.

Zusammenfassung

Kaum angekommen, da sind die 5 Tage auch schon wieder vorbei. Das diesjährige Gasshuku war mein erstes als Schwarzgurt. Das war interessant, da die meisten, mit denen ich sonst einmal im Jahr eine Woche lang trainiert habe in anderen Gruppen geschwitzt haben. Dafür hatte ich nun die Möglichkeit weitere inzwischen guten Bekannten auch im Training zu begegnen.

Das Training selbst schien mir in den Daneinheiten von deutlich mehr Kontrolle, Zurückhaltung und Detailbewusstsein geprägt gewesen zu sein. Das ist generell eine Beobachtung, die ich auch an mir selbst feststelle. Vielleicht liegt das aber auch am Alter 🙂 .

Trotz meiner kleinen Verletzung hat mir auch dieses Gasshuku wieder eine Menge gebracht. Das für mich interessanteste Erlebnis war die mehrfache Erwähnung des Muchimi-Prinzips durch Hirayama Yuko im Zusammenhang mit Blöcken wie Gedan-Barai, Uraken-Uchi und Uchi-Uke. Vermutlich ist mir das nur aufgefallen, weil es das klare Hauptthema beim Lehrgang mit André Bertel war und mir zuvor so explizit noch nicht begegnet ist.

Weiterhin habe ich nach den zwei entsprechenden Trainingseinheiten entschieden die Kata Chinte nun endgültig auf die Liste meiner Fokuskatas zu setzen.

Ansonsten war es auch dieses Jahr wieder schön, die alten Gesichter wieder zu treffen und natürlich neue Kontakte zu knüpfen.

Das nächste Gasshuku findet  vom 31.07. – 04.08.2017 in Gundelfingen statt.

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Bilder gibt es wie üblich auf der geschützten Bilderseite zum Gasshuku 2016.

Das Gasshuku 2016 in den Medien

Vierter Gasshukutag

Nach dem Aufstehen habe ich mir erst einmal meinen linken Fuß angeschaut …  und dann entschieden, dass das schon gehen wird.

Erste Einheit für alle Dangrade – Kata Nijushiho – bei Keith Geyer

Neben dem Ablauf und einigen separat trainierten Sequenzen hat Keith Geyer ein für mich wesentlich glaubhafteres Kata-Bunkai demonstriert und üben lassen als das allgemeine “Wir fangen mal den Mae-Geri”. Statt dessen wird die Hüfte minimal aus der Angriffslinie gedreht und die Bewegung  des ankommenden Gegners einfach vorbeigeleitet. Und anstelle zu versuchen, das Schienbein des Angreifers zu zertrümmern lässt man den Angreifer einfach in den Awase-Zuki laufen.

Das Training war wirklich gut, aber so richtig Spaß hat es mir trotzdem nicht gemacht. Es ist unglaublich, wir sehr so ein bisschen blaue Farbe am Zeh beim Kime stört. Die folgenden Kataeinheite des 2./3. Kyu hab ich heute ausfallen lassen.

Zweite Einheit 1./2. Dan bei Hideo Ochi

  • Viele verschiedene Kihonkombinationen wie
    1. vor mit Shuto-Uke in Kokutsu-Dachi
    2. vor mit Shuto-Uke in Kokutsu-Dachi + Gyaku-Nukite in Zenkutsu-Dachi
    3. zurück mit Shuto-Uke + Kizami-Mae-Geri + Gyaku-Nukite
    4. über den Rücken vor mit Shuto-Uke + Kizami-Mae-Geri + Mae-Geri hinten absetzen + Gyaku-Nukite
    5. über den Bauch zurück mit Shuto-Uke + Kizami-Mawashi-Geri + Gyaku-Zuki
  • Kumite:
    • Gohon-Kumite
    • Kihon-Ippon-Kumite mit vielen verschiedenen Partnern
  • Kata:
    • Bassai Dai (einmal langsam, einmal schnell)
    • Jion (einmal langsam, einmal schnell)
    • Kanku Dai (einmal langsam, einmal schnell)
    • Enpi (einmal langsam, einmal schnell)
    • Gojushiho Sho (einmal langsam, einmal schnell)

Nach der zweiten Trainingseinheit habe ich die bittere Tatsache akzeptiert:

Das wird heute nix.

Ich hasse es, wenn andere Recht behalten 😉 . Aber morgen ist ja auch noch eine Tag.

Dritter Gasshukutag

Erste Einheit für alle Dangrade – Kata Sochin – bei Risto Kiskilä

Der Mikazuki-Geri geht nicht hoch und dann runter. Der Mikazuki-Geri kommt von oben.

Zweite Einheit 2./3. Kyu – Kata – bei Hideo Ochi

  • Heian I bis V (mit geschlossenen Augen und teilweise schräg zur Hallenwand)
  • Sentaikatas

Dritte Einheit 1. Kyu bei Julian Chees

  • Lockeres Randori ohne Kontakt (siehe Zusammenfassung)
  • Partnerübungen 1:
    1. P1: Angriff mit Oi-Zuki jodan
    2. P2: Block und sofortiger Konter mit Zuki chudan
    3. P1: Zurückgleiten (zusammenziehen) Block + Reingleiten (expandieren) Zuki (Körperverschiebung)
  • Partnerübungen 2:
    1. P1: Angriff mit Oi-Zuki chudan
    2. P2: Block und sofortiger Konter mit Zuki jodan
    3. P1: Zurückgleiten (zusammenziehen) Block mit Haiwan-Uke + Reingleiten (expandieren) Zuki (Körperverschiebung)
  • Partnerübungen 3:
    1. P1: Angriff mit Mae-Geri
    2. P2: Sabaki Block mit Gedan-Barai und sofortiger Konter mit Zuki chudan
    3. P1: Block im Absetzen + schneller Mae-Geri + auf der Stelle absetzen, Standbeinwechsel und schnell rausgleiten
  • Alle drei Partnerübungen hintereinander

Zusammenfassung

Das war heute definitiv nicht mein Tag. Da Mittwoch Nachmittag wie immer kein Training stattgefunden hat, war der Plan, vier Einheiten hintereinander zuabsolvieren. Und zunächst schien das auch so aufzugehen. Bis ein etwas Übereifriger gleich zu Beginn der dritten Einheit “lockeres Randori ohne Kontakt” offensichtlich nicht so recht verstanden und mir mit voller Wucht einen Gedan-Barai auf den rechten Zeh geschlagen hat.

Den Rest des Trainings habe ich die Zähne zusammen gebissen und versucht, mir nichts anmerken zu lassen, aber die vierte Einheit fand dann ohne mich statt :(.

Auch der für morgen geplante “Powertag” mit 6 Trainingseinheiten scheint mir gerade sehr auf der Kippe zu stehen.

Zweiter Gasshukutag

​Der zweite Tag startete etwas müder, dafür aber mit einem Kaffee vor den ersten beiden Trainingseinheiten.

Erste Einheit für alle Dangrade – Kata Chinte – bei Thomas Schulze

Chinte bei Thomas Schulze hat heute wieder meine Vermutung bestätigt, dass die Kata nach Sochin und Ji’in meine nächste Fokuskata werden könnte. Sie gefällt mir einfach 🙂 .

Etwas verwundert war ich über die Tatsache, dass die Tate-Shuto-Uchis vor den Tate-Zukis im Zenkutsu-Dachi statt im Fudu-Dachi trainiert wurden. Ansonsten war das Training sehr gut und es wurde besonderes Augenmerk auf die Körperverschiebung gelegt.

Zweite Einheit 2./3. Kyu – Kata Kanku Sho – bei Julian Chees

Bei Julian Chees ging es in ḿeiner zweiten Kataeinheit um Kanku-Sho. Kanku-Sho steht neben Sochin und Ji’in auf meiner derzeitigen Trainingsliste, ist in der letzten Zeit aber etwas zu kurz gekommen. Ich denke das werde ich in der nächsten Zeit ändern. Das Training hat wie alle meine bisherigen Cheestrainings sehr viel Spaß gemacht. Ich mag diesen Menschen.

Dritte Einheit 1./2. Dan bei Keith Geyer

Keith Geyer – ein australisches Karateurgestein – kannte ich bisher noch nicht. Sein Training war sehr abwechslungsreich. Er hat eine gute Balance zwischen Erklärungen und schweißtreibendem Techniktraining gefunden.

  • 180° Sprungwendung in Shitzentai + Gyaku-Zuki in Zenkutsu-Dachi (alleine und mit Partner)
  • Partnerübung: Beide Gyaku-Zuki + Wendung am Partner vorbei über den Bauch
  • Mae-Geri (hinten absetzen) + Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki
  • Im Karo (Kiba-Dachi) – Tetsui-Uchi
  • Im Karo (Kiba-Dachi)
    1. Tetsui-Uchi
    2. Haito-Uchi (von innen nach außen)
    3. Empi
    4. Teisho-Uchi
  • Im Karo (Kiba-Dachi) – wie zuvor aber jeweils mit freier Kontertechnik
  • Wendungskombi:
    1. Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki
    2. Mawate + Age-Uke (in den Gegner rein) + Gyaku-Zuki
    3. 90°-Wende + Uchi-Uke (in den Gegner rein) + Gyaku-Zuki
    4. Mawate + Gedan-Barai + Gyaku-Zuki
  • Partnerübung: P1: Angriff Oi-Zuki jodan, P2: Sabaki + Ashi-Barai zum vorderen Fuß
  • Partnerübung im Stand aus Jiyu-Kamae:
    1. P1: Kizami-Zuki jodan, P2: Nagashi-Uke & Tate-/Ura-Zuki
    2. P2: Gyaku-Zuki jodan, P2: Tate-Shuto-Uke & Tate-/Ura-Zuki
    3. P3: Kizami-Zuki jodan, P2: Tate-Shuto-Uke & Tate-/Ura-Zuki
    4. P4: Gyaku-Zuki jodan, P2: Kirikaeshi + Tate-Shuto-Uke + Greifen + Tate-/Ura-Zuki
  • Am Ende gab es noch eine schöne längere Partnerkombination, die ich aber zu faul bin, hier niederzuschreiben 😉 .

Vierte Einheit: 1./2. Dan bei Markus Ruess

In der letzten Einheit war das Thema Kumite – speziell der Oi-Komi (überlaufene Gyaku-Zuki).

  • Partnerübung: wechselseitig lockerer schneller Kizami-Mawashi-Geri/Mawashi-Geri/Ura-Mawashi-Geri/Ushiro-Mawashi-Geri gedan, zum Oberschenkel
  • Zuki-Schritt-Kombination
    1. Shizentai: Zuki
    2. Rechts zurück in Zenkutsu-Dachi + Gyaku-Zuki
    3. Rechtes Bein wieder vor (Shizentai) + Zuki
    4. Rechts zurück in Zenkutsu-Dachi + Gyaku-Zuki
    5. Mae-Geri (hinten absetzen) + Gyakz-Zuki
    6. Rechtes Bein wieder vor (Shizentai) + Zuki
    7. Links vor in Zenkutsu-Dachi + Oi-Zuki
    8. Rechtes Bein vor (Shizentai) + Zuki
    9. Rechtes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    10. Rechts ran (Shizentai) + Zuki
    11. Rechtes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    12. Rechts ran (Shizentai) + Zuki
    13. Linkes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    14. Links ran (Shizentai) + Zuki
    15. Linkes Bein zur Seite (Kiba-Dachi) + Zuki
    16. Links ran (Shizentai) + Zuki
    17. 180°-Wendung in Shizentai nach rechts + Zuki
    18. 180°-Wendung zurück in Shizentai + Zuki + Zuki
    19. 180°-Wendung in Shizentai nach links + Zuki
    20. 180°-Wendung zurück in Shizentai + Zuki
    21. Beginn von vorn mit dem anderen Bein
  • Zwischendurch immer wieder lockeres Randori
  • Vorbereitung der folgenden längeren Partnerübung zum Oi-Komi
    1. P1: Gyaku-Zuki, P2; startet gleichzeitig mit Gyaku-Zuki
    2. P1: Oi-Komi
  • Partnerübung (wurde sukzessive aufgebaut):
    1. P1: Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki (Suri-Ashi), P2: Nagashi-Uke + Gedan-Barai
    2. P2: Gyaku-Zuki, P1: Nagashi-Uke + Oi-Komi

Erster Gasshukutag

Nach der gestrigen staureichen Anreise gefolgt von herzlichen Begrüßungen tausender bekannter Gesichter, Zeltaufbau und einer regenreichen  Nacht ging es heute um 7 (SIEBEN) Uhr für mich mit der ersten Trainingseinheit los.

Erste Einheit für alle Dangrade – Kata Gojushiho Sho – bei Hideo Ochi

Und weil es organisatorisch so schön passt, habe ich auch gleich noch die nächste Stunde mittrainiert.

Zweite Einheit 2./3. Kyu – Kata Chinte – bei Toribio Osterkamp

Jetzt war endlich Zeit für ein ausgedehntes und gemütliches Frühstück. Danach ging es direkt weiter.

Dritte Einheit 1./2. Dan bei Hirayama Yuko

  • Choku-Zuki (Schleudern)
    • Erste Stufe: Nur Hüfte vordrehen
    • Zweite Stufe: Hüfte vor- und wieder zurückdrehen (Double-Twist)
    • Dritte Stufe: Gravitation nutzen – nach unten sinken (Beine und Füße fest, Arme und Schultern locker)
  • In Zenkutsu-Dachi auf der Stelle – Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki mit intensivem Hüfteinsatz (Beine (Knie) bewegen sich nicht, Fersen am Boden, schnelle einzelne Techniken)
  • Locker – Fest (Kime) – Locker (0 – 10 – 0)
  • Kanku Dai
    • gerade Körperachse
    • Schwerpunkt verlagern – Körperverschiebung (der Körper steht voll hinter der Technik)
    • Ausholbewegung Shuto-Uchi – vor der Stirn -> große Halbkreisbewegung
    • Nicht nur den Körper, sonder auch den Geist auf das Ziel fokussieren
    • 45°-Kokutsu-Dachi – bis zur Mitte Hüfte gerade/draußen, Abdrehen erst ab der Mitte

Vierte Einheit: 1./2. Dan bei Toribio Osterkamp

Nach der Mittagspause und dem ersten Sprung ins kühle Rhein-Bodensee-Nass folgte die letzte heutige Trainingseinheit. Und das war die mit Abstand anstrengenste.

  • Age-Uke + Mae-Geri hinten absetzen + Gyaku-Zuki (jeweils vor und zurück – beide Auslagen)
  • Soto-Uke + Yoko-Empi + Tate-Uraken + Gyaku-Zuki (jeweils vor und zurück – beide Auslagen)
  • Uchi-Uke + Kizami-Mae-Geri + Mae-Geri hinten absetzen + Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki (jeweils vor und zurück – beide Auslagen)
  • Vor Shuto-Uke + zurück Shuto-Uke + Gyaku-Nukite + über den Rücken vor Shuto-Uke + Kizami-Mae-Geri + Gyaku-Nukite
  • Zurück Shuto-Uke + vor Shuto-Uke + Gyaku-Nukite + über den Bauch zurück Shuto-Uke + Kizami-Mae-Geri + Gyaku-Nukite
  • Kata wettkampfartig
  • Katamarathon – ohne Pause bei vollem Kime
    • Heian I – V
    • Tekki Shodan
    • Bassai Dai
    • Enpi
    • Jion
    • Kanku Dai
    • Hangetsu
    • Heian I – V
  • Stretching

Zusammenfassung

Der erste Gasshukutag hat mir viele neue Details gebracht. Vor allem in der dritten Einheit bei Hirayama Yuko wurden diverse solche besprochen.

Letztes Ferientraining

In der nächsten Woche bin ich beim Gasskuku, also war das heute mein letztes Ferientraining. Und da habe ich in der Gruppe 3 mal etwas neues gemacht und wie bereits in den Winterferien einen kleinen Ausblick gegeben. Nach dem Wochenende mit André Bertel war das Thema Muchimi Haito.

Feel The Ippon - Mein neues Lieblingskarateshirt

Da Sensei Stephan die Gruppe vier trainiert hat, waren auch hier die Nachwirkungen vom Wochenende deutlich spürbar 🙂 .

  • Angriff: Oi-Zuki jodan -> Konter:
    • langsam:
      1. Age-Uke (langsam)
      2. Gyaku-Zuki jodan (langsam)
      3. Age-Uke (langsam)
      4. Gyaku-Zuki chudan (langsam)
    • schnell:
      1. Age-Uke (schnell)
      2. Gyaku-Zuki jodan (schnell)
      3. Age-Uke (schnell)
      4. Gyaku-Zuki chudan (schnell)
      5. Kirikaeshi + Age-Uke (schnell) + greifen
      6. Oi-Zuki (Tate-Zuki) jodan (schnell)
  • Stoppen mit Mae-Geri
  • Angriff Oi-Zuki -> Konter:
    • Tai-Sabaki mit Mawashi-Geri
    • Um den Gegner herumdrehen und hinten zu Boden reißen

Nach dem Partnertraining sind wir 1000x Heian Shodan gelaufen – OK, nicht ganz. Aber da wir sie sehr langsam gelaufen sind, um jedes Detail (besonders die Wendungen) beachten zu können, hat es sich so ähnlich angefühlt 🙂 .

Und zur Festigung bin ich nach der Verabschiedung noch zweimal Sochin gelaufen.

 

Voll im Flow

Ganz ohne Ablenkung, dafür mal wieder mit treibender Musik von Lindsey Stirling bin ich heute ohne Smartwatch (zu Hause vergessen) und Brustgurt (Batterie leer) in den Mittagslauf gestartet. Und innerhalb weniger Minuten war ich voll weg. Schön, das hatte ich schon lange nicht mehr. Das ganze Messungsfeedback und auch die Gespräche mit “Mitläufern” haben das in der letzten Zeit zuverlässig verhindert.

Fazit: Alleine Laufen und nicht so sehr auf die Technik achten bzw. nachher auswerten.

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  • 5,09 km Ballenlauf,
  • 10,7 km/h (Durchschnitt),
  • 05:36 min/km,
  • Dauer: 00:28:33,
  • 2x 20 Liegestütze.